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Das Orchester

Rezension Das Orchester 11/2013 | Anna Catharina Nimczik | November 1, 2013 Dieser Livemitschnitt ist ein historisches Dokument: Am 5. März 1963...

Du Pré zeigte bereits in jungen Jahren den ihr eigenen musikalischen Stil: impulsive Interpretationen gepaart mit großem, äußerst expressivem Ton. Doch auch lyrische Momente lagen der Cellistin nicht fern. [...] Der argentinische Pianist Bruno Leonardo Gelber [...] überzeugt mit klarem Klang und differenzierter Ausgestaltung der einzelnen Motive, ohne den Blick für den großen Zusammenhang der Komposition zu verlieren.
Neue Zürcher Zeitung

Rezension Neue Zürcher Zeitung Freitag, 15. November | wst | November 15, 2013 Streichquartette

Fulminant ist gar kein Ausdruck. Wie ein Stromschlag fährt einem die Musik ins Mark, buchstäblich mit dem ersten, Herz und Hirn elektrisierenden Takt, ohne jede Vorwarnung: die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das deutsche Mandelring-Quartett unter äusserster Hochspannung spielt, hitzig, fiebrig – brandgefährlich!
Neues Deutschland

Rezension Neues Deutschland 01.11.2013 | Antje Rößler | November 1, 2013 Zwei Schwestern, vier Hände

Kulturbeflissene Eltern lassen ihren Nachwuchs meist verschiedene Instrumente lernen, um für Kammermusik in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Die Schwestern Mona und Rica Bard hingegen wurden beide Pianistinnen; vor kurzem haben sie ihr Debütalbum als Klavierduo vorgelegt.

»Meine jüngere Schwester war als Kind sehr dickköpfig«, erinnert sich Mona Bard. »Sie sollte Geige lernen, doch weil ich Klavier spielte, wollte sie das auch.« Der Musiklehrer schickte die Schwestern dann zu gemeinsamen Auftritten bei »Jugend musiziert«. Dort traten sie sowohl vierhändig als auch im Duo an zwei Klavieren auf.

Zum Studium trennten sie sich: Mona ging nach Lübeck, Rica nach Mannheim. Doch trafen sie sich bei jeder Gelegenheit zum gemeinsamen Spiel. »Unsere Professoren waren davon nicht begeistert«, erzählt Mona Bard. »Wir sollten die großen Sonaten von Mozart oder Beethoven üben. Aber wir wollten auch als Duo weiterkommen.« Heute profitieren sie von ihrer Hartnäckigkeit. »Wir können auf ein großes Repertoire aufbauen, das wir im Laufe der Jahre einstudiert haben«, fährt Mona Bard fort. »Im laufenden Konzertbetrieb ist es nämlich schwierig, neue Stücke zu erarbeiten.«

Das Duo erhielt wichtige internationale Auszeichnungen, unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb. Außerdem gelangten die Schwestern in die »Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler« des Deutschen Musikrats.

Gleichwohl müssen sie mit Vorurteilen der Veranstalter kämpfen. »Das Image vom Klavierduo als braver, netter Hausmusik steckt tief in den Köpfen drin. Wir gelten schnell als höhere Töchter, die sich mit Musik die Zeit vertreiben«, meint Mona Bard. »Da wird dann auch das Repertoire abgewertet; dabei spielen wir großartige, höchst anspruchsvolle Stücke.«

Ihren Anspruch behalten die Schwestern auch bei, wenn sie einmal im Jahr mit einem noblen Kreuzfahrtschiff auf Tour gehen. »Das machen wir schon seit unserem Studium. Die Reederei sitzt in Lübeck, wo ich studiert habe«, erzählt Mona Bard. »Wir geben an Bord richtige Konzerte, wo wir auch mal Ligeti aufführen. Für uns käme es nicht infrage, während des Dinners für Unterhaltung zu sorgen.«

Anspruchsvoll war auch das vierhändige Repertoire, das Mona und Rica Bard Ende September bei Kerzenlicht in Clärchens Ballhaus vorstellten. Leider spielten sie an einem abgenutzten Flügel mit dumpfer Tiefe und greller Höhe, der in der Mittellage so manchen Ton verschluckte.

Doch die Schwestern machten das Beste aus der Situation; sie zeigten spieltechnische Perfektion und innige Übereinstimmung. Zunächst in den liebenswürdigen Walzern von Brahms, dann in den hintersinnig-schrägen Walzern, die Wolfgang Rihm 1979 als Stipendiat in Rom schrieb.

Im Laufe des Abends steigerte sich die Virtuosität. In Mendelssohns »Allegro brillant« warfen sich die Pianistinnen perlende Läufe wie Federbälle zu. Rhythmische Vertracktheiten gibt es in Bizets feurigrasanten »Kinderspielen«. Zum Abschluss erklang Ravels hochvirtuose »Rapsodie espagnole«, bei der die Bard-Schwestern sogar dem schwerfälligen Kneipenflügel den exotischen Klangfarbenzauber einer lauen südlichen Nacht entlockten. Bei spieltechnischen Raffinessen – trillernden Akkorden oder trommelfeuerartigen Tonwiederholungen – müssen die beiden Spielerinnen ihre Hände regelrecht ineinander verhakeln.

Französische Musik enthält auch die Debüt-CD der Pianistinnen, »Pas de deux«, die vor wenigen Monaten bei audite erschien. »Wir wollten Stücke einspielen, die uns liegen und mit denen wir schon viele Erfahrungen auf dem Konzertpodium gesammelt haben«, begründet Mona Bard die Auswahl. »Vor allem lieben wir die spannende, von Brüchen durchzogene Sonate für zwei Klaviere von Francis Poulenc, die keines der großen Klavierduos bislang aufgenommen hat.«

Eingängiger ist Poulencs Konzert für zwei Klaviere, mit dem die Pianistinnen als nächstes auftreten. Am 3. November spielen sie das charmante Stück mit dem Sinfonieorchester Schöneberg in der Berliner Philharmonie. Am 13. und 14. Dezember folgen Auftritte in Frankfurt/Oder und Potsdam mit dem Brandenburgischen Staatsorchester unter Howard Griffiths.
KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft

Rezension KULTUR - Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft Samstag/Sonntag, 9./10. November 2013 | Prof. Fritz Jurmann | November 9, 2013 CD-Tipps von Fritz Jurmann

Das 1983 gegründete deutsche Mandelring Quartett, als Nachfolger des legendären Alban-Berg-Quartetts gehandelt, spielt Mendelssohns Kammermusik für Streicher in einer CD-Serie ein. Folge zwei und drei sind eben erschienen und offenbaren einen wahrhaftigen Zugang zu diesen Werken, entstanden aus Hausmusik im Geiste Mozarts und Beethovens. In vier der sieben Streichquartette und dem einzigen Oktett erhält man in mitreißender Expressivität und traumhafter Homogenität als Markenzeichen Einblick in diese romantische Welt, detailfreudig, klanglich und technisch brillant. Konzert am 28. Juni 2014 bei der Schubertiade Schwarzenberg.
deropernfreund.de

Rezension deropernfreund.de 17.11.13 | Prof. Egon Bezold | November 17, 2013 Legendäres Quartettspiel

Wenn ein weltberühmtes Streichquartett von der kammermusikalischen Bühne Abschied nimmt, dann stimmt das doch ein wenig wehmütig. Nun war das Schicksal der Amadei unabwendbar durch den Tod des Bratschers Peter Schidlof 1987. Das bedeutete unweigerlich das Ende des Amadeus Quartetts.

Nahezu vierzig Jahre blieb das Quartett in seiner ursprünglichen Besetzung zusammen, und zwar so lange wie nur ganz wenige Quartette diese zeitliche Dimension für sich in Anspruch nehmen können. In dieser künstlerischen Ehe vermochten Norbert Brainin, Siegfried Nissel, Peter Schidlof und Martin Lovett durch ausdrucksvolle Interpretationen zu fesseln. Den lebhaften orchestral-fülligen Ensembleklang, den erwärmenden vibratoreichen Ton des Teams, bewahren zahlreiche Platteneinspielungen auf, insbesondere der erste Beethoven-Zyklus bei der Deutschen Grammophon (1963), der mit einer Reihe von Schallplattenpreisen ausgezeichnet wurde. Zwischen 1977 und 1981 kam es zu einer Neuaufnahme der späten Quartette Beethovens op. 127, 130-133 und 135, die mit dem Ende des Exklusivvertrages zusammenfallen. An die Stelle der bisherigen Exklusivbindung sollten einzelne Werkverträge treten. Kompetent und mit bewundernswerter Intensität musizierte das Team zum Auftakt eines bei der Decca geplanten neuen Beethoven-Zyklus die „mittleren“ Quartette Nr. 9 und 10, op. 59,3 und op. 74. Diese Aufnahmen bedeuteten nicht nur Abschied, sondern Vermächtnis zugleich. Sie bekräftigten zum letzten Mal den Rang als eine Vereinigung der wohlkalkulierten Emotionalität.

Nur den Insidern der Kammermusik-Freunde dürfte wohl bekannt sein, dass das Amadeus Quartett, seit Mitte der 1950-er Jahre zum Hausensemble der Deutschen Grammophon Gesellschaft avancierend, um das komplette Kernrepertoire der Gattung Streichquartett einzuspielen, auch Karriere im Hörfunk beim Rundfunk im amerikanischen Sektor in Berlin (RIAS) machte. Jahr für Jahr war das Team Gast im Berliner Aufnahmestudio in der Siemensvilla im Berliner Stadtteil Lankwitz. Nach einer Aufnahmetätigkeit von neunzehn Jahren entstanden im Archiv des RIAS (heute Archiv Deutschlandradio Kultur) Einspielungen des in den Jahren zwischen 1950 bis 1969 vom Amadeus Quartett gepflegten Repertoires. Sieben CDs präsentieren die Repertoiresäule der Interpreten, den nahezu komplett aufgenommenen Quartettzyklus von Ludwig van Beethoven. Für das nicht aufgenommene „Harfenquartett“ op. 74 erscheint als „Ersatz“ auf CD 7 das Streichquintett op. 29 – Beethovens einziger originale Beitrag für die Gattung Quintett. Im interpretatorischen Ansatz sind sich die Londoner Musiker mehr oder weniger treu geblieben.

Voller Überraschungen steckt die Wiedergabe der frühen sechs Quartette aus op. 18, die ja auf Grund ihrer stilistischen Problematik zu den vertracktesten des Quartett-Zyklus gehören. In den straff genommenen Tempi kommt das Team den Metronomangaben Beethovens recht nahe. So flitzen die schnellen Sätze als wahre Kabinettstückchen spieltechnischer Akkuratesse vorüber. Auffallend ist die Behandlung der dynamischen Komponente. Genau wird zwischen den Lautstärkegraden unterschieden. Etwa zehn Jahre später führt dies zu einer modifizierteren Gewichtung. Jetzt reagiert das Viererteam durch Druck des Bogens und durch Artikulation auf Stimmungsumschwünge. So wachsen die dynamischen Komponenten organischer aus dem musikalischen Geschehen. Die Wiedergabe der Quartette aus op.18 weckt nicht nur den Geist Haydns und Mozarts, sondern lässt auch den mittleren und späten Beethoven wetterleuchten. So gerät das heikle Quartett op. 18,5 (Aufnahme November 1962) zum spannungsgeladenen Akt für eine fein ziselierte, nervig rhythmisierte Quartettkunst, während die frühen Einspielungen etwa Quartett op. 18,6 (aufgenommen 9.6.1950) und Quartett op. 18,1 (24.4.1951) die Kontraste schroffer abbilden und von einem Hauch von Nervosität verraten. Das gewonnene Selbstbewusstsein, der Zuwachs an Souveränität und Reife, zeitigt Spuren in der Werkgruppe 59, im Besonderen im e-Moll Quartett Nr. 2 (Aufnahme 8.12.1960) – in den gestalterischen Anforderungen ein eminent schweres Prüfstück, vor allem für den Primarius. Hut ab vor dieser brillanten Auslegung. Als wahres Akrobatenstück erweist sich die Fuge aus dem dritten Quartett von op. 59 – welch rasender Furor, welche Hetzjagd nach Noten.

Unwirsch springt einen das f-Moll Quartett op. 95 ins Gesicht, was den musikalischen Trotz förmlich auf die Spitze treibt. Im Aufstieg zum großen Quartett-Gipfel Beethovens durchdringen sich Expressivität, Spiritualität und intellektueller Anspruch auf unvergleichliche Weise. So gewinnt im Es-Dur Quartett op. 127 das endlos fließende, durch subtiles Variationenwerk angereicherte Adagio ma non troppo, molto cantabile durch Ausspielen der harmonischen Rückungen besonders an Leuchtkraft. Diese Einspielung, entstanden als Livemitschnitt im März 1967 in der Hochschule für Musik in Berlin, steht am Ende des Zyklus im RIAS, spiegelt auch aufnahmetechnisch durch die stereophon in Tiefe zielende Dimension besondere Transparenz. Die Widerborstigkeit und die Freiheit gegenüber dem Herkömmlichen kommen hier deutlich zur Geltung. Auch im a-Moll Quartett op. 132 (Aufnahme 1956) wird nicht nur auf große Linie musiziert. Vielmehr lässt der interpretatorische Ansatz alle Nuancen deutlich erscheinen, so dass die polyphonen Ereignisse umso lebendiger hervortreten.

Auch stiften die suitenartig aneinander gereihten Abschnitte im cis-moll-Quartett op. 131, die Beethoven ja auf das Komplizierteste nahtlos miteinander verzahnte, in der Wiedergabe durch die Amadei überzeugend Einheit.

Der spezifische Ensembleklang des Amadeus-Quartetts spiegelt sich in den vom Berliner RIAS produzierten Aufnahmen auf unverwechselbare Weise. So gewinnt der Klang des Teams in dem siebzehn Jahre umfassenden Zyklus (1950 bis 1967) an Fülle des Ausdrucks wie an stimmigem Feinschliff. So manches erscheint in den frühen Aufnahmen allerdings unmittelbarer, zupackender, konzessionsloser angegangen. Den Kammermusikfreunden bieten sich perspektivenreiche Einblicke. Siebzehn Jahre blieben die Amadei dem RIAS treu. Produziert wurde in den Aufnahmesessions jeweils in einem Zug. Das mag der Unmittelbarkeit des musikalischen Eindrucks zu gute kommen. Die Aufnahmen eröffnen reizvolle Gelegenheit mitzuerleben, wie ein Quartett von Weltrang sich durch die Dokumentationen im Hörfunk sich den Gipfel im Schaffen Beethovens aneignete. Nach wie vor stehen als Alternativen für eine vergleichende Diskographie die bei der Deutschen Grammophon l963 veröffentlichten Aufnahmen zur Verfügung, ebenso die Zweitaufnahmen der späten Quartette, die zwischen 1977 und 1981 entstanden. Unwiderlegbar bleibt, dass das Amadeus Quartett in aller Klarheit die ganze Fülle an Nuancen und das kompositorische Lineaturen hörbar macht.

Das Booklet informiert ausführlich über die künstlerische Vita des Ensembles, über Karriere im Plattenstudio und über interpretatorische wie werkgeschichtliche Aspekte von Beethovens Quartettschaffen. Freunde der Kammermusik winkt in der Tat ein diskographischer Schatz.
Der Kurier

Rezension Der Kurier 11.08.2013 | Alexander Werner | August 11, 2013 Frühe Marksteine einer Legende

Erstmals wurden die Aufnahmen aus den 40er- und 50er-Jahren nun in einer idealen Edition durchweg von originalen Rundfunkquellen veröffentlicht. Eine nicht alleine klanglich maßstäbliche Edition.
eurowinds

Rezension eurowinds 6/2013 November/Dezember | Sandra Sinsch | November 1, 2013 Johannes Brahms - Referenzaufnahmen für Klarinette

Die Klarinettenwerke von Johannes Brahms, das ist für die Zunft so etwas wie die »Bibel«. Viele haben den Wunsch, das Gesamtwerk aufzunehmen, manche realisieren es. So auch Laura Ruiz Ferreres. Eigentlich umfaßt dieses Oeuvre »nur« vier Werke, doch es ist der Gradmesser für Klarinettisten. Der Komponist hatte im Jahr 1891 eigentlich schon mit seinem Schaffen abgeschlossen und war dabei, sein Vermächtnis zu ordnen, als Richard Mühlfeld, damaliger Soloklarinettist der renommierten Meininger Hofkapelle und so etwas wie der »Klarinettenstar« seiner Zeit, die Soli in Brahms vierter Sinfonie so vollendet spielte, daß der Komponist sich inspirieren ließ. So flossen zwei Sonaten für Klarinette und Klavier, ein Trio mit Klavier und Violoncello sowie das Quintett h-moll op. 11 S für Streicher und Soloklarinette auf das Notenpapier.

Audite, ein feines Klassiklabel, war an Ruiz Ferreres herangetreten und die Spanierin war begeistert, ihren ganz persönlichen Brahms zu vertonen. Prominente Mitstreiter hat sie sich gesucht: Pianist Christoph Berner, Cellist Danjulo Ishizaka und das Mandelring-Quartett, allesamt feste Größen in der Kammermusikwelt. Alles befreundete Künstler, doch in diesem Projekt musizierten alle das erste Mal mit der Klarinettistin. »Ich mag es gerne spannend und lege mich nicht gerne auf Kammermusikpartner fest. Es ist viel schöner, immer wieder mit anderen Kollegen die vielen Facetten in der Musik zu entdecken«, sagt sie. Das Ergebnis ist mehr als spannend. National und international überschlägt sich die Kritik. »Weniger die normale Meditationsstimmung als vielmehr drängende Leidenschaft«, adelt die englische BBC die Aufnahme. Eine »tonlich-technisch würdige Nachfolgerin« des Ausnahmeklarinettisten Mühlfeld sei die gebürtige Spanierin, so das FonoForum. Pizzicato sagt: »Wenn künftig von Kammermusik für Klarinette des Johannes Brahms die Rede sein wird, müssen diese zwei CDs als Referenzaufnahmen genannt werden.«

Bereits 2009 ist eine andere, höchst interessante Aufnahme mit Sololiteratur des 20. Jahrhunderts entstanden. Die Werke umspannen den Zeitrahmen von 1940 bis 1987 und umfassen höchst verschiedene musikalische Aspekte wie polyphones Hören bei Berio und Stockhausen, Abkehrung von der klassischen Dramaturgie und Zeitwahrnehmung bei Messiaen oder betonte Virtuosität bei Bucchi.
Musik & Theater

Rezension Musik & Theater Dezember 2013 | Reinmar Wagner | December 1, 2013 Gelungene Arrangements

Typisch Grieg, in Dramatik und nordischem Kolorit, viel reizvolle Musik, gut orchestriert, und vom WDR-Orchester ebenso gut gespielt.
BBC Radio 3

Rezension BBC Radio 3 9. November 2013 | Andrew McGregor | November 9, 2013 A view abstracts from Andrew McGregor talking about the performance of Dvořáks...

A view abstracts from Andrew McGregor talking about the performance of Dvořáks Symphony No. 8:

- orchestra with its own signature sound
- they sound as though they really love playing for him [George Szell]
- it’s a vivid and warm recording, loads of detail, a welcoming recording

Ivan Hewett added:

- it’s that wonderful combination of the extraordinarily characterful playing and the sound of the orchestra itself
- that famous Szell clarity is there as well
- an extraordinarily vivid sense of place and occasion
Gramophone

Rezension Gramophone November 2013 | Rob Cowan | November 1, 2013 Youthful maverick on a roll

Anyone who attended the concerts of Sergiu Celibidache from the 1970s through to the late 1990s, with their uncommonly spacious tempi, long-breathed phrases and transparent textures, may well be surprised by the fiery, even elemental mood of certain of his Berlin recordings from the mid-1940s and 1950s. Audite has already released 'The Complete RIAS Recordings' (9/11) and now offer a generous and often revealing 13-disc follow-up, 'The Berlin Recordings 1945-1957'. Some of this material has already surfaced from other sources, though for the most part in less good sound (Audite had access to the original radio tapes).

The orchestras featured are the BPO, the Berlin Radio SO and the DSO Berlin, and the range of repertoire takes us from beefy, 'Philharmonic' style Baroque (Purcell and Vivaldi) to such interesting 20th-century rarities as Günter Raphael's Fourth Symphony, Chavez's First, Rudi Stephan's Music for Orchestra and the imposing Vorspiel zu einem Revolutionsdrama by Celibidache's composition teacher Heinz Tiessen. Copland's Appalachian Spring enjoys marginally more repose than its RIAS predecessor (the two performances are merely two days apart), both of them bright and bushy-tailed, if a little stubbly at times. Works by Milhaud (Suite francaise and excerpts from his Suite symphonique No 2) are convincingly played, as are Barber's Capricorn Concerto, Walter Piston's Second Symphony and Shostakovich's Ninth (though the opening notes are snipped). Celibidache brings a relaxed sense of wit to Stravinsky's Jeux de cartes whereas in Strauss's Till Eulenspiegel, wit and drama combine to generate dazzling levels of energy and excitement.

Of the various works with soloists or singers, Margarete Klose is in truly wonderful voice for five orchestrated Wolf songs and a German-language version of Saint-Saens's 'Softly awakes my heart'. The perennially girlish Erna Berger remains securely skybound in Gliere's Concerto for coloratura soprano. Although undoubtedly historically important, pianist Raoul Koczalski neutralises the colour potential in Chopin's Second Concerto. The wonderful Hungarian-born cellist Tibor de Machula had been Furtwängler's desk-leader with the BPO for the duration of the war and although his 1945 account of Dvorak's Concerto offers plenty of expressive ardour, there are roughshod moments that for some may prove difficult to tolerate on repetition.

Celibidache's August 1945 account of Mendelssohn's Fair Melusine Overture must have been among the first signs of the composer's German rehabilitation after his banishment by the Nazis, though the performance is conspicuously lacking in finesse. An Italian Symphony from eight years later is both more secure and more affectionately played, and there are sparkling performances of Bizet's Symphony in C and two Berlioz overtures. Tchaikovsky is represented by a hot-blooded Romeo and Juliet and an erratic Little Russian Symphony, while the 1945 performance of Rimsky's Russian Easter Festival Overture is best forgotten. Just compare it with Celibidache's blistering Brahms's Fourth, another 1945 production, where the BPO play virtually as passionately as they did for Furtwängler, and where the second movement stretches to a very leisurely 13 minutes. Then there's Celibidache's Debussy: 'Fetes' with a funereal central procession, a volatile La mer and an account of the endlessly fascinating 'poeme danse' Jeux that trades subtlety for impulsiveness.

I was surprised that Celibidache in 1946 approached Prokofiev's Romeo and Juliet Second Suite with the same aching solemnity that distinguished his live 1970s LSO reading, while the Classical Symphony is graced by memorably deft outer movements. Also included are works by Roussel, Busoni, David Diamond, Britten and Haydn, and an incomplete Beethoven Seventh, where this maverick genius of the baton shouts his way through roughly two thirds of the score and where the (complete) first movement is uncommonly broad. There's hardly a dull moment, and while sticklers for literal interpretation will likely turn up their noses, those who relish individual interpretation will have a ball. Aside from one or two tape glitches, the sound is good for its age and the annotation both comprehensive and interesting.

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