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Audiophile Audition

Rezension Audiophile Audition May 1, 2013 | Daniel Coombs | May 1, 2013 Clarinetists know Carl (Karl) Stamitz, the mid-18th century German, for his...

The performances are all wonderful. In particular, I have never heard Arthur Campbell before. He was a student of the great Robert Marcellus and has lovely, focused but warm tone. The string players, Gregory Maytan, Paul Swantek and Pablo Mahave-Veglia are equally skilled. This is a very enjoyable disc that clarinetists for sure and all lovers of chamber music would appreciate!
Neue Zeitschrift für Musik

Rezension Neue Zeitschrift für Musik 05/2013 | Egbert Hiller | May 1, 2013 Mit Karl V, entstanden 1930 bis 33, schuf Ernst Krenek die erste Zwölftonoper;...

Mit Karl V, entstanden 1930 bis 33, schuf Ernst Krenek die erste Zwölftonoper; ihre geplante Uraufführung 1934 in Wien wurde aus politischen Gründen abgesagt (sie fand 1938 in Prag statt). Und mit Jonny spielt auf, uraufgeführt 1927 in Leipzig, komponierte er eine sogenannte «Jazz-Oper», mit der er zwischen allen Stühlen saß: Beim Publikum erzielte er einen Welterfolg, die künstlerische «Avantgarde» sah einen Verrat an ihren Idealen, und die konservative Kritik stempelte ihn zum «Kulturbolschewiken» und leitete damit seine Ächtung als «entarteter Künstler» ein. Unruhige Zeiten hat der 1900 in Wien geborene Krenek allemal erlebt, 1991 starb er in Kalifornien.

Ob die Kammermusik, die weniger im Fokus der Öffentlichkeit steht als die Oper, ihm als Feld wahrer musikalischer Selbstverwirklichung diente, sei dahingestellt. Jedenfalls schrieb Krenek – gerade auch für die Violine – beachtliche, bis dato vernachlässigte Werke, die viel über seine künstlerische Identität zwischen Expression und Konstruktion aussagen. Klar zur Expression neigt sich das Pendel in der Sonate für Solovioline Nr. 1 op. 33 von 1925. Im den Zeitgeist bestimmenden Spannungsverhältnis zwischen Expressionismus und struktureller Versachlichung, die indes nicht wirklich einen Gegensatz bilden, sondern zwei Seiten einer Medaille sind, schien Krenek zu diesem Zeitpunkt noch in Ersterem steckengeblieben zu sein. Das hängt mit dem zentralen Beweggrund für die Sonate zusammen, die, wie Krenek in seinen Memoiren kundtat, «in einer Art Raserei komponiert worden war, auf einem Höhepunkt meiner Liebesbeziehung zu Alma». Nein, Alma Mahler war nicht gemeint, sondern die Geigerin Alma Moodie, die das ihr gewidmete Stück dann aber nie gespielt hat.

Nun kann Kreneks «Raserei» gewiss als Motivation für eine auf emotionale Emphase setzende Interpretation herangezogen werden. Etwas mehr Kühle und Distanz hätten der Sonate aber mehr genutzt als geschadet, zumal vor dem Hintergrund von Kreneks Bewunderung für Bach, der in seinen Sonaten und Partiten mit den Mitteln seiner Zeit die Gratwanderung zwischen Expression und Konstruktion perfekt vollführte. Zwar trägt Christoph Schickedanz’ Ansatz nur bedingt über die Länge von über einer halben Stunde – für Geigenliebhaber ist aber allein schon die technische Brillanz dieser Ersteinspielung ein Genuss.

Das Anliegen, Kreneks Klangwelten bedeutungsschwer aufzuladen, kennzeichnet auch die weiteren Interpretationen. Eingelöst hat sich dieser Anspruch in der knapp disponierten zweiten Violinsolosonate von 1948, die aus drei markanten Sätzen mit harschen, widerstreitende Positionen vertretenden inneren Monologen besteht.

Dass sich Schickedanz auch in ein versiertes Trio, das 2004 ins Leben gerufene Johannes-Kreisler-Trio, einzufügen vermag, zeigt sich in der Triophantasie op. 63 von 1929. Darin besann sich Krenek in einer schöpferisch für ihn kritischen Zeit – er stand an der Schwelle zur Zwölftontechnik – auf Franz Schubert, und er projizierte den Geist von dessen «Fantasien» auf seine Tonsprache.
Das Orchester

Rezension Das Orchester 10/2013 | Ursula Pešek | October 1, 2013 Gleich die erste gemeinsame CD-Einspielung von Anne-Cathérine Heinzmann und...

Wie selbstverständlich die Vorstellungen der Komponisten berücksichtigend verfügt das Duo über eine geradezu „unerhörte“ Frische und Unbelastetheit des Herangehens, bei der Freiheit der Gestaltung und Texttreue erstaunlich gut miteinander auskommen. [...] Den Interpreten gelingt es, die technischen Schwierigkeiten bruchlos in Musik umzusetzen, eine nahezu konkurrenzlose Einspielung [...] Spannend und faszinierend vom ersten bis zum letzten Ton!
Das Orchester

Rezension Das Orchester 07-08/2013 | Jörg Loskill | July 1, 2013 Vier Werke, vier Zeiten: Die kammermusikalischen Kompositionen von Ernst Krenek...

der Interpret muss dabei alle Register (technisch wie emotional) ziehen, um den Anforderungen der Partitur gerecht zu werden. Christoph Schickedanz ist der überlegene Gestalter, der die „Raserei“ auf den Saiten durchaus kontrolliert, aber eben heftig „in Szene“ setzt. [...]
Seine beiden Partner in den anderen beiden Kompositionen – der Pianist Holger Spegg und der Cellist Mathias Beyer-Karlshoj – stehen dem Solisten und Primgeiger des Kreisler-Trios in nichts nach. Zusammengefasst: Sie haben sich in den Kosmos dieses „Weltbürgers“ eingehört und erweisen Ernst Krenek ihre Hochachtung.
www.concerti.de

Rezension www.concerti.de 01.10.2013 | Eckhard Weber | October 1, 2013 Nordische Erkundungen

Sehr plastisch in den Konturen, lebendig, mit ungeahnt reichhaltigen Farbnuancen, emotional. Aadland erkundet mit den Kölnern immer wieder überraschende Ausdrucksbereiche jenseits der Klischees nordischer Klänge. Eine mustergültige Aufnahme.
www.concerti.de

Rezension www.concerti.de 20.06.2013 | Klemens Hippel | June 20, 2013 Frankophile Flöte

Ein schönes Piano, kraftvolles Forte, ein klangvoller, nicht schneidender Ton in extremen Höhen und eine flinke Zunge – Anne-Catherine Heinzmann besitzt alle Qualitäten, die man für diese klassischen Flötenwerke des 20. Jahrhunderts braucht. [...] Eine sehr interessante Studie, wie man die starken Kontraste herausarbeiten kann, die in dieser Musik stecken. Zumal Thomas Hoppes Klavierbegleitung beispielhaft ist.
Gesellschaft Freunde der Künste

Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 12.10.2013 | October 12, 2013 Prüfstein für alle Quartette

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung von Vol. I der Gesamtedition Beethoven Streichquartette mit dem Quartetto di Cremona setzt audite die Reihe nun fort. Die Werkauswahl des zweiten Bandes stammt aus zwei Perioden, in denen Beethoven sich endgültig von der vorherrschenden Liebhaber-Kultur des späten 18. Jahrhunderts verabschiedete.

Die Quartette op. 59 aus dem Jahr 1806, komponiert im Auftrag des russischen Fürsten Kyrill Rasumowsky, waren für das berühmteste Profi-Quartett in Wien geschrieben, das von Ignaz Schuppanzigh angeführt wurde. Seine Tonsprache ist nicht mehr ausgewogen und wohl abgeschmeckt wie die seiner Zeitgenossen, sondern extrem in jeder Hinsicht: rabiat und mit Empfindung, opernhaft dramatisch und voller kontrapunktischer Finessen.

Diesem Werk aus der reifen Phase Beethovens stellt das „Quartetto di Cremona" das Opus 127 aus dem Jahr 1824 gegenüber. Es ist jenes Werk in Es-Dur, mit dem der schon ertaubte Beethoven die Reihe seiner Spätwerke begann, die von den Zeitgenossen mit Erschrecken, von den Nachfahren mit Bewunderung aufgenommen wurden.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Lange hat man nach der Auflösung des „Quartetto Italiano" in den 1980er Jahren nichts von einer italienischen Quartettvereinigung vernommen, die den Anschluss an die Weltspitze gesucht hätte. Mit den vier jungen Musikern aus Genua aber, die sich nach ihrem Studium in der Geigenbaustadt Cremona zum „Quartetto di Cremona" zusammenschlossen, ist italienische Quartettkunst wieder im Gespräch. Das Ensemble hat sich seit der Gründung im Jahr 2000 zum besten Quartett seines Landes, aber auch zu einem der profiliertesten und musikalisch einfallsreichsten in Europa entwickelt.

Diesen Rang dokumentiert der vor einem Jahr bei audite begonnene Zyklus sämtlicher Streichquartette Beethovens – in seiner inhaltlichen Dimension und anspruchsvollen Spielhaltung immer schon ein Prüfstein für alle Quartette.
www.ResMusica.com

Rezension www.ResMusica.com Le 27 septembre 2013 | Jean-Luc Caron | September 27, 2013 Huit géants historiques au service du Lucerne Festival

Clara Haskil affectionnait particulièrement le Concerto pour piano en ré mineur n° 20 K.466 de Mozart (1785). Sa virtuosité exceptionnelle dans Mozart se mettait en retrait au profit d’une interprétation intériorisée et parfaitement intégrée.

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