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hifi & records

Rezension hifi & records 2/2017 | Uwe Steiner | 1. Februar 2017 Wer sich für Interpretationsgeschichte interessiert, wird vom Label Audite...

Im lebhaften Mitschnitt musiziert er stürmisch expressiv. Das interessanteste Dokument gibt die von Bernard Haitink dirigierte Uraufführung von Frank Martins »Magnificat« wieder. Der Schweizer Komponist hatte das elfminütige Stück eigens für Schneiderhan und seine Frau, die große Irmgard Seefried, geschrieben. Eine Entdeckung!
Ars Organi

Rezension Ars Organi 65. Jhg. Heft 1 März 2017 | Martin Köhl | 1. März 2017 Dem Kommentar zur ersten Folge der Gesamteinspielung der Vierneschen...

Die Kombination aus Textgenauigkeit, Überlegenheit und interpretatorischer Spiellaune beeindruckt hier ein weiteres Mal. [...] Die Gesamtaufnahme der Vierneschen Orgelsymphonik durch Hans-Eberhard Roß setzt Maßstäbe in mancherlei Hinsicht, denn sie ist sehr durchdacht, beruht auf überragendem technischem Können des Interpreten und beweist darüber hinaus, dass Cavaillé-Coll-Orgeln für die Darstellung dieses Œuvres durchaus kein Monopol besitzen.
Ars Organi

Rezension Ars Organi 65. Jhg. Heft 1 März 2017 | Martin Köhl | 1. März 2017 Dem Kommentar zur ersten Folge der Gesamteinspielung der Vierneschen...

Die Gesamtaufnahme der Vierneschen Orgelsymphonik durch Hans-Eberhard Roß setzt Maßstäbe in mancherlei Hinsicht, denn sie ist sehr durchdacht, beruht auf überragendem technischem Können des Interpreten und beweist darüber hinaus, dass Cavaillé-Coll-Orgeln für die Darstellung dieses Œuvres durchaus kein Monopol besitzen.
RBB Kulturradio

Rezension RBB Kulturradio 30.03.2017 | Hans Ackermann | 30. März 2017 Preiswürdig – Franziska Pietsch und Detlev Eisinger bringen mit ihrer neuen...

Preiswürdig – Franziska Pietsch und Detlev Eisinger bringen mit ihrer neuen CD den Umbruch einer Jahrhundertwende zum Ausdruck, lassen höchst spannende klangliche Kontraste hörbar werden – und sich zu kompromisslos schönen wie extremen Klängen beflügeln.

Auf ihrer neuen CD spielen die Geigerin Franziska Pietsch und der Pianist Detlev Eisinger Kammermusik von César Franck und Karol Szymanowski. Komponisten, die erst auf den zweiten Blick zusammenpassen: der französische Spätromantiker César Franck und der moderne Impressionist Karol Szymanowski, der genau 60 Jahre nach Franck im Jahr 1882 geboren wurde.

Die Werke dieser beiden Komponisten liegen allerdings vom Entstehungsjahr einigermaßen nahe beieinander: Francks Violinsonate A-Dur wurde 1886 als vollendetes Spätwerk komponiert, Szymanowskis experimentelle "Mythes – Trois Poems op. 30" und die "Romanze op. 23" sind Werke aus den Jahren 1910 und 1915.

Somit bringt die CD den Umbruch der Jahrhundertwende zum Ausdruck, lässt klangliche Kontraste hörbar werden, Kontraste zwischen Harmonie und Atonalität, Süße und Rauheit, Gefühl und Gedanke.

Kontraste

Der höchst spannende Kontrast zwischen der vollendeten romantischen Klangwelt Francks und der experimentellen Modernität Szymanowskis beflügelt Franziska Pietsch und Detlev Eisinger zu kompromisslos schönen wie extremen Klängen.

Die Konsequenz, mit der besonders Szymanowskis Musik die Geigerin in die Höhe treibt, muss eine Interpretin allerdings auch spieltechnisch zu tragen im Stande sein – was für die bei Ulf Hoelscher ausgebildete Franziska Pietsch kein Problem darstellt. Ebenso souverän vertritt sie mit ihrer "Testore"-Geige von 1751 die Rauheit als bewusste Klangentscheidung.

Gleichberechtigt

Beide Musiker musizieren auf höchstem Niveau und als gleichberechtigte Partner im jederzeit echten, aufeinander bezogenen künstlerischen Dialog. Geradezu greifbar werden die musikalischen Bewegungen, mal voneinander weg, dann wieder aufeinander zu – wunderbar wie Franziska Pietsch und Detlev Eisinger auch auf ihrer dritten gemeinsamen CD musikalisch immer wieder zusammenfinden.

Preiswürdig

Mit der Einspielung der drei Violinsonaten von Edward Grieg war das Duo Pietsch-Eisinger 2015 bereits für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Das neue Album kann mühelos an den damals gesetzten Qualitätsstandard anschließen. Kaum vorstellbar, dass Kammermusik intensiver klingen kann, als auf dieser, in der Berliner Jesus-Christus-Kirche hervorragend aufgenommenen CD.
www.musicweb-international.com

Rezension www.musicweb-international.com Thursday March 30th | Michael Cookson | 30. März 2017 On Audite the Mandelring Quartett with violist Roland Glassl has recorded the...

On Audite the Mandelring Quartett with violist Roland Glassl has recorded the Brahms String Quintets, works written when the composer was at the peak of his powers. Brahms displayed a fondness and propensity for composing many of his works in pairs such as the Piano Concertos, Orchestral Serenades, Academic Festival and Tragic Overtures, Cello Sonatas, Song of Fate and Song of Triumph, String Sextets and Piano Quartets. The two String Quintets on this release form part of that pattern, both being written whilst Brahms was on vacation in the Austrian Lakes at the spa town of Bad Ischl, an environment he found very inspiring. Like the string quintets of Mozart, Brahms scored both his String Quintets for two violins, two violas and cello. The selection of two violas is characteristic of Brahms who admired the register and warm texture of the instrument.

Composed in 1882 the three movement String Quintet No. 1 in F major is sometimes referred to by the title ‘Spring’. Brahms was delighted with his efforts and described it to Clara Schumann as one of his finest works and to his publisher Simrock as a “beautiful work.” In the sunny and optimistic opening movement, the Mandelring underline a glorious song-like lyricism. Reflective yearning and cheerful optimism imbue the middle movement with its section of relative calm. A combination of fugue and sonata the vibrant final movement feels resolute and ardent, with playing that does not lack sensitivity. Always alert and perceptive the string playing throughout the contrasting moods of the score is commanding

Brahms projected his Quintet No. 2 in G major as his last chamber work although that proved not to be the case. It was composed in 1890, some eight years later than the F major Quintet, when Brahms was fifty-seven. One contemporary of Brahms even heard in the music “the cheerful, relaxed atmosphere of the Vienna Prater” and the composer corroborated this impression with the reply “Isn't it so! And the many pretty girls in it!” Consequently the four movement score is occasionally known as the ‘Prater’. Feeling upbeat and resolute, the opening movement retains an inspiring dignity. In the contrasting Adagio, the intense disposition of this deeply sorrowful music is compellingly displayed. Marked Un poco Allegretto the third movement, even with its ravishing dance rhythms contains a slight impression of restraint. A spring-like feel pervades the buoyant Final movement, conveying a fulsome sense of freedom and renewal.

These are profoundly satisfying performances of both works from the Mandelring and Roland Glassl. Refinement and intense concentration are the watchwords, together with the impeccable unity one has come to expect from these players. Agreeably, if fairly closely, recorded at Konzertsaal, Abtei Marienmünster there is a warm edge to the string sound. There is an excellent booklet essay too, written by Habakuk Traber, that has been translated into English.

There are several alternative accounts of these String Quintets in the catalogue worthy of attention. Intensely rewarding is the admirable performance by the Leipziger Streichquartett with violist Hartmut Rohde recorded in 2003 at Lindensaal Markkleeberg on MDG. The Raphael Ensemble, recorded in 1995 at St. Georges, Bristol, on Hyperion and the Hagen Quartet with Gérard Caussé, recorded in 1998 at the Mozarteum, Salzburg on Deutsche Grammophon are worthy accounts providing considerable satisfaction. Nevertheless these are masterclass performances from Mandelring and Roland Glassl standing comparison with the finest recordings.

A note in the booklet explains that Mandelring Quartett also plan to record the Brahms Sextets – a project I keenly anticipate.
Rondo

Rezension Rondo 2/2017 | Oliver Buslau | 1. Februar 2017 Strahlendes Blech von oben

Hier liegen die Wurzeln der himmlischen Klänge nicht nur in der Kirche, sondern auch im Jazz.
Hessischer Rundfunk

Rezension Hessischer Rundfunk HR2 Kultur - CD Tipp, 31.03.2017 | Susanne Pütz | 31. März 2017 BROADCAST CD-TIPP

Mit ihrem exzellenten Klang punktet das Ensemble "Salaputia Brass" auch auf seiner neuen CD: Eine Formation mit einem strahlend eleganten Sound, ausgewogen von der Tuba bis zu den Trompeten. Mehr geht eigentlich nicht.
concerti - Das Konzert- und Opernmagazin

Rezension concerti - Das Konzert- und Opernmagazin April 2017 | Andreas Falentin | 14. April 2017 Nuanciert

Die Lautten Compagney musiziert die kurzen Stücke frisch und differenziert, mit bewährt exquisitem historischen Instrumentarium und einer Unzahl von feinsten Farbnuancen. Die junge Sopranistin Ina Siedlaczek begeistert mit Textgestaltung, klarer Linienführung und attraktiver Koloratur in der Höhe.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 10/04/2017 | Guy Engels | 10. April 2017 Die Kraft liegt im Text

Georg Friedrich Händel und seine Musik setzt man – nicht ganz zu Unrecht – gerne mit barocker Fülle gleich. Der Meister aus Halle konnte allerdings auch ganz anders, konnte sehr zurückhaltende, intimistische Töne anschlagen. Seine Kammermusik zeugt davon. Ebenso tun es seine ‘Neun Deutschen Arien’ und die ‘Brockes-Passion’.

Es scheint, als seien gerade diese Werke der Sopranistin Ina Siedlaczek auf den Leib geschrieben. Einmal mehr überzeugt uns die Sängerin mit ihrer natürlichen, ungekünstelten Stimmführung, die der inhärenten Schlichtheit von Händels Arien zugutekommt.

Die Musik trägt den Text, sie donnert ihn nicht auf, sie erdrückt ihn nicht. Nur so lässt sich die Passionsgeschichte nach dem Libretto von Barthold Heinrich Brockes wirklich ausdrucksstark erzählen.

Einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dieser unaffektierten, dafür umso eindringlicheren Interpretation leistet die Lautten Compagney mit ihrem eleganten, differenzierten Spiel.

This program fits soprano Ina Siedlaczek like a glove. The singer fascinates with natural, unaffected vocal lines perfectly matching the inherent simplicity of Handel’s arias. With an elegant, differentiated playing the Lautten Compagney provides a not insignificant contribution to this recommendable album.

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