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WDR 3

Rezension WDR 3 TonArt | 01.06.2017 | Jan Ritterstaedt | 1. Juni 2017 BROADCAST

[...] auch solche an Koloraturen reiche Arien aus der Brockes-Passion meistert Ina Siedlaczek mit technischer und ergonomischer Bravour. [...] Leichtläufig, natürlich, brillant und präzise im Zusammenspiel – es gibt vieles, womit diese Aufnahme glänzen kann.
Audiophile Audition

Rezension Audiophile Audition June 8, 2017 | Gary Lemco | 8. Juni 2017 Grand music-making defines these two concerts led by veteran Carl Schuricht

Casadesus could be startlingly brisk in Mozart concertos — as in his collaborations with George Szell — but here Casadesus chooses to provide animation informed by tender care for the ornaments, runs, and calculated filigree that suffuses this magnificent concerto.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 07/06/2017 | Uwe Krusch | 7. Juni 2017 Neues Genre zum Abschiednehmen

Die Sextette von Johannes Brahms blicken beide zurück. Während der Rückblick im ersten Sextett in B-Dur, op. 18, musikalischer Natur ist – der langsame Variationssatz enthält Anklänge an die Chaconne in d-Moll für Solovioline von Johann Sebastian Bach und an die Variationen für Klavier c-Moll von Ludwig van Beethoven -, ist derjenige im zweiten sehr persönlich. Brahms verarbeitete das Ende einer Romanze mit Agathe von Siebold, einer jungen Sopranistin, indem er im Kopfsatz des zweiten Sextetts für das Seitenthema ihren Namen (mit dem Ton ‘d’ anstelle des ‘t’ als Diphthong zum ‘h’) verwendet.

Brahms hat nach wenigen Vorläufern mit dem Streichsextett eine Gattung geschaffen, die von Dvorak, Gade, Raff, Schönberg, Strauss, Tchaikovsky und vielen anderen mit herausragenden Beiträgen fortgeführt wurde, meistens aber nur mit einem Werk pro Komponist.

Für die Aufnahme hat sich das Mandelring Quartett, das seit zwei Jahren einen neuen Bratschisten in seinen Reihen hat, mit seinem vorherigen, Roland Glassl, der sich auch schon für die Quintette hinzugesellt hatte, und dem Cellisten Wolfgang Emanuel Schmidt zum Ensemble formiert.

Das Mandelring Quartett hat für seine Einspielungen zumeist hohe und höchste Benotungen erhalten. Für die erweiterte Formation begeben sie sich auf ein neues Terrain, das es gesondert zu entdecken und erobern gilt. Zum einen ist erstaunlich, dass sich die reguläre Umbesetzung schon in kurzer Zeit zu einem so ausgewogenen Klang geführt hat. Das auch das Zusammenspiel mit dem Ehemaligen immer noch makellos funktioniert, ist nicht überraschend, denn wenn die Trennung Stimmungen hinterlassen hätte, hätte man auch nicht wieder zusammen gefunden. Doch auch die zweite Ergänzung, der Cellist, verhilft zu einem geschlossenen harmonischen Klang.

Interpretationen der Werke von Brahms bedürfen nicht nur exzellenter technischer Fähigkeiten, sondern auch einer enormen Musikalität und einer großen Gestaltungsgabe. Denn die Strukturen folgen zwar konventionellen Mustern, überraschen aber dennoch immer wieder mit unerwarteten Besonderheiten. Einem versierten Ensemble wie dem Mandelring Quartett und auch seinen Mitspielern fällt es natürlich leicht, alle diese Anforderungen zu erfüllen. Herausgekommen ist eine ausgewogene und auch intensive Interpretation, die gestalterische Übertreibungen vermeidet und trotzdem mit Wärme und Elan überzeugt.

Interpretations of the works of Brahms not only require excellent technical skills, but also a perfect sense of structural organization and an enormous musicality. The Mandelring Quartett, Roland Glassl and Wolfgang Emanuel Schmidt fully respond to these requirements and present a well-balanced and beautifully shaped performance with a lot of drive. The performances are intense interpretation, yet avoid any exaggerations.
Rondo

Rezension Rondo Nr. 996 // 10. - 16.06.2017 | 10. Juni 2017 Aus dem Vollen geschöpft: Wie ein goldglänzender Hochaltar strahlt die Missa...

Für Besitzer einer SACD-Anlage gibt es noch das besondere Schmankerl dass sie die räumliche Verteilung der Chöre ins eigene Wohnzimmer holen können. Alle anderen genießen, wie hier luxuriöser Kirchenhall und glasklar durchhörbare Oberstimmen aufnahmetechnisch überein gebracht wurden – wenn das mal kein fürstbischöfliches Vergnügen ist!
The Guardian

Rezension The Guardian Thursday 11 May 2017 | Kate Molleson | 2. Dezember -1 Brahms: String Sextets review – hefty, melancholic ensemble work

this account, from Germany’s longstanding Mandelring Quartet with violist Roland Glassl and cellist Wolfgang Emanuel Schmidt, is more august, more hefty, with stately tempos and broad, well-fed textures. It’s fine ensemble work [...]
SWR

Rezension SWR 2.6.2017 | Dorothea Bossert | 2. Juni 2017 Uneitel, aber in jedem Moment betörend

völlig uneitel, aber in jedem Moment betörend – kristalline Klarheit, zart flirrende Farbspiele, bei denen die Grenzen zwischen den Instrumenten zu verschwimmen scheinen, eine Melodik, die mehr lasziv-erotischer Tanz als Melodie zu sein scheint – ich war hingerissen, als ich dieses Stück zum ersten Mal hörte und bin es noch. Eine fantastische Einspielung!

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