Ihre Suchergebnisse (9970 gefunden)

Classica – le meilleur de la musique classique & de la hi-fi

Rezension Classica – le meilleur de la musique classique & de la hi-fi N° 265 - Septembre 2024 | 1. September 2024 Miscellanées baroques

Le Thüringer Bach Collegium serpente à travers les six Introduttioni teatrali de Locatelli qui prolongent, en plus fantasque, l’esprit du concerto grosso institué par Corelli et Haendel.
Rondo

Rezension Rondo 4|24, Jg. 33 | 1. September 2024 Volt & Vinyl: Audiophiles und Wiedergefundenes auf 180 g

Technisch (selbstverständlich) makellos, durchreitet, durchmisst und durchlebt Perl dieses Opus magnum, dass man nur staunen kann. Abgerundet wird diese neuerliche Sternstunde der Beethoven-lnterpretation von einem phänomenalen Klangbild.
Note 1 - Neuheitenheft

Rezension Note 1 - Neuheitenheft Heft 3 - 2024 | 1. September 2024 Nach barocker Manier

Barocke Meisterwerke wie Johann Sebastian Bachs Brandenburgische Konzerte haben immer wieder den Wunsch nach weiteren Stücken dieser Art geweckt; im Falle des Ensembles Ia festa musicale riefen sie allerdings einen schöpferischen Entdeckergeist hervor. Auch um ihre innere Architektur, ihre besondere Genialität besser zu verstehen, hat Ensemblemitglied Christoph Harer im intensiven Austausch mit Soli und Orchester aus unterschiedlichen Bachschen Vorlagen konzertante Transkriptionen ganz nach barocker Manier erstellt und auf diese Weise drei "Neubrandenburgische Konzerte" erschaffen. So wird beispielsweise aus dem Konzert für drei Cembali C-Dur BWV 1064 Musik für drei wetteifernde Streichtrios. Aus Solo- und Kammermusik entstanden weitere farbig instrumentierte Konzertsätze unterschiedlicher Besetzung, etwa ein suitenartiges Konzert für Traversflöte, skordierte Violine, Laute, Streicher und Basso continuo. Hier hat sich ein schlichter Vanitasgesang aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach in eine träumerische Streicheraria verwandelt. Die besonders farbige Bläserbesetzung des ersten Neubrandenburgischen Konzerts und seine Vorlagen sollen an dieser Stelle aber nicht verraten werden, lassen Sie sich einfach angenehm überraschen!

Ia festa musicale läuft hier einmal mehr zu brillanter Hochform auf: Virtuose solistische Einsätze verteilen sich auf das ganze Orchester, die Konzerte nach Art der „Six Concerts Avec plusieurs Instruments“ (Sechs Konzerte mit mehreren Instrumenten), wie Bach die Brandenburgischen Konzerte auf dem Manuskript bezeichnete, werden von der Virtuosität, Spielfreude und der Fantasie vieler gemeinsam getragen. Durch das kreative Spiel mit den Bachschen Originalen eröffnen sich dem aufmerksamen Hörer auf diese Weise neue, ungeahnte Perspektiven auf dessen großartige Musik.
Crescendo Magazine

Rezension Crescendo Magazine Le 3 septembre 2024 | 3. September 2024 Václav Neumann à Lucerne

le résultat musical est de très haut vol. [...] Tous les pupitres composent un univers sonore magique par la beauté des timbres et le style d’une direction qui s'envisage comme le peintre d’une nature gorgée de teintes et de saveurs poétiques et évocatrices.
Reutlinger Generalanzeiger

Rezension Reutlinger Generalanzeiger DIENSTAG 10. SEPTEMBER 2024 | 10. September 2024 DIE NEUE CD

Seine [Bachs] sechs Triosonaten für Orgel entwickeln unter den Händen Martin Neus an der Orgel in Herzogenaurach [...] eine betörende Anmut [...] – für Orgelfans einfach zum Genießen.
Kulturabdruck

Rezension Kulturabdruck 14. September 2024 | 14. September 2024 Durch und durch Tscheche

Das Album besticht nicht nur musikalisch, sondern auch durch die herausragende Klangqualität der rund vierzig Jahre alten Aufnahmen, die mit Geschick und Feingefühl restauriert wurden.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 06/09/2024 | 6. September 2024 Genuin tschechische Musik

Vaclav Neumann hatte ich Ende der Sechzigerjahre bei einem Konzert in Luxemburg kennen gelernt. Ich habe ihn als einen liebenswerten, bescheidenen Mann in Erinnerung, der aus dem Orchester warme Farben und viel Cantando herausnahm. Diesen Eindruck vermittelt auch das vorliegende Album.

In der Interpretation der Achten Dvoraks verhindert Neumann, dass die Musik energetisiert wird und gibt die Partitur in einer bewundernswerten Gelassenheit wieder. Die Schönheit des Orchesterklangs, die Hervorhebung des Melos (der Gesänge und Gegengesänge), die Vielfalt der Klangfarben und die beispielhafte Ausgewogenheit zwischen den Registern machen diese Aufführung zu einer meisterhaften Interpretation.

Antonín Dvorak schrieb seine symphonische Dichtung Die Waldtaube im Jahr 1896. Sie ist inspiriert von dem gleichnamigen Gedicht aus Kyrice, einer Balladensammlung von Karel Jaromir Erben, und beschreibt die Geschichte einer Frau, die ihren Mann tötet, um einen anderen Mann zu heiraten. Kurz darauf sitzt eine Taube auf dem Grab seines Opfers und singt Tag für Tag ein trauriges Lied, das die Frau in den Selbstmord treibt.

Die Tondichtung ist sehr dramatisch und voller Leidenschaft, was in Vaclav Neumanns intensiver Interpretation sehr gut zum Ausdruck kommt. Er kann den großen dramaturgischen Bogen meisterhaft realisieren und dabei fesselnde Stimmungen schaffen.

Das Album schließt mit dem Vorspiel zu Bedrich Smetanas Oper Libuse, die sehr selten aufgeführt wird, weil sie keine wirkliche Handlung hat. Sie besteht aus drei Bildern aus dem Leben der mythischen Fürstin Libuse: der Erbstreit, die Hochzeit und das Orakel. Die Musik der Oper ist oft feierlich und glanzvoll, enthält aber auch zarte Passagen. Das resümiert die Ouvertüre sehr gut, die Vaclav Neumann spannungsvoll dirigiert.


English Translation:

I met Vaclav Neumann at a concert in Luxembourg in the late sixties. I remember him as an amiable, modest man who got warm colors and a lot of cantando out of the orchestra. The present album conveys this impression as well.

In his interpretation of Dvorak’s Eighth, Neumann avoids energizing the music and renders the score with admirable composure. The beauty of the orchestral sound, the emphasis on the melos (the chants and counter-chants), the variety of timbres, and the exemplary balance between registers make this a masterful performance.

Antonín Dvorak wrote his symphonic poem The Wood Dove in 1896, inspired by the poem of the same name from Kyrice, a collection of ballads by Karel Jaromir Erben, which describes the story of a woman who kills her husband in order to marry another man. Shortly afterwards, a dove sits on the victim’s grave and sings a sad song day after day, driving the woman to suicide.

The tone poem is very dramatic and full of passion, which is well expressed in Vaclav Neumann’s intense interpretation. He masterfully realizes the great dramatic arc and creates captivating moods.

The album closes with the prelude to Bedrich Smetana’s opera Libuse, which is very rarely performed because it has no real plot. It consists of three scenes from the life of the mythical princess Libuse: the inheritance dispute, the wedding and the oracle. The music of the opera is often solemn and glamorous, but it also contains tender passages. The overture, conducted by Vaclav Neumann, sums this up very well.

Suche in...

...