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SWR

Rezension SWR SWR2 Treffpunkt Klassik – Neue CDs, 02.02.2018 | Dorothea Bossert | 2. Februar 2018 BROADCAST CD-TIPP

Schon nach wenigen Tönen muss man sagen: Wow – was für ein Pianist: Kraftvoll und virtuos gibt er Gas in den stupenden Tonkaskaden, zeichnet die melodischen Linien mit Wärme und einem gewissen Schmelz. Leidenschaftlich, aber nie sentimental, virtuos, aber nie effekthascherisch, technisch souverän, aber nie routiniert macht er seinem Ruf als einer der großen Pianisten des 20. Jahrhunderts alle Ehre.
RBB Kulturradio

Rezension RBB Kulturradio Fr 15.12.2017 | 13:10 | Matthias Käther | 15. Dezember 2017 BROADCAST

Sendebeleg siehe PDF!
SWR

Rezension SWR SWR2 Musikstunde, 04.12.2017 | Michael Struck-Schloen | 4. Dezember 2017 BROADCAST

Mitte der dreißiger Jahre wurden Moskau und die Sowjetunion von einer Welle staatlicher Gewalt überzogen; Hunderttausende, darunter viele Künstler und Intellektuelle, starben in den Gulags und den Folterkellern der Geheimpolizei. Ein patriotischer Russe wie Sergej Prokofjew jedoch, der seine Heimat kurz nach der Revolution verlassen hatte und 1936 reuig zurückkehrte, hatte keine Probleme, den Genossen Stalin auch in dieser Zeit des Terrors in einer großen Kantate zu feiern.

Musik: Sergej Prokofjew: Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution op. 74
7. Sieg (Text: W. I. Lenin)

„Sieg“, ein Satz aus Sergej Prokofjews Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution auf einen Text von Wladimir Iljitsch Lenin. 1937 war das Werk fertig, doch die Partei verzichtete auf eine Aufführung ‒ offenbar ging ihr die Vertonung der Texte von Lenin und Stalin letztlich zu weit. Während Stalin nach dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt Moskau architektonisch seine Duftmarken setzte und sieben kolossale Hochhäuser im sozialistischen Zuckerbäckerstil bauen ließ ‒ die so genannten „Sieben Schwestern“‒, hielt er sich im Kreml erstaunlich zurück. Vielleicht war ihm die Zarenresidenz letztlich nicht geheuer. Erst sein Nachfolger und ideologischer Totengräber Nikita Chruschtschow hat sich im Kreml noch einmal verewigt, als er für die Parteitage der KPDSU einen neuen Kongresspalast aus Glas, Beton und Marmor bauen ließ. Um das Gebäude im kantigen Funktionalismus nicht allzu penetrant aus dem historischen Ensemble herausstechen zu lassen, wurde es 17 Meter in den Kremlboden hineingepflanzt ‒ besticht aber immer noch durch imposante Hässlichkeit. Heute regiert Wladimir Putin im Kreml wieder unter dem russischen Doppeladler ‒ und fühlt sich in seinem Selbstverständnis den Zaren näher als den Sowjetfürsten. Die Kirchen sind wieder geöffnet, die Religion und der Glaube an die Macht des Geldes haben den Kampf für die Weltrevolution ersetzt. Ein Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1934 hat Putin schon abreißen lassen, um wieder Platz für das Tschudow- und das Himmelfahrtskloster zu machen, zwei prominente Opfer von Stalins Abrisspolitik. Aber noch fehlt das Geld für eine Rekonstruktion der Kirchenbauten ‒ und so dürfen an der Baustelle erst einmal die Archäologen die Geschichte des Kremls untersuchen. Finden dürften Sie genug. Die politische Jubelstimmung, die mit der Perestroika aufkam, ist mit Putins Aufstieg weitgehend verflogen; Hoffnungen auf einen demokratischen Wandel sind dem Lamento über den autoritären Regierungsstil des Präsidenten gewichen. […]
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 22 January 2018 | Jean-Charles Hoffelé | 22. Januar 2018 Sang et cendres

Le concert ici restitué fut donc un événement, Kirill Karabits y réglant avec brio [...]
Wilhelm-Furtwängler-Gesellschaft

Rezension Wilhelm-Furtwängler-Gesellschaft 01.02.2018 | 1. Februar 2018 Sensationeller Archivfund

Es fanden sich die bislang als verschollen geltenden Mitschnitte der Manfred-Ouvertüre von Schumann, dazu Beethovens Dritte Symphonie »Eroica« sowie die Vierte Symphonie von Schumann. Die beiden Symphonien sind Werke, die Wilhelm Furtwängler zeitlebens begleitet haben und eine zentrale Rolle in seinem Repertoire spielten. Die Mitschnitte aus dem Jahr 1953 erscheinen nun erstmals bei audite, von den Originalbändern editiert.
Wilhelm-Furtwängler-Gesellschaft

Rezension Wilhelm-Furtwängler-Gesellschaft 01.02.2018 | 1. Februar 2018 Sensationeller Archivfund

Es ist der ausgesprochene Wunsch vieler Furtwängler-Fans, die Atmosphäre sowie die Aura der Aufführungen auch in den Konzertmitschnitten maximal erleben zu können. Dem dient die SACD-Version mit zwei zusätzlichen Tracks [...] Die Auftrittsatmosphäre, der Applaus und die einkehrende Ruhe im Publikum zu Beginn der Werke lassen eine besondere Stimmung entstehen, die Anklänge an eine Live-Aufnahme hat.
ionarts.blogspot.com

Rezension ionarts.blogspot.com December 01, 2017 | jfl | 1. Dezember 2017 Beethoven Sonatas – A Survey of Complete Cycles Part 9, 2014-2016

[…] A Munich-based project from Audite; a bit of a surprise of a release that smells of "Executive-producer-knows-pianist-in-question-very-well". Perhaps he uncovered a gem; I have not found any reviews yet. The pianist uses a Steinway D. He teaches at Munich's University of Music and Performing Arts and his bio professes a love for complete cycles of music.

This listing of all Beethoven Sonata Cycles will continue as more sets reach completion or as I find more information about sets already completed.* There are certainly plenty sets under way that should or may reach completion soon: Among them Angela Hewitt (Hyperion), Igor Tchetuev (Caro Mitis), Jonathan Biss (Onyx), Akihiro Sakiya (DPIC Entertainment), Martin Roscoe (Deux-Elles), James Brawn (MSR), Paavali Jumppanen (Ondine) [Completed & Added], Yusuke Kikuchi (Triton) [Completed & Added] et al. I will also add a selection of historically important attempted cycles that were never finished but include >20 >9 sonatas. That would add Rudolf Serkin (CBS, 10 sonatas missing), Bruce Hungerford (Vanguard / Piano Classics, also 10 sonatas missing), Emil Gilels (DG, opp. 2/1, 14/1, 54, 78, 111), and Glenn Gould (CBS/Sony, opp. 7, 22, 49, 53, 79, 81a, 90 missing, op. 106 separate, opp. 7 [partly], 49/1, 101 available on CBC recordings). There are seemingly abandoned cycles that will not be included, such as those of Giovanni Belluci, Bruno Leonardo Gelber, Yoshihiro Kondo, or Per Tengstrand. There are cycles that are unworthy of discussion or outright fraudulent, i.e. not actual piano playing and/or of excrutiating quality and/or cobbled together from other performances. Most famously Joyce Hatto, but apparently also Vladimir Morrone, Giancarlo Andretti, Alicja Kot, and Claudio Colombo.**

*If you count, as I did, Backhaus II and Arrau II as complete, despite one and two (respectively) missing sonatas. I do not count Walter Gieseking (tapes of 4, 5, 7, 20, 22 for a radio cycle are lost, a studio cycle for EMI was missing seven sonatas when he died), Wilhelm Kempff "0" (Polydor, opp. 2/3, 22, 27/1, 28, 31/2, 101 missing).

**Invaluable research on this end done by Todd, resident Beethoven-Sonata expert (and addict) at the Good Music Guide Forum.
The Classical Music Guide

Rezension The Classical Music Guide Thu Jan 11, 2018 | Lance G. Hill | 11. Januar 2018 More Jorge Bolet on Audite

These are excellent performances for live radio broadcasts. [...] Few pianists interpreted the great piano music of the 19th and early 20th centuries with such unerring stylistic assurance and technical mastery that was at the same time completely free of vanity and striving for effect. [...] here we experience a pianist and musician who rightly occupies a place among the pantheon of great pianists.
Crescendo

Rezension Crescendo Februar-März 2018 | CK | 1. Februar 2018 Sensationsfund

Furtwängler näherte sich der Musik aus einer inneren Dringlichkeit heraus, die beim Anhören dieser Aufnahmen spürbar wird. Im Adagio-Satz der Schumann-Sinfonie beispielsweise brodeln Emotionen, die nie in übertriebenes Pathos münden. Ein empfehlenswertes Album, nicht nur für Furtwängler-Fans.
Crescendo

Rezension Crescendo Februar-März 2018 | CK | 1. Februar 2018 Sensationsfund

Furtwängler näherte sich der Musik aus einer inneren Dringlichkeit heraus, die beim Anhören dieser Aufnahmen spürbar wird. Im Adagio-Satz der Schumann-Sinfonie beispielsweise brodeln Emotionen, die nie in übertriebenes Pathos münden. Ein empfehlenswertes Album, nicht nur für Furtwängler-Fans.

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