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Rezension www.new-classics.co.uk January 2005 | January 1, 2005 The renowned Bavarian Radio Symphony Orchestra and Women’s Chorus, conducted...

The renowned Bavarian Radio Symphony Orchestra and Women’s Chorus, conducted by the great Rafael Kubelik, perform one of Gustav Mahler’s masterpieces, his Symphony No. 3. The Bavarian Radio Symphony Orchestra, under Kubelik’s direction, gives a suitably forceful performance and the choir’s singing is exceptional. A full English text is included with the sleeve notes.
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Rezension www.new-classics.co.uk January 2005 | January 1, 2005 The excellent Christiane Edinger (violin) gives a first-rate performance in this...

The excellent Christiane Edinger (violin) gives a first-rate performance in this premiere recording of the Violin Concerto in D by Eduard Franck. Also included on this admirable CD is Franck’s fine Symphony in B flat major. The Rundfunk-Sinfonieorchetser Saarbrucken is conducted by Hans-Peter Frank.
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Rezension Fono Forum 10/1998 | Giselher Schubert | October 1, 1998 Eduard Franck (1817-1893) mag man ein wenig abschätzig als typischen...

Eduard Franck (1817-1893) mag man ein wenig abschätzig als typischen Kleinmeister des 19. Jahrhunderts charakterisieren, vergißt darüber aber allzu leicht, daß Musiker wie Franck das hohe musikalische Niveau in Deutschland schufen und hielten. Seine hier eingespielte Musik gemahnt weniger an Mendelssohn, bei dem er studierte, als vielmehr an Max Bruch. Sie liegt bei der souverän spielenden Christiane Edinger in besten Händen, die vom Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken umsichtig und engagiert sekundiert wird: ein gelungenes Plädoyer für den Komponisten. Sehr erfreulich auch der kenntnisreiche Booklet-Text von Joachim Draheim.
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Rezension Fono Forum 10/1999 | Gregor Willmes | October 1, 1999 Die Kunst der Transkription

Daß Transkriptionen nicht nur dazu dienen können – wie vor der Erfindung von Tonträgern üblich –, Orchesterwerke oder Opern einem größeren Publikum zugänglich zu machen, sondern durchaus einen eigenen ästhetischen Anspruch besitzen, scheint sich immer stärker herumzusprechen. So gibt es auf dem Tonträgermarkt einen Trend, Transkriptionen für zwei Klaviere oder Orgel zu veröffentlichen. Zur letzteren Kategorie zählen die drei hier besprochenen Aufnahmen.

Carsten Wiebusch – Jahrgang 1969 – hat sich Wagners „Parsifal“-Vorspiel in der Bearbeitung von Edwin H. Lemare angenommen sowie eine eigene Transkription von Mussorgskys „Bildern einer Ausstelung" erstellt. Was diese CD unbedingt empfehlenswert macht, ist der unverwechselbare Klang der Walcker-Orgel von 1900 in der Evangelischen Kirche Essen-Werden. Es handelt sich um eine dreimanualige, vollpneumatische Orgel mit 37 Registern – Anfang der 90er von der Firma Schuke (Berlin) restauriert –, deren „deutscher“ romantischer Klang kaum noch anzutreffen ist. Ob es die satten Streicher im „Parsifal“-Vorspiel sind oder die wunderbaren Mischklänge bei Mussorgsky – diese Orgel hat ein ganz eigenes Gesicht. Carsten Wiebusch ist ein überlegener Gestalter, der nicht in erster Linie auf Virtuosität abzielt, sondern eher darauf, den außermusikalischen Inhalt zum Klingen zu bringen. Und vom schweren Ochsenkarren bis zum quicklebendigen Ballett der Küken gelingt ihm das bei Mussorgsky genauso gut wie bei Wagners stolzem Helden.

Vom Bayreuther Meister zu Liszt ist es bekanntlich nicht weit. Helmut Deutsch – Jahrgang 1963 – spielt auf der Oberthür-Orgel der Kathedrale zu Auxerre drei von Liszts Sinfonischen Dichtungen und zwei Klavierstücke – in Transkriptionen vom Komponisten selbst, vom Interpreten („Les Preludes") sowie von Günter Berger („Czardäs obstine"). Deutsch ist ein Virtuose, der finger- und fußfertig die Sinfonischen Dichtungen zu klingenden Dramen verwandelt. Dazu stehen ihm auf vier Manualen und Pedal fast 50 Register zur Verfügung, die er auch farbenreich einsetzt. Eindrucksvoll wirken zudem die spanischen Trompeten, die er beim „Czardas" zieht. Doch ein eigenes, unverkennbares Profil besitzt die 1986 erbaute Orgel im Vergleich mit dem Walcker-Instrument nicht.

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Rezension Fono Forum 10/1999 | Gregor Willmes | October 1, 1999 Die Kunst der Transkription

Daß Transkriptionen nicht nur dazu dienen können – wie vor der Erfindung von Tonträgern üblich –, Orchesterwerke oder Opern einem größeren Publikum zugänglich zu machen, sondern durchaus einen eigenen ästhetischen Anspruch besitzen, scheint sich immer stärker herumzusprechen. So gibt es auf dem Tonträgermarkt einen Trend, Transkriptionen für zwei Klaviere oder Orgel zu veröffentlichen. Zur letzteren Kategorie zählen die drei hier besprochenen Aufnahmen.

Carsten Wiebusch – Jahrgang 1969 – hat sich Wagners „Parsifal“-Vorspiel in der Bearbeitung von Edwin H. Lemare angenommen sowie eine eigene Transkription von Mussorgskys „Bildern einer Ausstelung" erstellt. Was diese CD unbedingt empfehlenswert macht, ist der unverwechselbare Klang der Walcker-Orgel von 1900 in der Evangelischen Kirche Essen-Werden. Es handelt sich um eine dreimanualige, vollpneumatische Orgel mit 37 Registern – Anfang der 90er von der Firma Schuke (Berlin) restauriert –, deren „deutscher“ romantischer Klang kaum noch anzutreffen ist. Ob es die satten Streicher im „Parsifal“-Vorspiel sind oder die wunderbaren Mischklänge bei Mussorgsky – diese Orgel hat ein ganz eigenes Gesicht. Carsten Wiebusch ist ein überlegener Gestalter, der nicht in erster Linie auf Virtuosität abzielt, sondern eher darauf, den außermusikalischen Inhalt zum Klingen zu bringen. Und vom schweren Ochsenkarren bis zum quicklebendigen Ballett der Küken gelingt ihm das bei Mussorgsky genauso gut wie bei Wagners stolzem Helden.

Vom Bayreuther Meister zu Liszt ist es bekanntlich nicht weit. Helmut Deutsch – Jahrgang 1963 – spielt auf der Oberthür-Orgel der Kathedrale zu Auxerre drei von Liszts Sinfonischen Dichtungen und zwei Klavierstücke – in Transkriptionen vom Komponisten selbst, vom Interpreten („Les Preludes") sowie von Günter Berger („Czardäs obstine"). Deutsch ist ein Virtuose, der finger- und fußfertig die Sinfonischen Dichtungen zu klingenden Dramen verwandelt. Dazu stehen ihm auf vier Manualen und Pedal fast 50 Register zur Verfügung, die er auch farbenreich einsetzt. Eindrucksvoll wirken zudem die spanischen Trompeten, die er beim „Czardas" zieht. Doch ein eigenes, unverkennbares Profil besitzt die 1986 erbaute Orgel im Vergleich mit dem Walcker-Instrument nicht.

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Rezension Fono Forum 12/1999 | Knut Franke | December 1, 1999 Gieseking frei nach Strauss

Diese wohlkonzipierte Einspielung präsentiert mit der kleinen Gavotte F-Dur („Aus alter Zeit"), einem kuriosen „Walzer in Ges-Dur von Franz Schubert" (1943 von Richard Strauss „nach mündlicher Überlieferung aufgezeichnet") und der vom Komponisten selbst arrangierten Bläser-Serenade op. 7 rares Gut. Einen musikalisch-poetischen Höhe- und zugleich den Schlusspunkt setzt ein „Rosenkavalier"-Walzer in der Bearbeitung von Otto Singer. Das Beste sind aber zweifellos die exquisiten Liedarrangements von Walter Gieseking; hinter ihnen stehen Max Regers Transkriptionen in ihrer innigen Bescheidenheit doch etwas zurück. Gieseking knüpfte an die Lisztsche Kunst der Liedbearbeitung an und schuf Kleinode des Genres, die, abgesehen von Hubert Giesen, kaum ein Pianist anrührte.

Der aus St. Petersburg stammende Sascha Zolotarev (geb. 1968) erfüllt nicht alle pianistischen Wünsche. Er hat manches offengelassen, ja, überspielt, anderes dagegen sehr fein, sorgfältig und anrührend durchgearbeitet. Die Aufnahmen klingen hervorragend, und in ein paar Jahren wird er das hier noch Fehlende, vor allem, was die dynamische Feinstabstufung anbelangt, gewiß nachgeholt haben.

In jedem Falle ist dies eine angenehm zu hörende und originelle, technisch sorgfältig gefertigte CD.

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