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Ensemble - Magazin für Kammermusik

Rezension Ensemble - Magazin für Kammermusik 4-2010 August / September | Carsten Dürer | 1. August 2010 Strudel aus Gefühlen

Es sind die beiden vielleicht grandiosesten Kammermusikwerke, die Schumann schuf...
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 205 - 09/2010 | Guy Wagner | 1. September 2010 Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher...

Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher Konzertmitschnitte, Rundfunkeinspielungen und Studioaufnahmen von Dietrich Fischer-Dieskau getan hat, konnte zum 85. Geburtstag nicht abseits stehen. Es hat daher eine hochinteressante vierteilige 'Geburtstagsedition' veröffentlicht, mit Aufnahmen aus den Archiven des RIAS und des Senders Freies Berlin. Auch sie sind technisch auf den neuesten Stand gebracht, selbst wenn bei den frühen Monoaufnahmen das Klavier doch irgendwie vorzuherrschen scheint. Alle diese Einspielungen sind weitere Dokumente für die unglaubliche Vielseitigkeit des Sängers und sein Wissen um alle möglichen Gesangsformen.

Besonders interessant erscheint in dieser Hinsicht die vierte CD, auf der Fischer-Dieskau den (zumeist) geistlichen Liedern von Max Reger eine ungeahnte Intensität und innere Spannung verleiht. Die Expressivität der Psalmvertonung von 1948 ('Eile mich Gott zu erretten' und 'Herr sei mir gnädig') des vor hundert Jahren geborenen Heinrich Sutermeisters lotet der Sänger beispiellos aus. Weil aber auf dieser Aufnahme von 1989 schon recht deutlich wird, dass die Dieskaus Stimme nicht mehr die Strahlkraft früher Jahre hat, setzt der Sänger eine Dramatik und eine 'Demut' ein, die den geistigen und musikalischen Dimensionen der Musik optimal entgegen kommen. Er wird dabei glänzend durch den Organisten Ulrich Bremsteller unterstützt. Ebenso glänzend ist die Begleitung von Aribert Reimann in den Kompositionen des doch arg in Vergessenheit geratenen Paul Hindemith. Dieskaus Interpretationen werden zur Ehrenrettung für ihn.

Einer solchen bedürfen Gustav Mahler und Johannes Brahms nun wirklich nicht, aber wie der Sänger die verschiedenen emotionalen und dramatischen Spektren ihrer Lieder verdeutlicht, ist wiederum einzigartig. Über die höchst expressive Begleitung der Mahler-Lieder durch Barenboim (die etwas dumpf klingende Live-Aufnahme von 1971 ist sehr verschieden von der erwähnten EMI-Einspielungvon 1978) könnte man diskutieren, wie aber DFD das Rückert-Lied 'Ich bin der Welt abhanden gekommen' mit Hilfe Barenboims gestalterisch verinnerlicht, ist ganz einzigartig.

Ein schönes, verinnerlichtes Album ist das mit 22 Brahms-Liedern: ein Abstieg in tiefste Tiefen, etwas gradlinig unterstützt von dem ungarischen Pianisten Tamás Vasáry.

Und schließlich eine Perle: die Schumann-Duette, die Fischer-Dieskau mit seiner Ehegattin, der großartigen Julia Varady aufgenommen hat: das nennt man exemplarische Partnerschaft! Die beiden werden sehr klug unterstützt von Cord Garben, der ebenfalls viel aus den drei Wunderhorn-Liedern herausholt und die nuancen- und farbenreiche Stimme von Fischer-Dieskau gekonnt 'trägt'". Die immer überzeugende Hertha Klust schließlich wirkt entscheidend mit, dass Beethovens geistliche Lieder op. 48 (Texte von Geliert) aus dem Jahr 1806 eine Kostbarkeit sind und diese CD die interessanteste derAudite-'Tetralogie' geworden ist.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 205 - 09/2010 | Guy Wagner | 1. September 2010 Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher...

Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher Konzertmitschnitte, Rundfunkeinspielungen und Studioaufnahmen von Dietrich Fischer-Dieskau getan hat, konnte zum 85. Geburtstag nicht abseits stehen. Es hat daher eine hochinteressante vierteilige 'Geburtstagsedition' veröffentlicht, mit Aufnahmen aus den Archiven des RIAS und des Senders Freies Berlin. Auch sie sind technisch auf den neuesten Stand gebracht, selbst wenn bei den frühen Monoaufnahmen das Klavier doch irgendwie vorzuherrschen scheint. Alle diese Einspielungen sind weitere Dokumente für die unglaubliche Vielseitigkeit des Sängers und sein Wissen um alle möglichen Gesangsformen.

Besonders interessant erscheint in dieser Hinsicht die vierte CD, auf der Fischer-Dieskau den (zumeist) geistlichen Liedern von Max Reger eine ungeahnte Intensität und innere Spannung verleiht. Die Expressivität der Psalmvertonung von 1948 ('Eile mich Gott zu erretten' und 'Herr sei mir gnädig') des vor hundert Jahren geborenen Heinrich Sutermeisters lotet der Sänger beispiellos aus. Weil aber auf dieser Aufnahme von 1989 schon recht deutlich wird, dass die Dieskaus Stimme nicht mehr die Strahlkraft früher Jahre hat, setzt der Sänger eine Dramatik und eine 'Demut' ein, die den geistigen und musikalischen Dimensionen der Musik optimal entgegen kommen. Er wird dabei glänzend durch den Organisten Ulrich Bremsteller unterstützt. Ebenso glänzend ist die Begleitung von Aribert Reimann in den Kompositionen des doch arg in Vergessenheit geratenen Paul Hindemith. Dieskaus Interpretationen werden zur Ehrenrettung für ihn.

Einer solchen bedürfen Gustav Mahler und Johannes Brahms nun wirklich nicht, aber wie der Sänger die verschiedenen emotionalen und dramatischen Spektren ihrer Lieder verdeutlicht, ist wiederum einzigartig. Über die höchst expressive Begleitung der Mahler-Lieder durch Barenboim (die etwas dumpf klingende Live-Aufnahme von 1971 ist sehr verschieden von der erwähnten EMI-Einspielungvon 1978) könnte man diskutieren, wie aber DFD das Rückert-Lied 'Ich bin der Welt abhanden gekommen' mit Hilfe Barenboims gestalterisch verinnerlicht, ist ganz einzigartig.

Ein schönes, verinnerlichtes Album ist das mit 22 Brahms-Liedern: ein Abstieg in tiefste Tiefen, etwas gradlinig unterstützt von dem ungarischen Pianisten Tamás Vasáry.

Und schließlich eine Perle: die Schumann-Duette, die Fischer-Dieskau mit seiner Ehegattin, der großartigen Julia Varady aufgenommen hat: das nennt man exemplarische Partnerschaft! Die beiden werden sehr klug unterstützt von Cord Garben, der ebenfalls viel aus den drei Wunderhorn-Liedern herausholt und die nuancen- und farbenreiche Stimme von Fischer-Dieskau gekonnt 'trägt'". Die immer überzeugende Hertha Klust schließlich wirkt entscheidend mit, dass Beethovens geistliche Lieder op. 48 (Texte von Geliert) aus dem Jahr 1806 eine Kostbarkeit sind und diese CD die interessanteste derAudite-'Tetralogie' geworden ist.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 205 - 09/2010 | Guy Wagner | 1. September 2010 Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher...

Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher Konzertmitschnitte, Rundfunkeinspielungen und Studioaufnahmen von Dietrich Fischer-Dieskau getan hat, konnte zum 85. Geburtstag nicht abseits stehen. Es hat daher eine hochinteressante vierteilige 'Geburtstagsedition' veröffentlicht, mit Aufnahmen aus den Archiven des RIAS und des Senders Freies Berlin. Auch sie sind technisch auf den neuesten Stand gebracht, selbst wenn bei den frühen Monoaufnahmen das Klavier doch irgendwie vorzuherrschen scheint. Alle diese Einspielungen sind weitere Dokumente für die unglaubliche Vielseitigkeit des Sängers und sein Wissen um alle möglichen Gesangsformen.

Besonders interessant erscheint in dieser Hinsicht die vierte CD, auf der Fischer-Dieskau den (zumeist) geistlichen Liedern von Max Reger eine ungeahnte Intensität und innere Spannung verleiht. Die Expressivität der Psalmvertonung von 1948 ('Eile mich Gott zu erretten' und 'Herr sei mir gnädig') des vor hundert Jahren geborenen Heinrich Sutermeisters lotet der Sänger beispiellos aus. Weil aber auf dieser Aufnahme von 1989 schon recht deutlich wird, dass die Dieskaus Stimme nicht mehr die Strahlkraft früher Jahre hat, setzt der Sänger eine Dramatik und eine 'Demut' ein, die den geistigen und musikalischen Dimensionen der Musik optimal entgegen kommen. Er wird dabei glänzend durch den Organisten Ulrich Bremsteller unterstützt. Ebenso glänzend ist die Begleitung von Aribert Reimann in den Kompositionen des doch arg in Vergessenheit geratenen Paul Hindemith. Dieskaus Interpretationen werden zur Ehrenrettung für ihn.

Einer solchen bedürfen Gustav Mahler und Johannes Brahms nun wirklich nicht, aber wie der Sänger die verschiedenen emotionalen und dramatischen Spektren ihrer Lieder verdeutlicht, ist wiederum einzigartig. Über die höchst expressive Begleitung der Mahler-Lieder durch Barenboim (die etwas dumpf klingende Live-Aufnahme von 1971 ist sehr verschieden von der erwähnten EMI-Einspielungvon 1978) könnte man diskutieren, wie aber DFD das Rückert-Lied 'Ich bin der Welt abhanden gekommen' mit Hilfe Barenboims gestalterisch verinnerlicht, ist ganz einzigartig.

Ein schönes, verinnerlichtes Album ist das mit 22 Brahms-Liedern: ein Abstieg in tiefste Tiefen, etwas gradlinig unterstützt von dem ungarischen Pianisten Tamás Vasáry.

Und schließlich eine Perle: die Schumann-Duette, die Fischer-Dieskau mit seiner Ehegattin, der großartigen Julia Varady aufgenommen hat: das nennt man exemplarische Partnerschaft! Die beiden werden sehr klug unterstützt von Cord Garben, der ebenfalls viel aus den drei Wunderhorn-Liedern herausholt und die nuancen- und farbenreiche Stimme von Fischer-Dieskau gekonnt 'trägt'". Die immer überzeugende Hertha Klust schließlich wirkt entscheidend mit, dass Beethovens geistliche Lieder op. 48 (Texte von Geliert) aus dem Jahr 1806 eine Kostbarkeit sind und diese CD die interessanteste derAudite-'Tetralogie' geworden ist.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 205 - 09/2010 | Guy Wagner | 1. September 2010 Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher...

Auch das rührige Label Audite, das viel zur Entdeckung zahlreicher Konzertmitschnitte, Rundfunkeinspielungen und Studioaufnahmen von Dietrich Fischer-Dieskau getan hat, konnte zum 85. Geburtstag nicht abseits stehen. Es hat daher eine hochinteressante vierteilige 'Geburtstagsedition' veröffentlicht, mit Aufnahmen aus den Archiven des RIAS und des Senders Freies Berlin. Auch sie sind technisch auf den neuesten Stand gebracht, selbst wenn bei den frühen Monoaufnahmen das Klavier doch irgendwie vorzuherrschen scheint. Alle diese Einspielungen sind weitere Dokumente für die unglaubliche Vielseitigkeit des Sängers und sein Wissen um alle möglichen Gesangsformen.

Besonders interessant erscheint in dieser Hinsicht die vierte CD, auf der Fischer-Dieskau den (zumeist) geistlichen Liedern von Max Reger eine ungeahnte Intensität und innere Spannung verleiht. Die Expressivität der Psalmvertonung von 1948 ('Eile mich Gott zu erretten' und 'Herr sei mir gnädig') des vor hundert Jahren geborenen Heinrich Sutermeisters lotet der Sänger beispiellos aus. Weil aber auf dieser Aufnahme von 1989 schon recht deutlich wird, dass die Dieskaus Stimme nicht mehr die Strahlkraft früher Jahre hat, setzt der Sänger eine Dramatik und eine 'Demut' ein, die den geistigen und musikalischen Dimensionen der Musik optimal entgegen kommen. Er wird dabei glänzend durch den Organisten Ulrich Bremsteller unterstützt. Ebenso glänzend ist die Begleitung von Aribert Reimann in den Kompositionen des doch arg in Vergessenheit geratenen Paul Hindemith. Dieskaus Interpretationen werden zur Ehrenrettung für ihn.

Einer solchen bedürfen Gustav Mahler und Johannes Brahms nun wirklich nicht, aber wie der Sänger die verschiedenen emotionalen und dramatischen Spektren ihrer Lieder verdeutlicht, ist wiederum einzigartig. Über die höchst expressive Begleitung der Mahler-Lieder durch Barenboim (die etwas dumpf klingende Live-Aufnahme von 1971 ist sehr verschieden von der erwähnten EMI-Einspielungvon 1978) könnte man diskutieren, wie aber DFD das Rückert-Lied 'Ich bin der Welt abhanden gekommen' mit Hilfe Barenboims gestalterisch verinnerlicht, ist ganz einzigartig.

Ein schönes, verinnerlichtes Album ist das mit 22 Brahms-Liedern: ein Abstieg in tiefste Tiefen, etwas gradlinig unterstützt von dem ungarischen Pianisten Tamás Vasáry.

Und schließlich eine Perle: die Schumann-Duette, die Fischer-Dieskau mit seiner Ehegattin, der großartigen Julia Varady aufgenommen hat: das nennt man exemplarische Partnerschaft! Die beiden werden sehr klug unterstützt von Cord Garben, der ebenfalls viel aus den drei Wunderhorn-Liedern herausholt und die nuancen- und farbenreiche Stimme von Fischer-Dieskau gekonnt 'trägt'". Die immer überzeugende Hertha Klust schließlich wirkt entscheidend mit, dass Beethovens geistliche Lieder op. 48 (Texte von Geliert) aus dem Jahr 1806 eine Kostbarkeit sind und diese CD die interessanteste derAudite-'Tetralogie' geworden ist.
Early Music Review

Rezension Early Music Review Number 137 August 2010 | Andrew Benson-Wilson | 1. August 2010 Schumann is perhaps pushing the boundaries of EMR’s normal remit, but his...

Schumann is perhaps pushing the boundaries of EMR’s normal remit, but his 200th anniversary gives a chance for a peek into the world of romantic organ music. Both these CDs are recorded on appropriate historic instruments, dating from 1846, a year after Schumann's works for pedal piano were written, and 1859. Although a lover of Bach from his youth, a period of intense crisis in his life in 1844/5 focused Schumann's attention again on the works of the Master, resulting in three major collections of pieces. Although the pedal piano had long since replaced the pedal clavichord as a practice instrument for organists in, for example, Leipzig Conservatory, it wasn't until Schumann took delivery of a pedal attachment in April 1845 that any composer took the instrument seriously. The 'Six Fugues on the name of Bach' were written for organ as well as the pedal piano, and are far more suitable for the organ than the other pedal piano works. Along with Mendelssohn's Organ Sonatas, they are one of the foundation of the Romantic organ movement. Although the Studies and Sketches are closer to the piano idiom, they work well on the organ. With two recordings to make a direct comparison with, I come down in favour of the Rothkopf recording on a number of counts, including the quality of the organ, the clarity and attractivness of the performance, and the inclusion the Studies and Sketches alongside the BACH pieces. The 1859 organ in Buxtehude gives a noticeably boomy and indistinct sound, at least in this recording.
Piano News

Rezension Piano News September / Oktober 5/2010 | Carsten Dürer | 1. September 2010 Richter, Gulda, Backhaus, Fischer etc.

Die Flut an historischen Einspielungen, die wieder oder erstmals auf den Markt...
Märkische Oderzeitung

Rezension Märkische Oderzeitung Mittwoch, 15. September 2010 - 21. Jahrgang Nr. 215 | Peter Philipps | 15. September 2010 Fast akademischer Klang

Wir haben Lang Lang am Klavier – und wenn es etwas ungewöhnlicher sein soll,...

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