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Gesellschaft Freunde der Künste

Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 24.08.2014 | August 24, 2014 Musik Klassik: Album "American Recital" offenbart einen faszinierenden musikalischen Kosmos

Die vorliegende SACD präsentiert mit Kompositionen von Louis Moreau Gottschalk, George Gershwin, Samuel Barber, Frederic Rzewski und Philip Glass einen Querschnitt nordamerikanischer Klaviermusik von 1850 bis 1980.

Die Aufnahmen bieten dem Hörer die Möglichkeit, in einen faszinierenden musikalischen Kosmos einzutauchen, der vor allem durch seine stilistische Vielfalt geprägt ist. Sie ist für die Identitätssuche der amerikanischen Musik von Beginn ihrer Geschichte an charakteristisch, da fehlende historische Bezüge durch die Fülle ethnischer und sozialer Phänomene und das Prinzip des permanenten kulturellen Austauschs ersetzt werden.

Gottschalk wurde zum frühen Wegbereiter des „Crossover" und Gershwin verschmolz Jazz und Kunstmusik zu einer einzigartigen Einheit. Samuel Barber lieferte mit seiner monumentalen Klaviersonate und dem Nocturne glänzende Beispiele einer tonal und formal zwar konservativen, aber kraftvollen und bezwingenden individuellen Sprache. Philip Glass und Frederic Rzewski repräsentieren demgegenüber mit den Extremen von Minimalismus und Avantgardismus zeitgenössische Positionen einer gleichzeitig avancierten, aber doch immer Allgemeinverständlichkeit suchenden amerikanischen Moderne.
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Rezension www.amazon.de 12. Mai 2014 | gemihaus | May 12, 2014 Abbados frühe Lucerner Zeit mit seinem neugegründeten 'Chamber Orch. of Europe'

audite sei Dank, diesen Radio-Mitschnitt aus den Archiven ins akustische hier und heute offenbart zu haben. Und zudem ein Fund, der sich lohnt, Gehör zu finden. Die Musik erklingt völlig frei fließend thematisch durchformt phrasiert, agogisch rhythmisiert mit dem Timing des 'cantabile'. Kein modernes, derzeit forciertes Stringendo, aber ein differenziert atmendes Musizieren, das musikalisch durchweg überzeugt, wenn auch nicht einzig gültig erscheint. Es gibt durchaus markanter formulierte Darstellungen, die ebenso überzeugen können, doch in sich nicht so stimmig und insgesamt befriedigend sind. Allerdings sind die stilistischen Unterschiede von Beethovens 2ter zu Schuberts später 'Unvollendeter' und Wagners 'Idyll' doch etwas zu moderat angenähert. Dennoch, ein musikalisches Live-Highlight aus Lucerne.
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Rezension www.concertonet.com 07/15/2014 | Sébastien Gauthier | July 15, 2014 Depuis plusieurs années, le nom de Claudio Abbado (1933-2014) reste...

Un bon disque, donc, qui, à la fois en raison du caractère inédit des enregistrements et de la qualité interprétative, peut être acquis en toute confiance même si, à notre sens, les témoignages filmés de Claudio Abbado à la tête de l’Orchestre du festival de Lucerne sont des preuves plus convaincantes des excellentes relations nouées entre le chef italien et la ville suisse.
Le Devoir

Rezension Le Devoir 19 juillet 2014 | Christophe Huss | July 19, 2014 Les derniers feux de Claudio Abbado

Les ultimes concerts du chef italien Claudio Abbado, décédé le 20 janvier dernier, ont été enregistrés. Mieux encore, ils sont édités en CD ou en DVD.
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Rezension www.voix-des-arts.com 25 June 2014 | Joseph Newsome | June 25, 2014 Except in the most extraordinary of circumstances, Béla Bartók’s...

Presented in best-possible sound via Audite’s new remastering by Ludger Böckenhoff, this 1962 concert performance of Bartók’s awe-inspiring score proclaims in every one of its sixty minutes that the opera is a benchmark of polytonalism and Freudian psychological drama. Rafael Kubelík, Dietrich Fischer-Dieskau, and Irmgard Seefried form an unlikely but uncannily potent team who offer a legitimate performance of Bartók’s music rather than a reaction to its reputation. As a document of its conductor’s mastery of a tricky score that has defeated many gifted musicians and an example of the feats of which great singers are capable even in music that overextends their vocal resources, this recording is a treasure: as an absorbing, imperfect but indispensable performance of Bluebeard’s Castle, it is one of the most welcome releases of 2014.
WDR 3

Rezension WDR 3 TonArt 25.06.2014, 15.05 - 17.45 Uhr | Nele Freudenberger | June 25, 2014 Vorschlag Anmod.: Das Streichtrio ist eine Gattung, die eher stiefmütterlich...

[...] hier spielt ein festes Ensemble, ein Trio und kein zusammengewürfelter Kammermusikhaufen und das hört man mit jedem Ton. [...] Eine schöne CD! Sowohl, was das musikalische Programm angeht, als auch die Interpretation. In der Höhe klingt das Trio manchmal etwas klirrend, schrill und kratzig, präsentiert aber eine ungeheuer große Farbpalette, Musikalität und technische Brillanz.
Eine dieser Aufnahmen, die einem von mal zu mal hören besser gefallen.
Vorarlberger Nachrichten

Rezension Vorarlberger Nachrichten Samstag/Sonntag, 21./22. Juni 2014 | Fritz Jurmann | June 21, 2014 CD-Tipps zur Schubertiade

Gunter Teufel an der zweiten Viola fügt sich nahtlos ins Quartett, das heuer als eines der führenden Quartette seiner Generation voll Stolz sein 30-jähriges Bestehen feiert: in packenden Interpretationen mit einem Höchstmaß an Charme und Klarheit.

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