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Berliner Philharmoniker - Das Magazin

Rezension Berliner Philharmoniker - Das Magazin September / Oktober 2011 | HG | 1. September 2011 Diese kleine Edition lässt Sergiu Celibidache – der bekanntlich nicht viel...

Diese kleine Edition lässt Sergiu Celibidache – der bekanntlich nicht viel von Musikaufzeichnungen hielt und deshalb fast nie ins Studio ging – nach vielen nicht autorisierten, technisch oder auch orchestral unzureichenden Veröffentlichungen Gerechtigkeit widerfahren. Es sind die kompletten Mitschnitte, die in den Jahren 1948 bis 1957 vom RIAS Berlin (heute Deutschlandradio Kultur) aufgenommen wurden. Sie erscheinen nun sorgfältig ediert – das gilt für Aufnahmetechnik, Dokumentation und Booklet gleichermaßen! – in der Qualität, die man sich wünscht und die Celis würdig ist. Die Box bietet aber auch im Repertoire Neuigkeiten und zeigt erneut die Vielseitigkeit des ungewöhnlichen Dirigenten.

Den Großteil bilden Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern, deren interimistischer Chef Celibidache von 1945 bis 1952 war. Maurice Ravels Rapsodie espagnole (1948) mit iberischem Flair. Ferruccio Busonis selten gespieltes Violinkonzert, sehr klassizistisch, mit dem damaligen philharmonischen Konzertmeister Siegfried Borries, die Anacreon-Ouverture von Luigi Cherubini, Paul Hindemiths Klavierkonzert mit Gerhard Puchelt (alle 1949), ferner Harald Genzmers Flötenkonzert mit dem philharmonischen Solo-Flötisten Gustav Scheck, Aaron Coplands Ballettmusik Appalachian Spring (beide 1950) sowie Introduktion und Fuge für Streichorchester von Reinhard Schwarz-Schilling (Mitschnitt der Uraufführung vom 11. April 1949).

Mit dem Radio-Symphonie-Orchester Berlin (gegründet als RIAS-Symphonie-Orchester, heute Deutsches Symphonie Orchester Berlin) nahm Celibidache 1948 neben George Gershwins Rhapsody in Blue (Solist: Gerhard Puchelt) Werke seines Lehrers Heinz Tiessen (1887-1971) auf: die Hamlet-Suite op.30, die Salambo-Suite op. 34a und die Symphonie Nr. 2 mit dem bedeutungsvollen Titel Stirb und werde (Konzertmitschnitt vom Oktober 1957).
Applaus

Rezension Applaus Jg. 35, September 2011 | ar | 1. September 2011 Complete Symphonic Works

Ende der 1980er-Jahre legte die Deutsche Grammophon in zwei Boxen sechs CDs mit...
Applaus

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Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 215 - 9/2011 | RéF | 1. September 2011 Satte Farben, starke Stimmungen

Audite startet seine fünfteilige Gesamteinspielung der kompletten symphonischen Werke Edward Griegs mit Eivind Aadland und dem WDR Sinfonieorchester mit zwei Highlights, den berühmten Peer Gynt Suiten, die Eivind Aadland sehr mit Blick auf das Drama dirigiert. Er wählt oft auffallend langsame Tempi, die der Musik eine gewollte Schwere geben und damit ungemein starke Stimmungen schaffen. Darüber hinaus werden die Texturen aufgefächert und reicher als man sie gemeinhin hört. Aadland nuanciert stark und 'klangmalt' mit satten Farben, jedwede oberflächlich wirkende Brillanz vermeidend. Da muss man schon bereit sein, einiges an Hörgewohnheiten abzuschütteln, um nicht irritiert zu werden.

Ein anspruchsvoller Auftakt für eine Serie, deren weiteren Produktionen wir jetzt erwartungsvoll entgegensehen.

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