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Bayerischer Rundfunk

Rezension Bayerischer Rundfunk 08.08.2012, BR-KLASSIK | Wolfgang Schicker | August 8, 2012 Mehrchöriger Glanz

"Polychoral Splendour" – "Mehrchörigen Glanz" verspricht eine neue SACD mit...
WDR 3

Rezension WDR 3 Freitag, 17.08.12 um 09:08 Uhr, Klassik Forum | Hans Winking | August 17, 2012 Historische Aufnahmen:

Schon lange bevor die sog. „Historische Aufführungspraxis“ mit ihrem...
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp

Rezension Bayern 4 Klassik - CD-Tipp 28.07.2012, BR-Klassik: | Oswald Beaujean | July 28, 2012 Franz Schubert: Winterreise

Wie oft mag er diesen Zyklus gesungen haben, Franz Schuberts "Winterreise". Möglicherweise hätte der am 12. Mai verstorbene große Bariton Dietrich Fischer-Dieskau diese Frage selber nicht beantworten können. Kein Zyklus hat ihn so intensiv, so durchgängig beschäftigt, wie diese 24 "schaurigen Lieder", als die Schubert selbst seine "Winterreise" bezeichnete.

Im Januar 1943, als 17-jähriger Schüler also, sang Fischer-Dieskau diese Lieder erstmals öffentlich, eine Darbietung, die von Bombenalarm, Sirenengeheul und Detonationslärm unterbrochen wurde. Nach zwei Stunden kehrte das Publikum aus den Kellern des Zehlendorfer Rathauses zurück und lauschte der Fortsetzung des Konzertes. Genau fünf Jahre später, am 19. Januar 1948, konnte Fischer-Dieskau für den RIAS seine erste Aufnahme der "Winterreise" realisieren. Jetzt, nach 64 Jahren, ist sie endlich als legale Veröffentlichung auf dem CD-Markt erschienen.

22 war er damals, blutjung. Sehr genau sollte er sich später an diese Erfahrung erinnern, auch an die Widrigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte. In letzter Sekunde bestand die verantwortliche Redakteurin darauf, den von Fischer-Dieskau mitgebrachten Pianisten gegen den erfahreneren Klaus Billing zu tauschen. Auch technische Probleme gab es im Studio. Sie führten dazu, dass man nach elf Stunden die ersten acht Lieder des Zyklus' nachts noch einmal produzieren musste. Ein Materialfehler war zu spät bemerkt worden. Keine günstigen Voraussetzungen für eine gelungene Aufnahme, gerade bei einem so jungen Künstler und einem so überaus fragilen Produkt wie Schuberts "Winterreise". Doch was für ein grandioses Ergebnis!

Im Grunde ist in dieser Berliner Rundfunk-Produktion von 1948 der ganze Dietrich Fischer-Dieskau schon präsent, und keineswegs nur in Ansätzen. Die fantastische Textverständlichkeit, die wunderbar leicht und mühelos geführte, hell timbrierte Stimme, das Hineinhorchen in die Dichtung, die überlegene Ausformung der Phrasen und Verse, alles, was die Produktionen und auch Konzertmitschnitte insbesondere der sechziger Jahre so unnachahmlich auszeichnen sollte, ist hier bereits zu erleben. Nur wirkt das alles noch deutlich unmittelbarer, emotionaler und weniger intellektuell. Vereinfacht gesagt: 1948 war Dietrich Fischer-Dieskau noch mehr Liedsänger als Liedgestalter. Das muss man nicht unbedingt als Manko empfinden, im Gegenteil. Vielleicht traf ihn dieser große Künstler gerade in seinen frühen Jahren ganz besonders genau – den Kern des Liedgesangs.
www.klavier.de

Rezension www.klavier.de 12.07.2012 | Dr. Jürgen Schaarwächter | July 12, 2012 Beachtlich

Audite fährt in der verdienstvollen Reihe mit Werken von Eduard Franck mit...
klassik.com

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