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Neuigkeit 20.04.2026 | Wencke Wallbaum Neues April-Veröffentlichung für audiophile CD-Compilation ausgewählt

Unsere aktuelle April-Veröffentlichung Beethoven: Early Works for Flute & Piano mit Johannes Hustedt und Sontraud Speidel wurde von AUDIO+stereoplay mit einem KLANG TIPP ausgezeichnet und ist auf der kuratierten Musik-Compilation AUDIOphile Pearls, Vol. 40 enthalten, die audiophile Referenzaufnahmen zusammenstellt.

Rezensent Martin Mezger schreibt: "Hustedts Zauberflöte kann wundersam schattieren, kraftvoll in die Stratosphäre strahlen, feurige Allegro-Blitze schraffieren. Speidels Klavierspiel korrespondiert mit Kraft und Grazie: sensibel, aber unverzärtelt."

Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzungfachkundiger Musikkritiker!

Neuigkeit 21.04.2026 | Wencke Wallbaum Neues Rabattaktion bei Qobuz

Zum diesjährigen Piano Day rückt der Hi-Res-Audio-Anbieter Qobuz die Klaviermusik in besonderer Weise in den Fokus: Noch bis zum 27. April 2026 steht eine umfangreiche Auswahl an Klavieralben mit 30 % Rabatt zur Verfügung.
Unter den ausgewählten Titeln befinden sich auch 20 audite-Produktionen, die mit großer Sorgfalt kuratiert wurden. Die Aufnahmen spiegeln eindrucksvoll die stilistische und klangliche Vielfalt des Klavierrepertoires wider und reichen von fein nuancierten Solowerken über leidenschaftlich-romantische Interpretationen bis hin zu zeitgenössischen Klangwelten.

Neuigkeit 22.04.2026 | Wencke Wallbaum Neues Mandelring Quartett zu Gast beim rbb

​Bernhard Schmidt, Cellist des Mandelring Quartetts, war anlässlich einer besonderen Wegmarke zu Gast beim rbb: Mit der Verleihung des Brahms-Preises 2026 und dem Abschied von der traditionsreichen Konzertreihe „Berlin Zyklus" in der Berliner Philharmonie blickt das Ensemble auf eine außergewöhnliche Laufbahn zurück. Im Gespräch erzählte Schmidt mit viel Charme Anekdoten aus 43 Jahren Quartettgeschichte - hören Sie selbst...
Fono Forum

Rezension Fono Forum 06/02 | Michael Stenger | 1. Juni 2002 Begeisternder Hammerflügel

Von ihrem Vater Johann Andreas Stein übernahm die offenbar tatkräftige Augsburgerin Nannette Stein, die den Schiller-Weggefährten Andreas Streicher heiratete und natürlich dessen Namen annahm, 1792 den angesehenen Klavierbaubetrieb. Sie verbesserte die Mechanik, setzte neue Akzente und trug entscheidend dazu bei, dass prominente Interpreten wie Komponisten ihre Instrumente mit Wertschätzung bedachten.

Hört man diese geschlossene und inspirierende Aufnahme mit einer Auswahl aus Mendelssohns "Liedern ohne Worte", wird man die Begeisterung begreifen: Der Hammerflügel von 1829 gewinnt durch die oberschlägige Mechanik und den durchgängigen Resonanzboden einen satten, sinnlichen Klang. Die Möglichkeiten der dynamischen Stufungen sind enorm. Schnelle Repetitionen bilden allerdings ein Problem, was der ausgesprochen virtuosen Literatur nicht zuträglich ist. Es existieren weltweit nur noch fünf spielbare Instrumente dieser besonderen Art.

Die aus Stuttgart stammende Pianistin Heidi Kommerell, Gründerin des Cristofori Hammerklaviertrios, hat sich zweifellos intensiv mit den Feinheiten des wunderbaren Streicher-Flügels auseinandergesetzt. Ihre Auswahl der "Lieder" dokumentiert das. Dort, wo kantable Linien entwickelt werden, blüht das Instrument auf. Diese Mendelssohn-Stücke werden oft als bloße Klavierstunden Musik geschunden. Heidi Kommerell nimmt sie ernst. Sie verlässt in ihren beherzten Deutungen die Sphäre des Salons, entdeckt ihren natürlichen Charme, der keiner Sentimentalität, keiner Süßlichkeit bedarf. Mit Verve und Wärme, aber ohne künstliche Tiefgründelei formt sie Charakterstücke. Manches kann man vielleicht delikater gestalten. An Herzenswärme fehlt es Heidi Kommerell freilich nicht.
Pizzicato

Rezension Pizzicato 05/2002 | Rémy Franck | 1. Mai 2002 Das singende Klavier

Die Musikgeschichte liefert zahlreiche Zeugnisse des Lobes über die Hammerflügel aus der Pianomanufaktur Streicher, die eine sehr spezifische Klangkultur hatten, die weder mit den Hammerflügeln aus der Zeit Beethovens noch mit den modernen Flügeln zu vergleichen ist. Das Auffallendste daran ist wohl der singende Ton, der ohne viel (seelisches) Zutun des Pianisten zu erreichen ist: es ist ein natürliches Cantabile, gebildet aus dem Klang des Instruments und den Schattierungen und anderen klanglichen Differenzierungen. Für die etwa zeitgleich mit dem für diese CD benutzten NanetteStreicher Hammerflügel entstandenen 'Lieder ohne Worte' von Felix Mendelssohn bedeutet das: sie singen, auch ohne, dass der Pianist sich derart vertiefen muss, dass der Charakter der kleinen Stücke eigentlich schon wieder verfälscht wird (was übrigens hinreißend schön klingen kann).
Letztlich spannen Interpretationen wie diese hier die Bandbreite der interpretativen Möglichkeiten also weiter. Die Musik Mendelssohns wirkt auf dem Hammerflügel harmloser, salonhafter auch. Der Charme der Einspielungen von Heidi Kommerell ist jedoch unbestreitbar. Was auf dem modernen Klavier unverbindlich und langweilig wirken würde, erhält hier eine attraktive Form, weil uns die Musik einfach gut tut in dieser ungezwungenen Form, weil uns die Lieder ohne Worte Ruhe spenden und Entspannung bringen. Und über dem 'zur Ruhe Kommen' und 'in Ruhe Hören' dringt man letztlich immer weiter in dieses außergewöhnliche Klangerlebnis Streicher-Hammerflügel ein, horcht nach Klavierklängen und nicht auf den Interpreten-Anschlag. Das Klavier und die Musik werden zum Zentrum, Nichts für Virtuosen also, die sich selber in den Vordergrund spielen wollen...
Pizzicato

Rezension Pizzicato 09/2001 | Rémy Franck | 1. September 2001 Schwebender Chorgesang

In sehr engagierten Interpretationen singt der Kammerchor 'Carmina Mundi' geistliche Musik von Knut Nystedt, Györgi Orban, Serge Rachmaninov, Arvo Pärt, Petr Eben, Kryzstof Penderecki, P.l. Tchaikovsky u.a. Ein außergewöhnlich gut zusammengestelltes Programm mit a-capella-Werken!

Geistige Vertiefung, musikalische Intensität und inneres Feuer kennzeichnen den Gesang von 'Carmina Mundi', einem Chor, der in Harald Nickoll einen Leiter hat, dem es darum geht, die Musik abheben und schweben zu lassen. Da gibt es nur eines: Augen schließen und mit schweben....

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