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BBC Music Magazine

Rezension BBC Music Magazine January 2017 | Michael Tanner | 1. Januar 2017 This disc came as a disappointment after my extremely positive feelings about...

This disc came as a disappointment after my extremely positive feelings about the earlier volumes in the Cremona Quartet's Beethoven series. I still find what they do is interesting and suggestive, but in the case of the B flat Quartet Op. 130 – the one which Beethoven himself found most moving, and which I normally do even though it isn't necessarily the greatest – I was puzzled.

First, however, they are well up to their usual standard in the exhilarating performance of the A major Quartet Op. 18 No. 5, with its wonderfully peremptory opening and its general air of a youthful genius in confident possession of his unique powers. The notes suggest a strong influence from Mozart's A major Quartet, but it is Haydn who springs immediately to mind with his perpetual surprises, many of them mischievous. The slow movement is especially enjoyable, with a routine theme followed by ever more inventive variations.

Unfortunately the Cremonas decided to play Op. 130 without the Grosse Fuge, the original finale much later described by Stravinsky as 'perpetually contemporary'. Its first audience found it incomprehensible and Beethoven wrote the substitute finale, which we hear here – the original finale is on Volume 3. To me the first five movements seem to demand it. What we do have is some unpleasantly bulging playing in the brief second movement and exaggerated lurchings in the fourth. Most disappointing and surprising of all is the prosaically played Cavatina, Beethoven's most intimate music, played considerably too fast and it would seem deliberately unexpressive. The edginess of the recording does not help. I have listened several times and I'm bewildered.
ensuite Kulturmagazin

Rezension ensuite Kulturmagazin Dezember 2016 | Francois Lilienfeld | 1. Dezember 2016 Die «Zweite» Schumann: Klaviere oder Orchester?

[…] Die Gegenüberstellung von Klavier und Orchester können wir nun direkt «am Objekt» vornehmen, nämlich an ob genannter Zweiter Symphonie in C-dur, op. 61. Die soeben bei audite erschienene CD «Originals and Beyond» (audite 97.706) enthält, unter anderem, die vom Komponisten verfertigte Transkription für zwei Klaviere, interpretiert vom Duo Norie Takahashi l Björn Lehmann.

Hier wird man mit einem verblüffenden Hörerlebnis konfrontiert: Man glaubt, eine originale Sonate für zwei Pianos zu hören! Ich musste erst einmal nachschlagen, ob nicht etwa diese Fassung das Original sei! Sie ist es nicht, und ein Blick auf das ausgezeichnete Beiheft von Habakuk Traber bestätigt dies. Und da wird einem die Genialität von Schumann so richtig bewusst – er schafft ein Meisterwerk in einer ihm «fremden» Gestalt und rekonstruiert es sozusagen im Rückwärtsgang auf dem ihm gewohnten Medium. Und beide Versionen sind großartig.

Dies liegt jedoch auch an den Interpreten – siehe oben! Takashi l Lehmann versuchen nicht, mit möglichst massiven Klängen ein Orchester vorzutäuschen. Sie arbeiten mit pianistischen Mitteln, entwickeln dabei aber eine ausgedehnte Palette an Klangfarben. Die Tempi sind richtig gewählt, der Aufbau des Werkes wird klar vermittelt. Das Leitmotiv – ein Zitat der Einleitung zu Haydns 104. Symphonie – kommt bei jedem Auftauchen zur Geltung, die ungeheure Virtuosität des Scherzos (ein Alptraum für die Orchestergeiger!) schwirrt nur so daher, der ergreifende langsame Satz lässt zwar die Orchesterfassung nicht vergessen, bietet aber eine mehr als befriedigende Alternative, und die explosiven Höhepunkte im Finale begeistern. Ich zögere nicht, diese Aufnahme als eine der wichtigsten Neuerscheinungen der letzten Jahre zu bezeichnen.

Neben der Schumannschen Symphonie enthält die CD noch Beethovens Grosse Fuge und Schönbergs Kammersymphonie Nr. 1; in beide Fällen stammen auch hier die Transkriptionen vom jeweiligen Komponisten.

Ebenfalls bei audite ist eine weitere Sammlung von Radio-Aufnahme des Amadeus Quartetts erschienen. Nach Werken von Beethoven, Schubert, Mozart und neuerer Musik gibt es jetzt eine fünfte Box, den Romantikern gewidmet (audite 21.425). Eine Haydn-Sammlung ist in Vorbereitung.

Ganze vierzig Jahre bestand dieses Quartett, und von 1947 bis 1987, dem Jahr als der Bratschist Peter Schidlof starb, eilte das Ensemble von Erfolg zu Erfolg, überzeugte durch seine Klangschönheit, aber besonders durch die große Lebendigkeit seines Spiels, vom temperamentvollen Primgeiger Norbert Brainin angeführt.

Die Neuerscheinung enthält Aufnahmen von 1950 bis 1969, was dem Hörer ermöglicht, zumindest einen Teil der Entwicklung der vier Streicher mitzuerleben – neben Brainin und Schidlof spielten Siegmund NisseI 2. Geige und Martin Lovett Cello.

So steht einer 1950 eingespielten, eher klassischen, schlichten aber dynamisch sehr vielseitigen Aufführung des Schumann-Klavierquintetts – mit dem Pianisten Conrad Hansen – eine «romantischere», vibratoreichere Interpretation des Es-dur-Quartetts op. 12 von Mendelssohn aus dem Jahre 1969 gegenüber, die einzige Stereo-Aufnahme der Sammlung.

Die Originalbänder – die ausnahmslos für die Überspielungen verwendet wurden – entstanden in den Studios des RIAS Berlin, und es stand jeweils viel weniger Zeit zur Verfügung als in den Schallplattenstudios. So wurden z.B. am 1. November 1950 die Streichquintette von Brahms und Dvorák aufgenommen, am 29. Nov. 1957 das Quartett op. 67 von Brahms und das Bruckner-Quintett! Man ist also der Situation eines Konzertmitschnitts näher. Obgleich die meisten der hier eingespielten Werke auch im Studio aufgenommen wurden (Westminster und vor Allem Deutsche Grammophon), lohnt sich die Anschaffung der audite-Sammlung als interessante Vergleichsbasis. Und die Schumann-Werke (ausser dem Quintett noch das Streichquartett A-dur op. 41 Nr. 3) sind sonst auf keinem Tonträger dokumentiert.

Wir können auch wieder den zweiten «Hausbratschisten» des Quartetts, Cecil Aronowitz hören; er nimmt an den Streichquintetten von Brahms und Bruckner teil. Conrad Hansen spielt noch in den Klavierquintetten von Brahms und Dvorák mit, Heinrich Geuser in Brahmsens Klarinettenquintett.

Eine echte Rarität ist das Streichquartett von Verdi, 1962 aufgenommen. Die Interpreten verstehen es, der Fülle verschiedener Stimmungen dieses Werkes gerecht zu werden: Leidenschaft im Hauptthema, Cantabilität im Seitenthema des ersten Satzes, ballszenenartige, tänzerische Klänge im zweiten. Der dritte ist eigentlich ein Scherzo mit einem wunderschönen Trio, einer vom Cello vorgetragenen Serenade. Doch den Ausdruck Scherzo behält Verdi merkwürdigerweise dem Finale vor, einer wirbligen Fuge.

Einiges später, im November 2015, entstand eine weitere Streichquartett-CD für audite (92.685), mit dem Quartetto di Cremona. Es handelt sich um die sechste CD einer projektierten Gesamtaufnahme der Beethoven-Quartette. Neben dem A-durWerk op. 18 Nr. 5 enthält das Programm das äußerst komplexe Stück in B-dur, op. 130, mit seinen zahlreichen Tempo- und Stimmungswechseln, seinen Stimmverflechtungen und kontrapunktischen Finessen sowie der ungewöhnlichen Satz- und Tonartenfolge – die Sätze 3 und 4 stehen sogar im Tritonus-Abstand! Das Werk enthält auch «Quasi-Zitate»: So bringt der rasante zweite Satz (hier hinreißend gespielt) Anklänge an das Finale des Vierten Klavierkonzertes (Takte 9-12), die ergreifende Cavatina erinnert sich zweimal (T. 29-31, 63/63) an den langsamen Satz aus der «Neunten».

Auf der Aufnahme erklingt das von Beethoven nachkomponierte Finale, sein letztes abgeschlossenes Werk. Ursprünglich hatte er die «Große Fuge» als letzten Satz vorgesehen, doch empfanden das Publikum und wohl auch die damaligen Spieler dieses monumentale Stück nach fünf z.T. langen und komplizierten Sätzen als zu anstrengend. Beethoven publizierte die Fuge separat als op. 133. Aber auch der hier zu hörende, tänzerisch beschwingte sechste Satz ist alles andere als ein Ruhekissen!

Emotionaler Höhepunkt im op. 130 ist wohl die mit «beklemmt» bezeichnete Stelle in der Cavatina (ab Takt 42). Bewundernswert, wie der Primgeiger Cristiano Gualco diese unglaublich schwere Aufgabe klanglich realisiert. Überhaupt, der Klang dieses Quartetts: sehr homogen und auch in den wildesten und Sforzato-reichsten Stellen nie brutal. Die Musiker spielen auf vier wunderbaren italienischen Instrumenten aus dem 17./18. Jahrhundert, die jedoch nicht aus Cremona, sondern aus Torino, Milano und Bologna stammen.

Das Ensemble – außer Gualco noch Paolo Andreoli, Simone Gramaglia und Giovanni Scaglione – zeichnet sich auch durch genaue Beachtung der Angaben Beethovens aus und spielt alle Wiederholungen. Diese Gesamtausgabe wird wohl eine Referenzaufnahme werden.
Fono Forum

Rezension Fono Forum November 2016 | Marcus Stäbler | 1. November 2016 Mit seinen Schnörkeln und Trillerfiguren gibt sich Beethovens frühes Quartett...

Mit seinen Schnörkeln und Trillerfiguren gibt sich Beethovens frühes Quartett op. 18 Nr. 5 noch etwas neckischer, etwas rokokohafter als die Schwesterwerke aus demselben Zyklus. Das Quartetto di Cremona spielt diese Momente mit spitzer Artikulation – und mischt so eine Prise Ironie in seine Interpretation.

Auch das Menuett beginnt noch ganz leicht und unschuldig; die Bögen scheinen zunächst über die Saiten zu schweben. Doch dann bricht der leichtfüßige Tanz mit einer rabiaten Geste ab. Wie ruppig die italienischen Streicher diese Passage in die Saiten bürsten, ist eines von vielen Beispielen für die Prägnanz, mit der sie die musikalischen Charaktere ausformen. Auch im abschließenden Finale des A-Dur-Quartetts, das in Beethovens original aberwitzigem Tempo wie aufgeschreckt wirkt, als würden die Motive hektisch durcheinanderwirbeln.

Hier deutet sich bereits Beethovens Neigung an, die Interpreten an die Grenzen des Machbaren zu treiben: wie auch und gerade im B-Dur-Quartett op. 130. Der Presto-Satz etwa ist ein echter Fingerbrecher für den ersten Geiger. Manche Ensembles schalten deshalb einen Gang zurück. Das Quartetto di Cremona spielt das Presto dagegen mit extra durchgedrücktem Gaspedal. Die drei unteren Stimmen scheinen die erste Geige im Mittelteil unerbittlich voranzuhetzen – dadurch entsteht eine mitreißende Energie, der man sich kaum entziehen kann.

Das Tempo wird zum Ausdruck einer Rastlosigkeit, die die Musik immer weitertreibt. Dieser Tanz auf dem Vulkan ist jedoch nur eine von vielen Facetten des Stücks. Einen denkbar starken Kontrast bildet die Cavatina, sicher einer der schönsten und deshalb auch berühmtesten Sätze aus Beethovens Quartettschaffen. Der erste Geiger Cristiano Gualco und seine Kollegen spielen diesen Satz sehr anrührend und ausdrucksvoll, mit einem wunderbar gedeckten Klang, bevor das Stück mit dem nachkomponierten Finale temperamentvoll endet. Auch mit der sechsten Folge hält das Quartetto di Cremona das Spitzenniveau seiner Gesamtaufnahme.
Rheinische Post

Rezension Rheinische Post 13. Juli 2016 | Wolfram Goertz | 13. Juli 2016 Wer soll das alles hören?

Täglich erscheinen Berge von neuen Klassik-CDs. Wir haben ins volle Töneleben gegriffen und gelauscht. Bei einigen Platten fragt man sich, ob es Hörer für sie gibt. Oft macht man aber unerwartete und nicht selten schöne Entdeckungen.

Die Welt der Schallplatten schmeckt nicht nur nach Austern und Kaviar. Es will auch Schwarzbrot gegessen werden. Aber das kann ausgesprochen köstlich sein.

Im Laufe eines Jahres erscheinen einige wenige Hochpreisprodukte der Stars und unendlich viele Platten, deren Interpreten oder Komponisten man nie im Leben gehört hat oder denen man ein öffentliches Interesse an ihnen nur mit Mühe unterstellen darf – nennen wir nur mal das "Weihnachtsoratorium" der Kantorei Stralsund oder die 4. Sinfonie e-Moll von Johannes Brahms des Orchestre Philharmonique de Clermont-Ferrand. Sind das wirklich nur belanglose Produkte, allenfalls für lokale Bedürfnisse gepresst, oder verbirgt sich dahinter die eine oder andere Kostbarkeit?

Um das zu prüfen, haben wir uns in einer beliebigen Auswahl die Platten angehört, die binnen eines Monats auf unserem Schreibtisch gelandet sind. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Es war viel Schönes und noch mehr Unerwartetes darunter. Nun der Reihe nach.

Das kleine Label: audite aus Detmold

Immer wenn ich eine Platte der Detmolder Firma audite bekommen, weiß ich: Das kann kein Schrott sein! Sie produzieren nicht wie die Karnickel, sondern mit Bedacht, und was aus dem Presswerk kommt, das kann man sich anhören. Die Frage ist halt nur, ob das auch Produkte für jedermann sind.

Im Fall der Neuaufnahme aller Streichquartette von Ludwig van Beethoven mit dem Quartetto di Cremona ist man zunächst unsicher, ob die Welt das braucht. Nach wenigen Takten ist dieses Gefühl wie weggepustet. Die vier Musiker lassen sich mit bewundernswerter Sicherheit auf den verschiedenen Alterssitzen des Komponisten Beethoven nieder. Im frühen A-Dur-Quartett aus Opus 18 erfreut die wunderbare Frische und Beschwingtheit, mit der die Musiker zu Werke gehen; im späten Streichquartett B-Dur op. 130 treffen sie die Aspekte eines fast schon bizarr klingenden Nachtschattengewächses atemberaubend sicher. Es gibt fraglos etliche hochrangige Einspielungen der Streichquartette Beethovens, trotzdem wird man mit dieser Aufnahme wirklich glücklich, zumal sie eine einleuchtende Konfrontation des späten mit dem jungen Beethoven bietet und uns auf die Fahndungsliste setzt, wie viel Revolutionäres auch schon im Frühwerk des Komponisten zu entdecken ist.

Ein Kaiser, der komponierte: Leopold I. schrieb ein "Requiem"

Im Gegensatz zu Beethoven ist – und das darf hier als Kalauer erlaubt sein – der Komponist Leopold I. eine wirkliche Entdeckung. Der 1640 in Wien als zweiter Sohn von Kaiser Ferdinand III. geborene Komponist war 1658 in Frankfurt zum Römischen Kaiser gekürt worden, doch seine 47-jährige Amtszeit bis zu seinem Tod im Jahr 1705 muss ausgesprochen unpolitisch gewesen sein. Leopold hatte es eher mit der Musik, mit Festlichkeiten, Religion und der Jagd, also mit weltlichen und spirituellen Genüssen. Dass er auch komponiert hat, dürften die wenigsten wissen.

Audite überrascht uns nun mit einer ausgewählten Sammlung von Kirchenmusik aus Leopolds Feder. Der ist natürlich kein Groß-, aber immerhin ein ansprechender Kleinmeister. Dass Leopold sich an große Formate wie ein "Stabat Mater" und ein "Requiem" wagte, darf man als den Versuch würdigen, mit den Kaisern der Tonkunst mitzuhalten. Dank vorbildlicher Interpreten wie Cappella Murensis und Les Cornets Noirs unter Leitung von Johannes Strobl darf das Ergebnis als gelungen gelten. Trotzdem würde ich mich wundern, wenn diese Platte in Nordrhein-Westfalen außer bei den eingefleischten Anhängern historischer Königshäuser mehr als zehn Mal über die Laden- beziehungsweise Internettheke geht.

Ebenfalls für historisch ausgerichtete Musikfreunde scheint eine CD vorgesehen zu sein, die an die Altistin Maureen Forrester (1933 bis 2010) erinnert. Sie war von Bruno Walter entdeckt worden und galt in ihren besten Jahren als grandiose Mahler-Interpretin. Das "Urlicht" auf Youtube ist eine Sensation. Jetzt bringt audite uns ausgewählte Liedaufnahmen (Mahler, Loewe, Wagner, Brahms, Schubert, Schumann, Britten und andere) – und man ist überwältigt vom flutenden Wohllaut einer imperialen Stimme.

[…] Dieses Ärgernis geigt man jedoch rasch wieder weg – und wieder mit dem Label audite: Franziska Pietsch und Detlev Eisinger bieten eine formidable Aufnahme der beiden bezaubernden und energetischen Prokofjew-Sonaten für Violine und Klavier.
SWR

Rezension SWR 04.03.2016 | Lotte Thaler | 4. März 2016 BROADCAST

[…] Auch die nächste Aufnahme ist Teil einer Serie. Das italienische Quartetto di Cremona hat bei Audite soeben die fünfte Folge seiner Gesamteinspielung der Streichquartette von Ludwig van Beethoven herausgebracht. Diese Fünfte ist auch insofern bemerkenswert, weil sie neben dem späten Quartett a-Moll op. 132 das Streichquintett op. 29 aus dem Jahr 1801 enthält. Da dieses Werk leider nur selten aufgeführt wird, möchte ich Ihnen den letzten Satz daraus vorstellen. Er ist echter Beethoven, tollkühn im rasenden Tempo, vibrierend und im Grunde ein Witz, denn Beethoven veranstaltet hier ein so unkonventionelles Finale – Theater, dass nicht nur dem Publikum, sondern auch den Spielern Hören und Sehen vergehen muss – plötzlich in fremder Tonart eine Fuge, dann eine Anspielung auf ein Menuett, die aber sofort wieder vom Tisch gewischt wird – wo sind wir eigentlich? Dass diese Musik so furios rüberkommt, liegt wahrscheinlich auch am zweiten Bratscher als Gast im Quartetto di Cremona: es ist Lawrence Dutton, Mitglied des amerikanischen Emerson-Quartettes – für mich war er lange Zeit der weltbeste Quartett-Bratscher: Fünf Streicher unter Einfluss: hier spricht Beethovens Geist persönlich durch das Quartetto di Cremona und den Bratscher Lawrence Dutton. Das war der vierte Satz aus seinem Streichquintett C-Dur op. 29, erschienen als Folge 5 der Quartetteinspielungen bei dem Label Audite.

Sendebeleg siehe PDF!

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