Rezension ??? | 28. April 2025 Rapture von Ann-Helena Schlüter
Zu dem Werk „Rapture“ von Ann-Helena Schlüter aus der 2022 veröffentlichten CD “Holy Spirit”: Das Werk steht zwischen zwei fulminanten Orgelwerken von Johann Sebastian Bach: der vorhergehenden 3. Triosonate und der folgenden weltbekannten Toccata und Fuge, virtuos gespielt.
In seiner Gestaltung bildet das Werk „Rapture“ einen stilistisch starken Kontrapunkt zu seinem Umfeld und führt die Hörenden in ein musikalisches Gemälde mit vorsichtigen, mehreren Anläufen, die aber eines gemeinsam haben: Sie führen aus dem Dunkel ins Licht, dargestellt mit Tonfolgen im hohen Diskantbereich, die dunkel gefärbten Klängen gegenüberstehen. Die Komponistin stellt diese beiden Positionen immer wieder gegenüber, bis sie die Distanz gegen Ende überwinden und zum Himmel emporsteigen. Das Werk zeichnet gleichzeitig ein Bild “con Mysterium”: Es ist das letzte Geheimnis, das Paulus im 15. Kapitel des 1. Korintherbriefs verkündet: Wir werden alle verwandelt werden. Es ist die Wirkung des Heiligen Geistes, der Jesus von den Toten auferweckte und dereinst auch uns erweckt und als “Rapture” zum Licht führt. Nicht die Polyphonie Bachs ist unbedingt der Schlüssel zu “Rapture”, sondern die musikalisch bildliche Darstellung mit verständlichen Klangflächen und deren Farben. Es ist, als könnte ein Maler sich neben das Werk stellen, zum Pinsel greifen und das Auditive visuell darstellen. Somit bildet das Werk der Künstlerin einen sinnvollen Kontrast zum Thema ”Holy Spirit”.
In seiner Gestaltung bildet das Werk „Rapture“ einen stilistisch starken Kontrapunkt zu seinem Umfeld und führt die Hörenden in ein musikalisches Gemälde mit vorsichtigen, mehreren Anläufen, die aber eines gemeinsam haben: Sie führen aus dem Dunkel ins Licht, dargestellt mit Tonfolgen im hohen Diskantbereich, die dunkel gefärbten Klängen gegenüberstehen. Die Komponistin stellt diese beiden Positionen immer wieder gegenüber, bis sie die Distanz gegen Ende überwinden und zum Himmel emporsteigen. Das Werk zeichnet gleichzeitig ein Bild “con Mysterium”: Es ist das letzte Geheimnis, das Paulus im 15. Kapitel des 1. Korintherbriefs verkündet: Wir werden alle verwandelt werden. Es ist die Wirkung des Heiligen Geistes, der Jesus von den Toten auferweckte und dereinst auch uns erweckt und als “Rapture” zum Licht führt. Nicht die Polyphonie Bachs ist unbedingt der Schlüssel zu “Rapture”, sondern die musikalisch bildliche Darstellung mit verständlichen Klangflächen und deren Farben. Es ist, als könnte ein Maler sich neben das Werk stellen, zum Pinsel greifen und das Auditive visuell darstellen. Somit bildet das Werk der Künstlerin einen sinnvollen Kontrast zum Thema ”Holy Spirit”.