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Badische Zeitung

Rezension Badische Zeitung | J.A. | 24. Oktober 2013 Debussy in Karlsruhe

Als Orgelkomponist ist Claude Debussy bislang nicht hervorgetreten. Das könnte sich ändern. Denn: Carsten Wiebusch hat Klavierwerke dieses prominenten Franzosen auf die Orgel übertragen. Bei der Klais-Orgel der Karlsruher Christuskirche, dem größten Orgelneubau der Evangelischen Landeskirche in Baden seit 100 Jahren, stehen die entsprechenden Farben zur Verfügung. Wiebusch nutzt die breite Palette des 84-Register-Instruments. Etwa bei den Stücken aus dem zweiten Buch der Préludes oder auch bei dem titelgebenden Opus „La Cathédrale engloutie“ (Die versunkene Kathedrale) aus dem ersten Buch. Eine Musik, die mitunter aufs Orgelschaffen von Olivier Messiaen und Jehan Alain vorausweist. Manchmal denkt man an die Fantasiestücke von Louis Vierne – mit dem Unterschied, dass bei ihm der Komponist höchstpersönlich die Farben bestimmt. In Wiebuschs Transkriptionen aber ist es der arrangierende Interpret. Hier wird der Parameter Klangfarbe effektvoll verabsolutiert. Übers Resultat kann man sich unterhalten.
Vårt Land

Rezension Vårt Land nr. 238, 69. årgang | Olav Egil Aune | 15. Oktober 2013 Grieg på alvor

Ingenting er friskere enn Grieg. Jngenting kan spilles kjedeligere, heller....
Pianiste

Rezension Pianiste no.83 (novembre-décembre 2013) | Stéphane Friédérich | 1. November 2013 Festival de Lucerne

Une archive parfaitement justifiée et enrichie d'une excellente notice en français.
Vårt Land

Rezension Vårt Land nr. 238, 69. årgang | Olav Egil Aune | 15. Oktober 2013 Grieg på alvor

Ingenting er friskere enn Grieg. Jngenting kan spilles kjedeligere, heller....
Vårt Land

Rezension Vårt Land nr. 238, 69. årgang | Olav Egil Aune | 15. Oktober 2013 Grieg på alvor

Ingenting er friskere enn Grieg. Jngenting kan spilles kjedeligere, heller....
WDR 3

Rezension WDR 3 WDR3 Im Porträt, 21.10.2013 | Marcus Stäbler | 21. Oktober 2013 Im Porträt: Quartetto di Cremona

Nach dem Ende des Quartetto Italiano Mitte der 1980er-Jahre gab es lange Zeit...
Gramophone

Rezension Gramophone October 2013 | Rob Cowan | 2. Dezember -1 Scarred but scorching

I've always thought of lsaac Stern as a sort of Marlon Brando among violinists, a punchy, intense, uncompromisingly direct player with a muscular tone, though the upper reaches of that tone can sound both sweet and serenely pure. Stern's Sony recording of Bartók's Second Concerto under Bernstein is a vintage classic. Whether or not you will (or can) respond to this flawed Lucerne Festival performance under Ansermet (1956) will depend on your ability to tolerate performing mishaps. Odd tuning problems abound (from both Stern and the Suisse Romande Orchestra) and there are places where it sounds more like a collision than an act of musical collaboration: for example, towards the end of the first movement, Stern's E string suddenly snaps. However, there are so many genuinely poetic passages and so many instances where Ansermet captures the work's dramatic drift that I will certainly want this recording in my collection. I wasn't in the least surprised when the audience responded with such wild enthusiasm: the performance truly is a battle fought and won. The Tchaikovsky Concerto under Maazel (1958) is something else again, suave, honeyed, warmly expressed and for the most part brilliantly despatched. Mind you, when Maazel cues the finale at what sounds like an impossibly fast tempo, Stern momentarily sounds fazed, though he soon regains composure and the Concerto's (cut) closing pages go off like a rocket. What's for sure is that this well-recorded document enshrines real performances that get to the heart of the matter, warts and all.
Gramophone

Rezension Gramophone October 2013 | Rob Cowan | 1. Oktober 2013 Contrasting virtuosos in theiry youthful prime

On the same day that The Beatles recorded 'From me to you' and the country singer Patsy Cline died in a plane crash (aged 30), two fine young virtuosos shared equal billing for a Berlin broadcast with the Radio Symphony Orchestra under the baton of the gifted 27-year-old Gerd Albrecht. We already have EMI recordings of both performers playing their chosen repertoire and in each case what you experience on this wonderful CD is quite different to what you'll hear on the commercial alternatives. With the I8-year-old Jacqueline du Pré in Schumann's Cello Concerto, in addition to an extra shot of adrenalin there's an extensive last-movement cadenza not included on the EMI version. The performance is characteristic in its combination of fiery attack, sometimes with a lacerating edge, and an inward, musing quality that employs a veiled tone and a tremulous but never overbearing vibrato. Above all, du Pré stresses the boldness and brave resolve of this late but moving score and Albrecht offers her strong and unaffected support. In the case of Brahms's First Piano Concerto, Bruno Leonardo Gelber's EMI recording of three years later is swifter than the current broadcast by nearly three minutes. Gelber, who was at the time just a few days short of his 22nd birthday, lets us in gently, varying his touch and never resorting to percussive excess. As the performance progresses, he assumes ever-mounting levels of grandeur, producing a rich welter of tone with fabulous doubleoctave work and impressive dexterity. His account of the Adagio is broad and beautifully sustained, and the closing Rondo is played with enormous panache, a fair match for even Serkin and Fleisher. Albrecht again directs a strong, rigorously argued account of the orchestral score and the mono sound is vivid and well balanced.
http://operalounge.de

Rezension http://operalounge.de | Dr. Gerd Heinsen | 30. November 2012 Bei audite eine 9 CD-Box

Ristenparts Bach-Kantaten bei audite – ein Wiederhören mit legendären Sängern der Berliner Nachkriegszeit im RIAS Berlin 1949 – 1952. Die audite-9-CD-Box mit Erstveröffentlichungen aus dem RIAS-Archiv präsentiert den historisch ersten Versuch einer Gesamteinspielung der Bach-Kantaten. Für jeden, der sich für die Geschichte der Bach Interpretation und für die Linien des kulturellen Wiederaufbaus in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg interessiert, sind die Aufnahmen in dieser CD-Box eine bedeutende Bereicherung. Karl Ristenpart baute ab 1946 die Chor- und Orchesterarbeit des RIAS Berlin auf und leitete den RIAS Kammerchor und das RIAS- Kammerorchester. Mit diesen Ensembles und aufstrebenden jungen Sängern wie Dietrich Fischer-Dieskau, Helmut Krebs und Agnes Giebel planten Karl Ristenpart und Elsa Schiller, die damalige Leiterin der RIAS-Musikabteilung, ab 1947 eine Gesamteinspielung aller Bach-Kantaten. Das Projekt konnte allerdings nicht vollständig verwirklicht werden. Die heute noch im RIAS-Archiv vorhandenen 29 Kantaten dokumentieren ein auch aus heutiger Sicht zukunftsweisendes Bach-Ideal: Durch die kleine Besetzung erscheint die Musik transparent und strukturell deutlich, die Sänger kooperieren klar artikulierend mit den Instrumentalisten. Durch diese Interpretation, die sich von aller Monumentalität frei macht, wurde die spätere historische Aufführungspraxis ästhetisch vorbereitet. Zu dieser Produktion gibt es wieder einen „Producer’s Comment“ vom Produzenten Ludger Böckenhoff unter http://audite.de/de/ download/fi le/373/pdf.html: „Die Produktion ist Teil unserer Reihe „Legendary Recordings“ und trägt das Qualitätsmerkmal „1st Master Release“. Dieser Begriff steht für die außerordentliche Qualität der Archivproduktionen bei audite, denn allen historischen audite Veröffentlichungen liegen ausnahmslos die Originalbänder aus den Rundfunkarchiven zugrunde. In der Regel sind dies die ursprünglichen Analogbänder, die mit ihrer Bandgeschwindigkeit von bis zu 76 cm/Sek. auch nach heutigen Maßstäben erstaunlich hohe Qualität erreichen. Das Remastering – fachlich kompetent und sensibel angewandt – legt zudem bislang verborgene Details der Interpretationen frei. So ergibt sich ein Klangbild von überlegener Qualität. CD-Veröffentlichungen, denen private Mitschnitte von Rundfunksendungen oder alte Schellackplatten zugrunde liegen, sind damit nicht zu vergleichen.“

Neben der Dokumentation des Schaffens von Karl Ristenpart, zu Unrecht heute vergessen und gern fälschlich als Mittelklasse-Dirigent abgeschrieben, beschert diese bedeutende audite-Produktion eben ein Wiederhören mit den ebenso wichtigen Sängern der Berliner Nachkriegszeit. Neben so bekannten wie Giebel oder Dieskau finden sich hier Gertrud Birmele oder die stimmige Gunthild Weber, die viel mit dem Berliner Dirigenten Werner auftrat und eingespielt hat, auch Charlotte Wolf-Matthäus – eine bedeutende Altistin jener Jahre – und natürlich Helmut Krebs, der Allround-Tenor der Berliner und Hamburger Opernhäuser und unerreichter Interpret für die Moderne ebenso wie fürs Barocke. Ein Cornocupium also an exzellenten Sängern und eine wichtige Korrektur unserer Wahrnehmung jener Zeit, die wir heute nur noch wegen ihrer Schallplattensänger der DGA oder Electrola in Erinnerung haben, als es noch die Exklusivbindungen gab. Wie in anderen europäischen Ländern auch (namentlich Italien und Frankreich) korrigierte das Radio diesen Exklusiv-Eindruck und bot die weniger glücklichen Sänger, die keinen Fuß in den Plattenfirmen hatten.

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