In dieser Serie zeigt die Pianistin Jimin Oh-Havenith ihren persönlichen Blick auf Robert Schumann, dessen Beitrag zur romantischen Klaviermusik vor allem durch die zwischen 1830 und 1839 entstandene Reihe von Meisterwerken unvergleichlich ist. Oh-Haveniths ebenso kraftvolles wie klanglichmehr
"Eine Pianistin abseits vom Mainstream und gerade deshalb besonders hörenswert!" (Radio Bremen)
Titelliste
Diesen Bonustrack erhalten Sie ausschließlich als Download!
Diesen Bonustrack erhalten Sie ausschließlich als Download!
Diesen Bonustrack erhalten Sie ausschließlich als Download!
Diesen Bonustrack erhalten Sie ausschließlich als Download!
Multimedia
- Digibooklet Schumann Vol. 1_FOR CLARA
- Interview Jimin Oh-Havenith: Pizzicato (03.03.2023)
- Interview Jimin Oh-Havenith: GloriousMe (24.11.2022)
- Digibooklet inSANE
- Digibooklet Schumann Vol. III
- EPK wild|mild
- Interview Jimin Oh-Havenith (Fono Forum 01/2025)
- Interview Jimin Oh-Havenith (Schumann-Portal 12/2024)
- Digibooklet Schumann CHANGES
Informationen
In dieser Serie zeigt die Pianistin Jimin Oh-Havenith ihren persönlichen Blick auf Robert Schumann, dessen Beitrag zur romantischen Klaviermusik vor allem durch die zwischen 1830 und 1839 entstandene Reihe von Meisterwerken unvergleichlich ist. Oh-Haveniths ebenso kraftvolles wie klanglich nuanciertes Spiel wird dem einzigartigen Reichtum dieser Musik in besonderer Weise gerecht.
Besprechungen
WDR 3 | WDR 3 "Hörstoff" – neue Klassik-Alben | 10.08.2026 | Jan Ritterstaedt | 10. August 2026 | Quelle: https://www1.wdr...
BROADCAST: WDR 3 "Hörstoff" – neue Klassik-Alben
Beeindruckende Tiefe: "Changes" mit Jimin Oh-Havenith
Jimin Oh-Havenith hat tief in die Seele Schumanns hineingeblickt. Schonungslos legt sie die vielen Brüche und Widersprüche seiner Persönlichkeit offen.Mehr lesen
www.pizzicato.lu | 06/08/2026 | Remy Franck | 6. August 2026 | Quelle: https://www.pizz... Spannende Schumann-Aufnahmen mit Jimin Oh-Havenith
Jimin Oh-Havenith beginnt ihr viertes Schumann-Album mit den ABEGG-Variationen. Ihre Interpretation überrascht durch ihre Frische. Das Spiel derMehr lesen
Die Interpretation der Symphonischen Etüden (mit Appendix) ist nicht weniger spannend. Jimin Oh-Havenith überrascht uns mit einer sehr impressionistischen, wenn nicht gar pointillistischen Interpretation. Hier gibt es kein symphonisches Aufrauschen. Ohne Schwere, ohne Pathos präsentiert sie uns ein frisch angegangenes Werk, etwa mit den hinreißend tänzerischen vierten und fünften Etüden. Die folgenden, sechs und sieben, sind alles andere als rabiat und dramatisch. Hinreißend leicht und tänzerisch wirbelt die neunte Etüde, während die zwölfte federnd leicht dahineilt, fernab jenem heroisch auftrumpfenden Charakter, den andere Interpreten diesem Stück gegeben haben.
Die Geistervariationen (Thema mit Variationen in Es-Dur für Klavier) WoO 24, komponiert 1854, sind das letzte Werk Robert Schumanns, bevor er in die Nervenheilanstalt Bonn-Endenich eingeliefert wurde. «Schumann wähnte sich in jenen Tagen von Geistern umgeben, die ihm teils ‘wundervolle’, teils ‘grässliche’ Musik darboten», notierte Clara Schumann.
Jimin Oh-Havenith spielt das Thema intim und nachdenklich. Diese introspektiven Stimmungen bleiben auch der ersten Variation erhalten, was der Musik einen schwebenden und wie flüchtigen Charakter verleiht, als könnte sie jeden Moment entschwinden. Selbst die fünfte Variation erhält bei der Pianistin keinen verspielten oder gar unruhigen Charakter.
Die Romanze op. 28/2 bekommt danach eine regelrechte Abschiedsstimmung.
-----
English translation:
Jimin Oh-Havenith opens her fourth Schumann album with the ABEGG Variations. Her interpretation is surprisingly fresh. The pianist’s playing is fluid and light; it comes across as spontaneous and is masterfully stylistically assured.
Her interpretation of the Symphonic Etudes (with Appendix) is no less compelling. Jimin Oh-Havenith surprises us with a highly impressionistic, if not pointillistic, interpretation. There is no symphonic fanfare here. Without heaviness or pathos, she presents us with a work approached with fresh eyes, as in the enchantingly dance-like fourth and fifth etudes. The following ones – the sixth and seventh – are anything but fierce and dramatic. The ninth etude whirls along with enchanting lightness and a dance-like quality, while the twelfth races along with springy lightness, far removed from the heroically triumphant character that other performers have ascribed to this piece.
The Ghost Variations (Theme with Variations in E-flat Major for Piano) WoO 24, composed in 1854, are Robert Schumann’s final work before he was admitted to the Bonn-Endenich psychiatric hospital. “Schumann believed himself to be surrounded in those days by spirits who presented him with music that was at times ‘wonderful’ and at times ‘horrible,’” Clara Schumann noted.
Jimin Oh-Havenith plays the theme in an intimate and contemplative manner. These introspective moods carry over into the first variation as well, lending the music a floating and almost fleeting character, as if it might vanish at any moment. Even the fifth variation takes on no playful or even restless character in the pianist’s hands.
The Romance, Op. 28/2, then takes on a genuine atmosphere of farewell.
Schumann-Journal | 12/2024 | Jan Ritterstaedt | 1. Februar 2025
die Pianistin schlägt einen ganz großen Bogen von der ersten bis zur letzten Note. [...] Diese große Geschlossenheit erreicht Pianistin Jimin Oh-Havenith auch durch die hohe Präzision ihres Anschlags. [...] Was mich auch hier wieder an ihrem Spiel fasziniert ist die scheinbar unerschöpfliche Energie und Leidenschaft, mit der sie musiziert. Und sie hat sich auch hier wieder tief in das Seelenleben und Schumanns Welt mit allen ihren fiktiven wie realen Figuren hineingearbeitet, -gedacht und -gefühlt. Zwei intensive und fesselnde Schumann-Alben sind dabei herausgekommenMehr lesen
Schumann-Journal | 12/2024 | 1. Februar 2025
die Pianistin schlägt einen ganz großen Bogen von der ersten bis zur letzten Note. [...] Diese große Geschlossenheit erreicht Pianistin Jimin Oh-Havenith auch durch die hohe Präzision ihres Anschlags. [...] Was mich auch hier wieder an ihrem Spiel fasziniert ist die scheinbar unerschöpfliche Energie und Leidenschaft, mit der sie musiziert. Und sie hat sich auch hier wieder tief in das Seelenleben und Schumanns Welt mit allen ihren fiktiven wie realen Figuren hineingearbeitet, -gedacht und -gefühlt. Zwei intensive und fesselnde Schumann-Alben sind dabei herausgekommenMehr lesen
Piano News | 1/2025 | Isabel Herzfeld | 1. Januar 2025
die "Tänze" [enthalten] alle gebotenen Abstufungen des Skurrilen, Tiefsinnigen, Leidenschaftlichen. Ein aufschlussreicher Booklet-Text von Wolfgang Rathert rundet diese schöne Aufnahme ab.Mehr lesen
Pianist | 2024 | Nr. 4 | Florestane Croche | 1. Dezember 2024 | Quelle: https://pianist-... Newcomer und Großmeister mit aufregenden Alben
Schumann erklingt unter den Händen der Pianistin Jimin Oh-Havenith frisch und romantisch. Ihre virtuosen Fähigkeiten sind über jeden Zweifel erhaben. Mehr lesen
Diapason | N° 739 - Décembre 2024 | Bertrand Boissard | 1. Dezember 2024
Déjà remarquée en 2007 dans la Fantaisie op. 17 et les Etudes symphoniques (ZZT, cf. n° 544), Edna Stern revient à Schumann, cette fois pour leMehr lesen
Aussi à l'aise avec les deux visages du compositeur, l'introverti Eusebius et l'exalté Florestan, Stern magnifie la robustesse (Préambule) comme la sensibilité la plus vibrante (Valse noble), la vitalité (Valse allemande) et l'élan (Promenade) aussi bien que la pudeur (Aveu). Oue ce soit dans son ampleur expressive (Chiarina) ou le foisonnement de son tissu polyphonique (Reconnaissance), le texte est richement mis en valeur.
Suivent un frémissant Intermezzo du Carnaval de Vienne puis des Scènes d’enfant où, après un début mystérieux, la verdeur et le mordant se mêlent idéalement au rêve. Stern clôt ce très bel album par un To-nal or not to-nal de sa composition, hommage à Schumann dont les cinq brèves sections enchaînées prennent leur source dans des citations d'Antonin Artaud, Walter Benjamin et Jules Michelet.
Jimin Oh-Havenith a mis le Carnaval au programme de son troisième album consacré à Schumann. Le Préambule, figé et massif, annonce la couleur par une sonorité compacte et une utilisation insistante de la pédale. Sur un Bösendorfer assez lourd, la pianiste déroule une interprétation sans guère de nuances et très premier degré, malgré çà et là quelques idées, tel cet Aveu piquant et acéré. Les Davidsbündlertänze, par la fantaisie moindre de la partition, conviennent mieux à ce jeu franc et vigoureux qui ne cherche pas midi à quatorze heures et d'une simplicité parfois bienvenue (Einfach du cahier II).
Radio Bremen | Bremen Zwei "Klassikwelt", 03.11.2024, 19:00 Uhr | Wilfried Schäper | 3. November 2024 | Quelle: https://www.brem... BROADCAST
Die aus Südkorea stammende Pianistin Jimin Oh-Havenith ist eine Spezialistin für die Klaviermusik von Robert Schumann. [...] Die dritte [...] FolgeMehr lesen
Obwohl die „Davidsbündlertänze“ nicht so populär sind wie der Carnaval oder die C-Dur-Fantasie, sind auch sie ein waschechter Schumann. Es sind kurze Psychogramme einer schon früh zerrissenen Seele – mal ganz intim und nach innen gerichtet, dann wieder euphorisch und strahlend virtuos. Für die Interpretin ein schwieriger Grenzgang, den Jimin Oh-Havenith mit sicherem Gespür und brillanter Pianistik geht.
Robert Schumanns „Davidsbündlertänze“ op. 6 – prototypische Klaviermusik der Romantik zwischen feurigem Temperament und poetischer Innigkeit. [...] Zu hören auf der dritten [...] Folge von Jimin-Oh-Haveniths wunderbarer Schumann-Reihe. [...] Jimin Oh-Havenith, eine Künstlerin weit abseits vom Mainstream. Sie konzentriert sich ganz auf ihre Kunst und veranstaltet keinen Medien-Klimbim – ganz tolle Pianistin!"
www.pizzicato.lu | 04/10/2024 | Remy Franck | 4. Oktober 2024 | Quelle: https://www.pizz... Schumanns Gedankenwelt komplett erfasst
Das Schöne an Schumanns Zyklen „Carnaval“ und „Davidsbündlertänze“ ist, dass sie die verschiedensten Interpretationsansätze vertragen undMehr lesen
Sie hat das Fantastische von Schumann vollkommen erfasst und differenziert den „Carnaval“ ganz deliziös und mit liebevoll poetischem Blick auf das bunte Treiben. Dabei bleibt die Musik schön gesanglich.
Das trifft auch auf die „Davidsbündlertänze“ zu, in denen sie, dem Album-Titel gemäß, Wild und Mild gegenüberstellt, wobei das Wilde ohne Exzesse zum Ausdruck kommt und oft eher düster und geheimnisvoll gefärbt wird.
Die Pianistin kennt das Werk offenbar bis in den letzten Winkel und trägt es mit stimmiger Technik und gutem Gespür für die romantische Ausdruckswelt vor, und es gelingt ihr, bei aller Fantasie und Diversifizierung, dass das Stück seinen roten Faden und seinen Zusammenhalt behält.
Die Tonaufnahme ist klar, angenehm räumlich und stellt das Klavierspiel ins beste Licht.
English Translation:
It is a good thing that Schumann’s “Carnaval” and “Davidsbündlertänze” cycles tolerate a wide variety of interpretations and are interesting in many variations. This is also true of Jimin Oh-Havenith’s recordings.
She has fully grasped Schumann’s fantasy and differentiates the “Carnaval” very delicately, with a lovingly poetic view of the colorful hustle and bustle. At the same time, the music remains wonderfully vocal.
This also applies to the “Davidsbündlertänze”, in which, according to the album’s title, she juxtaposes the fierce and the gentle, with the fierce being expressed without excess and often in dark and mysterious colors.
The pianist obviously knows the work down to the last detail and performs it with a coherent technique and a good feeling for the romantic world of expression, and despite all the fantasy and variety, she manages to keep the piece’s central theme and cohesion.
The sound recording is clear, pleasantly spacious and presents the piano playing in the best possible light.
Schumann-Journal | 11/2023 | Jan Ritterstaedt | 1. März 2024
Die Interpretin schaut tief hinein in diese Musik. Mit Oberflächlichem gibt sie sich nicht zufrieden. [...] Dazu kommt die große technische Souveränität der Pianistin: bis in die letzten Winkel hat sie Schumanns komplexen Klaviersatz durchleuchtet und für sich erschlossen.Mehr lesen
Piano News | 1/2024 | Carsten Dürer | 1. Januar 2024
Oh-Havenith geht die "Kreisleriana" vehement an und kann auch schon in den kommenden Stücken dieses so emotionalen Zyklus' wunderbar hören lassen, wie transparent und technisch versiert sie diese Musik zu greifen versteht. [...] Oh-Havenith macht alles richtig, tariert aus und spielt mit Effekt und EinfühlungsvermögenMehr lesen
www.pizzicato.lu | 03/11/2023 | Remy Franck | 3. November 2023 | Quelle: https://www.pizz... Spannender Schumann
Die „Kreisleriana“, zu der Schumann sich durch die skurrile Figur des Kapellmeisters Kreisler von E.T.A. Hoffmann inspirieren ließ und die auchMehr lesen
In der „Humoreske“ stellt Jimin Oh-Havenith die wechselnden Stimmungen dieses Werkes des jungen Schumanns sehr detailliert dar. Sie überzeugt durch ein poetisches, aber gleichzeitig auch spontanes Spiel, das ein natürliches Verhältnis zu Schumanns Musik deutlich macht. Mit feinem Anschlag, kluger Phrasierung und viel Sensibilität geht sie diese vielschichtige Musik an, die nicht nur in ihrer ganzen Komplexität ausgelotet, sondern auch brillant und spannend kontrastreich gespielt wird.
Die melodische Zärtlichkeit wird dabei nie von Melancholie verschleiert, die dramatische Kraft der schnelleren Passagen zerstört nie die bewegende Atmosphäre, die von den langsamen Teilen geschaffen wird. Vielleicht ist es gerade diese gute Mischung aus Strenge und Poesie, die dieser Interpretation einen so überzeugenden Charakter verleiht.
English translation:
The “Kreisleriana”, for which Schumann was inspired by the whimsical character of E.T.A. Hoffmann’s Kapellmeister Kreisler and which also depicts himself and his Clara, opens this program by pianist Jimin Oh-Havenith at audite. She contrasts Schumann’s Opus 16 between virtuosic playfulness and the utmost tenderness in its two-pronged approach. However, the interpreter does not make a psychoanalytical study out of it; she exaggerates the drama just as little as the poetry. Thus, the core of the composition remains intact.
In the “Humoreske”, Jimin Oh-Havenith portrays the changing moods of this work by the young Schumann in detail. She convinces with poetic, but at the same time spontaneous playing, which makes clear a natural relationship to Schumann’s music. With a fine touch, clever phrasing, and a great deal of sensitivity, she approaches this multi-layered music, which is not only explored in all its complexity, but also brilliantly and excitingly played in rich contrast.
The melodic tenderness is never obscured by melancholy, the dramatic power of the faster passages never destroys the moving atmosphere created by the slower parts. Perhaps it is precisely this good mixture of austerity and poetry that gives this interpretation such a convincing character.
Fanfare | 47:1 (Sept/Oct 2023) | Scott Noriega | 1. September 2023 | Quelle: https://www.pres...
The current recital of piano works by Robert Schumann is titled For Clara and includes two of the composer’s largest works for solo piano dedicatedMehr lesen
Both works are among the very greatest Schumann wrote in the solo-piano medium, and both have been well recorded in the last century. That does not mean that there is nothing new to say with this music. But for me, if one is going to choose to tackle these oft-played pieces, then one needs to have something unique to bring to them. There are also some essential qualities that a good Schumann player should have in my book: a lyrical sense, one that allows not just beautiful melodic playing, but also beautiful figurative-melodic shaping; a good rhythmic sense, one that allows the pianist to juxtapose the incredibly dense contrapuntal lines that appear throughout his music, along with Schumann’s incredibly difficult rhythmic quirks; and, importantly, a wild side—a Florestan to the calmer Eusebius, allowing one to let go, while still maintaining a sense of the whole. Oh-Havenith certainly has some of these qualities: a lovely warm sound perfect for the numerous moments of quiet reflection in this music—the enchanting opening melody in the second movement’s Aria in the Sonata or the lovely figurative broken-chord progression in the Fantasie’s Langsam getragen. Check on the first quality. She is equally adept at bringing out the numerous metrical shifts in the music. A beautiful example comes in her lovely second-movement Mäßig: Durchaus energisch in the Fantasie. Check number two. But what I miss in her playing is a bit more of that third quality—the unbridled passion that someone like Horowitz or Richter bring in their performances of the Viel bewegter section that ends the second movement of the Fantasie (the section with the jumps in opposite directions), or the intensity of sound and articulation that Gilels brings in the opening movement of the Sonata—not just in the faster, more scherzo-like sections, but even at the work’s very opening. I also miss the almost orchestrally conceived long lines that Schumann surely thought of in the Fantasie’s opening movement—something akin to the opening movement of Schubert’s B♭-Major Sonata, D 960. Just compare Oh-Havenith’s performance here with Edwin Fischer’s magical account—not only are the melodic lines longer in range, but there are also far more colors that he brings out in especially the quieter repeat of the opening melody.
Jimin Oh-Havenith is an excellent pianist with a quiet, almost understated way with this music that is, at times, compelling. Is she bringing out Clara, the “secret listener” here? Perhaps. Does this always work in my book? Not always, but often. That’s not to say that her approach won’t appeal you. If you like your Schumann more Eusebius-like most of the time, then Oh-Havenith may be your pianist: She brings out a plethora of details, has an attractive sound, and can handle the numerous metrical anomalies in this music. Does she have a wild side? Perhaps she does—just not quite enough to satisfy my needs in this repertoire.
F. F. dabei | NR. 16/2023 vom 29. Juli bis 11. August | Bianca Hein | 29. Juli 2023
GEHÖRT UND GUT GEFUNDEN
CD-TIPPS
Jimin Oh-Haveniths kraftvolles, klanglich nuanciertes Spiel wird dem Reichtum dieser Musik in besonderer Weise gerecht.Mehr lesen
Piano News | 4/2023 Juli / August | Oliver Buslau | 1. Juli 2023
An dem farbig wie ein Regenbogen klingenden Bösendorfer entwickelt die Pianistin ein klares, konturiertes Spiel, das ganz ohne die geringste Übertreibung daherkommt und stets große Kontrolle vermittelt.Mehr lesen
Crescendo | 19. März 2023 | Ilaria Heindrich | 19. März 2023 | Quelle: https://crescend...
Ein grenzenloser Raum
Jimin Oh-Havenith beginnt ihre auf drei CDs angelegte Serie mit Robert Schumanns romantischer Klaviermusik
Reichtum an Emotionen weiß Oh-Havenith in ihrer leidenschaftlichen und technisch beeindruckenden Darbietung auf faszinierende Weise hervorzubringen. Die Vortragsweise ist klar und durchdacht, ohne nur einmal gekünstelt zu wirken, ihr Spiel voller Empathie und musikalischem Feingefühl. Diesen grenzenlosen Raum kann man kaum schöner zum Klingen bringen!Mehr lesen
www.pizzicato.lu | 03.03.2023 | Remy Franck | 3. März 2023 | Quelle: https://www.pizz... Vielversprechender Auftakt zu einer Schumann-Reihe
audite startet mit dieser Einspielung eine auf zunächst drei CDs angelegte Serie mit Jimin Oh-Havenith.<br /> Schumanns 1. Klaviersonate op. 11 entstandMehr lesen
Schumanns 1. Klaviersonate op. 11 entstand in den Jahren 1832-1836 und ist seiner späteren Frau Clara gewidmet. Jimin Oh-Havenith spielt sie mit einer Mischung aus Spontaneität und struktureller Überlegenheit, dass man von den ersten Noten des ersten Satzes an voll in die Musik hineinfährt und eine erlebnisreiche musikalische Reise mitmacht. In der Aria gibt es weder Gefühlsdrücker noch bewusst gesteuerte Sentimentalität. Dem entsprechend geht der zweite Satz vorüber wie ein Moment großen Glücks.
In den beiden letzten Sätzen, wo Kritiker Monumentalität, Ironie und anderes ausgemacht haben, kommt es bei Oh-Havenith zu einer sehr einfachen Erregung, phantasievoll, rein, frisch und mit ungemein großer Klarheit des Vortrags.
Ursprünglich wollte Schumann seine Fantasie op. 17 unter dem Titel ‘Große Sonate von Florestan und Eusebius’ veröffentlichen, die drei Sätze sollten mit ‘Ruinen’, ‘Trophäen’ und ‘Palmen’ überschrieben sein. Auch als Hommage an Beethoven war die Fantasie mal gedacht. Und der erste Satz, «vielleicht der leidenschaftlichste, den ich je geschrieben», gilt als Botschaft an Clara.
Zur Musik passt also der typisch romantische Atem. Und den hat diese Interpretation von Jimin Oh-Havenith. Ihr Spiel bleibt dabei frei von Extravaganzen und klingt sehr spontan. Nichts wirkt überladen, und das bekommt vor allem dem sehr poetisch formulierten und in seiner Einfachheit bewegenden langsamen Finalsatz. Hinzu kommt eine kristallklare Deutlichkeit.
Mithin ist dies ein vielversprechender Auftakt zu dieser neuen Schumann-Reihe.
With this recording, audite starts a series of three CDs with Jimin Oh-Havenith.
Schumann’s 1st Piano Sonata op. 11 was written in the years 1832-1836 and is dedicated to his later wife Clara. Jimin Oh-Havenith plays it with a mixture of spontaneity and structural superiority that from the first notes of the first movement one is fully immersed in the music and takes an eventful musical journey. There is no consciously displayed sentimentality in the Aria and thus, the second movement passes as a moment of great happiness.
In the last two movements, where critics have made out monumentality, irony, and other things, Oh-Havenith’s excitement is very simple, imaginative, pure, fresh, and with immense clarity of performance.
Schumann originally intended to publish his Fantasie op. 17 under the title ‘Great Sonata of Florestan and Eusebius’, the three movements to be titled ‘Ruins’, ‘Trophies’ and ‘Palms’. The Fantasy was also once intended as a tribute to Beethoven. And the first movement, «perhaps the most passionate I have ever written», is considered a message to Clara.
So the music requires the typically romantic breath which this interpretation by Jimin Oh-Havenith definitely has. Yet her playing remains free of extravagances and sounds very spontaneous. Nothing seems overloaded, and this is especially good for the very poetically formulated slow final movement, which is moving in its simplicity. In addition, there is a crystal-clear clarity.
This is a promising start to this new Schumann series.
Schumanns 1. Klaviersonate op. 11 entstand
Radio Bremen | Bremen Zwei "Klassikwelt", 05.03.2023 | Wilfried Schäper BROADCAST
Moderation Klassikwelt 05. 03. 2023<br /> Einen schönen guten Abend und willkommen. Die nächsten 3 Stunden werden heute musikalisch ziemlich bunt sein.Mehr lesen
Einen schönen guten Abend und willkommen. Die nächsten 3 Stunden werden heute musikalisch ziemlich bunt sein. Neuerscheinungen mit Kammermusik für Fagott und Percussion sind dabei, Stücke für Streichtrio, ein Konzert für die Hardangerfiedel, 2 Weltklasse-Geigerinnen und auch 2 Virtuosen, die hier in Bremen leben. [..]
Bremen Zwei mit der Klassikwelt am Sonntag. Die Pianistin Jimin Oh-Havenith hat eine ungewöhnliche Karriere gemacht. In ihrer Heimat Südkorea war sie ein Wunderkind am Klavier, dann hat sie lange im Klavierduo mit ihrem 1993 verstorbenen Mann Raymund Havenith gespielt. Nach einer langen Pause aus familiären Gründen ist Jimin Oh-Havenith seit 10 Jahren wieder als Konzert-Solistin und auch im Studio aktiv. Ihr neues Album hat den Titel „For Clara“ – darauf spielt sie 2 Stücke von Robert Schumann, 2 klingende Liebeserklärungen an seine spätere Frau Clara Wieck. Schumanns C-Dur-Fantasie op. 17 gehört zu den meistgespielten Klavierstücken der Romantik. Weniger bekannt ist seine erste Klaviersonate in fis-moll op. 11. Die ist ein Stück mit geradezu „himmlischen Längen“. Ziemlich genau 40 Minuten dauert die Sonate – mehr als viele ausgewachsene Sinfonien. So ein Riesenstück musikalisch und formal zu gestalten, ist eine echte Herausforderung. Jimin Oh-Havenith ist in Schumanns Musik aber hörbar zu Hause. Sie kennt seine Leidenschaften und auch seine Abgründe. Die grandiose Einleitung des ersten Satzes spielt sie mit gläserner Klarheit und mit einer passionierten Düsterkeit. Dann wird die Musik lebendiger, und Jimin Oh-Havenith spielt mit stringentem Rhythmus und sehr vielen charakteristischen Klangfarben. Schumanns Doppelnatur und psychische Zerrissenheit sind in dieser Aufnahme besonders deutlich zu spüren. Eine Reise durch Licht und Schatten zwischen Überschwang und Depression.
Hier kommt Jimin Oh-Havenith mit dem ersten Satz aus Robert Schumanns Klaviersonate Nr. 1 in fis-moll…
Musik Schumann – 15´15
CD audite 20.050, Track 1
Der erste Satz aus Robert Schumanns Klaviersonate fis-moll op. 11 in einer neuen Einspielung von Jimin Oh-Havenith. Die in Südkorea geborene Künstlerin ist eine tolle Pianistin, eine Musikerin mit viel Gespür und Erfahrung. Sie ist das genaue Gegenbild zu den zahlreichen „Klaviergirlies“, die vermarktet werden wie Heidi Klums next top model. Jimin Oh-Havenith hat das nicht nötig – sie überzeugt allein durch die Qualität ihrer Klavierkunst. Eine Pianistin abseits vom Mainstream und gerade deshalb besonders hörenswert!
Einen schönen guten Abend und willkommen. Die nächsten 3 Stunden werden heute musikalisch ziemlich bunt sein.


