Zwei Live-Dokumente einer Sternstunde im Berliner Musikleben der Nachkriegszeit: Am 5. März 1963 gaben die 18-jährige Cellistin Jacqueline du Pré und der 22 jährige Pianist Bruno Leonardo Gelber ihr Orchesterdebüt. Du Prés damalige Interpretation von Schumanns Cellokonzert steht ihrer späteren Einspielung an Poesie, Energie und musikalischer Schlüssigkeit nicht nach. Gelber entlockte Brahms’ Erstem Klavierkonzert die ganze Dramatik und spannt den großen Bogen nicht nur über den langen ersten Satz, sondern über das ganze Werk.