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Pulsion Audio

Rezension Pulsion Audio janvier 17, 2014 | Philippe Adelfang | January 17, 2014 Isaac Stern joue Tchaikovsky et Bartok

Bien que la qualité de l’enregistrement live de 1958 et 1956 n’est pas parfaite, la prise de son est assez généreuse pour traduire le violon magique de Stern. On peut écouter toute la dimension musicale et interprétative de ce grand artiste.
L’accompagnement de M. Ansermet est tout à fait à son honneur, précis, très musical, absolument juste, bref une très belle expérience, une mémoire du son.
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Rezension www.examiner.com February 5, 2014 | Stephen Smoliar | February 5, 2014 Further recordings of early Celibidache released by audite

While this collection may be less popular than the larger set of many more familiar selections compiled from Deutsches Rundfunkarchiv sources, it definitely presents unique aspects of Celibidache’s personal aesthetic, which should not be neglected by those interested in his career as a conductor.
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Rezension www.musicweb-international.com 08.04.2014 | Jonathan Woolf | April 8, 2014 The second tranche of RIAS recordings of the Amadeus Quartet concentrates on...

The second tranche of RIAS recordings of the Amadeus Quartet concentrates on another composer most dear to the group’s collective heart, Schubert. It is therefore much less extensive than the Beethoven box which was almost complete in its reach (see review); this set, by comparison, has only two CDs. The Amadeus performed regularly for RIAS during the quartet’s Berlin visits, of which there were many. The earliest Schubert to be set down for the expert engineers was the Op. posth. G major, D.887, recorded in June 1950. The most recent is the G minor, D.173, taped in December 1964. There are five quartets, and they include Death and the Maiden and Rosamunde.

As in that Beethoven set we are confronted by an infusion of a parallel discography, an appendix of broadcast material to the main body of the quartet’s studio, commercial discography. And it has to be said that there are very few striking deviations from expected expressive norms in these five quartets. Tempi are often very similar, and the music’s development is largely a mirror of the studio performances, so that when there is a deviation it seems like a vast anomaly. I can really only cite the slow movement of D.87 which the Amadeus play for RIAS in a much slower and more prayerful way than in their later studio inscription. The RIAS way has just a hint of hymnal piety about it. Otherwise the quartet performance has sufficient charm in the outer movements and burst of vigour in the Scherzo. The 1956 Rosamunde is very similar indeed to the 1951 studio recording and maybe it’s only in the bringing out of the inner voicings that you can tell that the adrenalin of a live performance generates slightly more heat – that ability to balance the quartet so well is also a RIAS technical matter, of course. Throughout, the balance and sound is extremely fine.

The only salient difference between the RIAS and studio Death of the Maiden concerns the finale, which is taken slower in Berlin than in the commercial LP. It makes little real difference as the performance itself convinces however they take it; there is a rich, ripe tone from top to bottom and the interpretation is searching and wholly convincing on its own terms. The broadest performance is that of D.887 but, again, speeds never drag and there is a wholly communicative interplay at work and a very special sound world that the foursome captures. It elevates these performances, and their studio confreres, to the status of being amongst the finest Schubert quartet performances of the 1950s.

If you have the group’s studio inscriptions you will not find that there is any real interpretative divergence from these RIAS broadcasts. They are too close in time, and the group’s tonal qualities remain consonant. Broadcast material from a decade later would have shown lengthening shadows, but here the quartet is near its peak. As I said, the recording quality and subsequent re-mastering is first-class, as are the booklet notes.
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp

Rezension Bayern 4 Klassik - CD-Tipp Leporello - CD Tipp 08.04.2014 | Fridemann Leipold | April 8, 2014 Schubert, Beethoven, Wagner

Am 20. Januar starb der italienische Dirigent Claudio Abbado mit 80 Jahren in Bologna – ein herber Verlust für die Musikwelt. Abbado war ein stiller Star, dem die Kommunikation beim Musizieren wichtiger war als glatte Perfektion.

Als 33-Jähriger debütierte Abbado 1966 bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, wie das Festival am Vierwaldstättersee damals noch hieß. Bis zu seinem Tod arbeitete Abbado fast jeden Sommer in Luzern. Ab 1990 gastierte er dort regelmäßig mit den Berliner Philharmonikern. Mit der Gründung seines einzigartigen Lucerne Festival Orchestra 2003 intensivierte sich die Beziehung noch einmal. Das Label Audite hat jetzt in seiner Serie "Historic Performances" mit Luzerner Festspieldokumenten eine neue Folge herausgebracht. Die CD bietet bislang unveröffentlichte Konzertmitschnitte des Schweizer Rundfunks von 1978 und 1988 mit Abbado am Pult.

1978 klang Schuberts "Unvollendete" bei Claudio Abbado und den Wiener Philharmonikern noch vergleichsweise traditionell: gravitätisch und wuchtig der erste Satz, weich und ein wenig süßlich das Andante. Zwar spürt man in diesem Konzertdokument durchaus schon etwas von Abbados Vitalität, seiner Energie und Sensibilität. Aber dem von Karl Böhm kultivierten Wohlfühl-Sound der Wiener Philharmoniker hatte der 45-jährige Abbado in Luzern wenig entgegenzusetzen.

Rasche Tempi bei Beethoven
Einen interpretatorischen Quantensprung dokumentiert der zweite Konzertmitschnitt dieser CD, der zehn Jahre später entstand. Allerdings hatte Abbado 1988 auch das von ihm gegründete Chamber Orchestra of Europe vor sich, als er im Luzerner Kunsthaus Beethovens Zweite Symphonie dirigierte. Dass sich Abbado – wie nur wenige Dirigenten seiner Generation – mit zunehmendem Alter für die historisch informierte Aufführungspraxis öffnete, wird hier deutlich. Rasche Tempi entsprechen Beethovens Vorgaben ebenso wie die kleinere Besetzung des Chamber Orchestra of Europe. Griffig, graziös und federnd entfaltet sich Beethovens revolutionärer Elan – eben "con brio".

Wagners Geburtstags-Ständchen
Einen direkten Bezug zu Luzern hat das dritte Werk der Anthologie: Richard Wagners Geburtstags-Ständchen für seine frisch angetraute Cosima, das "Siegfried-Idyll". Denn der Ort der Uraufführung war 1870 die Wagner-Villa in Tribschen, einem Stadtteil von Luzern. Ein Freiluft-Konzert in Tribschen mit Arturo Toscanini markierte 1938 die Geburtsstunde des Lucerne Festivals, auf dem Programm stand damals auch das "Siegfried-Idyll". Genau fünfzig Jahre später führte Abbado das schmerzlich-schöne Stück mit dem Chamber Orchestra of Europe im Luzerner Kunsthaus auf – kammermusikalisch transparent, zärtlich aufblühend, unaufhörlich fließend im Duktus der unendlichen Melodie.

Die Kompilation der CD zeigt einmal mehr, dass Abbado mit den etablierten Symphonieorchestern, ihren starren Strukturen und ihrem selbstbewussten Auftreten nicht wirklich glücklich wurde. Er brauchte die inspirierende Umgebung von Freunden, gleichgesinnte flexible Kollektive wie das Chamber Orchestra of Europe, um seine musikalischen Visionen im harmonischen Miteinander zu verwirklichen.
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp

Rezension Bayern 4 Klassik - CD-Tipp Leporello - CD Tipp 28.04.2014 | Matthias Keller | April 28, 2014 Louis Vierne: Orgelsymphonien

Wenn es einen Komponisten gibt, dessen Leben von Schicksalsschlägen gezeichnet war, dann ist es der Franzose Louis Vierne. Nachdem Vierne bereits stark sehbehindert zur Welt kam, verlief seine Karriere zwar zunächst auffallend positiv; doch ungefähr auf der Hälfte seines 66 Jahre dauernden Lebens holten ihn die Widrigkeiten des Lebens mit voller Härte ein: komplizierter Beinbruch, schuldlose Scheidung, der frühzeitige Tod beider Söhne sowie zunehmende Probleme mit der eigenen Gesundheit.

Letztes künstlerisches Aufbäumen
Teile von Viernes letzten beiden Orgelsymphonien klingen weniger nach Resignation sondern eher wie der trotzige Triumph eines Genies, das sich noch einmal gegen das eigene Schicksal auflehnt und der Welt noch einmal sein schöpferisches Credo entgegen schleudert: "das wahre Lebenselement der Kunst liegt in der Evolution" …

Hans-Eberhard Roß, seit 1991 Dekanatskantor an St. Martin in Memmingen und seit einigen Jahren Herr über eine bemerkenswerte, von der Firma Goll neu erbaute Orgel französischen Zuschnitts, scheint all die biografischen Fußnoten zum Thema Louis Vierne einschließlich des Notentextes in sich aufgesogen zu haben: Das konstruktive, die traditionelle Harmonik erweiternde Element ebenso wie das depressive – zu hören etwa im "Adagio" der sechsten und letzten Symphonie Louis Viernes, wo ein fast einminütiger Halteton für bizarre Erstarrung sorgt und fast wie eine Vorwegnahme von Louis Viernes plötzlichem Tod ein paar Jahre später auf der Orgelbank anmutet.

Roß trifft genau diese Balance zwischen abgrundtiefer Tristesse einerseits und wahrhaft visionärer Orgelsymphonik. Ambitioniert ist diese Vierne-Edition nicht nur klangtechnisch und was den Farbreichtum der Goll-Orgel betrifft sondern auch in puncto musikalischer Gestaltung und Differenzierung. Selten ist in einer Aufnahme so klar zutage getreten, dass Louis Vierne nicht nur Erbe sondern zugleich Vollender der von Charles-Marie Widor geschaffenen Gattung "Orgelsymphonie" ist.

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