Rezension
Musik und Kirche September / Oktober 2016 Nr. 5 | Matthias Hengelbrock | 1. September 2016
Musikalischer Glücksfall
Anders als Konrad Junghänel in seiner Ersteinspielung (Harmonia mundi France) besetzt Strobl die Vokalpartien dreifach, und er wählt etwas gesetztere Tempi, beides zum Vorteil der Musik. Andererseits fällt seine Interpretation nicht so starr aus wie die von Gunnar Letzbor (Pan Classics), sondern bietet eine ansprechende Vielfalt an Farben, Binnenspannungen und atmosphärischen Nuancen. Musikalisch also ein Glücksfall [...]