Ihre Suchergebnisse

Diapason

Rezension Diapason N° 630 Decembre 2014 | Rémy Louis | December 1, 2014 Deuxième étape (cf n° 622 pour le Volume 1) de ce qui s'impose comme un des...

Deuxième étape (cf n° 622 pour le Volume 1) de ce qui s'impose comme un des cycles Schumann majeurs des années récentes. Il n'en a pourtant pas manqué, pour des résultats parfois totalement opposés - Venzago versus Dausgaard, par exemple. Une approche volontaire, pensée une nouvelle fois par Heinz Holliger en accordant une confiance totale à l'orchestre schumannien. Mais avec une agilité et une clarté chambristes, une fièvre disciplinée, un allègement général qui dès le Sostenuto assai de la Symphonie n° 2 modifient la perception habituelle.

Ruptures, surprises, exaltations, ivresse: il y a tout cela dans l'Allegro ma non troppo qui s'y enchaîne (on les retrouvera dans l'Allegro molto vivace final). Reposant sur un art des contrastes et une recherche d'équilibre très élaborés, il dégage un paysage sonore plus précis et varié à la fois, plus aéré que dans les gravures « romantiques » usuelles (brahmsiennes, en vérité: la contagion s'est opérée à rebours), créant ainsi une autre poétique. Le Scherzo revient à des origines classiques, allègres, dansantes, l'Adagio espressivo est étranger à tout pathos. On aime le grand geste processionnel auquel certains s'abandonnent ici – Leopold Stokowski, par exemple. Mais on admire tout autant, dans une esthétique et des moyens ô combien éloignés, le dialogue différencié, la légèreté et la fraîcheur que Holliger obtient d'un orchestre très réactif... sans d'ailleurs renoncer à une certaine élégance (la noblesse vraie de la fin du dernier mouvement).

La « Rhénane » confirme ce rééquilibrage au profit des bois, cordes agiles et dégraissées, effectif resserré. Ce n'est plus le Rhin à son plus large et majestueux, mais à sa source, jaillissant, changeant. Les Lebhaft remontent ainsi aux sources du romantisme. Un sourire imprègne le Scherzo (écoutez bien les bois, et l'évidence des équilibres), le Nicht Schnell devient une rêverie intime mais toujours allante. Et la proximité d'approche du Feierlich avec l'Adagio de la Symphonie n° 2 est frappante. Une magnifique réussite.
F. F. dabei

Rezension F. F. dabei Nr. 26/2014 (vom 13. bis 26. Dezember) | December 13, 2014 Mediamarkt

Auf den Spuren der biblischen Figuren, die nach Oliver Messiaen der...
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 27/11/2014 | Remy Franck | November 27, 2014 Furtwänglers letzte Neunte

Von Wilhem Furtwängler existieren etliche Aufnahmen von Beethovens 9. Symphonie, und alle sind auf allerhöchstem interpretatorischem Niveau. Welche man letztendlich vorzieht, ist Geschmackssache. Der hier vorliegende Mitschnitt aus Luzern hat den Vorteil, dass er klanglich gut restauriert wurde. Allerdings werden hier auch keine Wunder vollbracht, so dass die Einspielungen aus Bayreuth (1951, EMI und Naxos) und Wien (1953, DGG) klanglich vorzuziehen sind. Auch sind das Bayreuther Festspielorchester und die Wiener Philharmoniker spieltechnisch dem ‘Philharmonia Orchestra’ des Luzerner Mitschnitts haushoch überlegen. Es verging in Luzern schon einige Zeit, bis Furtwängler und das Orchester zu einem gemeinsamen Atem fanden und sich die Magie entwickeln konnte, die von Furtwänglers zwingenden Interpretationen ausging.

Konkret heißt das, dass es im 1. Satz sehr viele hörbare Unstimmigkeiten gibt, und der 2. Satz eher zögerlich gespielt wird. Erst ab dem Adagio beginnt der Zauber zu wirken, und es kommt zu einem Spiel von größter musikalischer Intensität. Der Luzerner Festspielchor singt auf gehobenem mittleren Niveau, während das Sängerquartett mit Schwarzkopf, Cavelti, Haefliger und Edelmann zu den besten gehört, die wir kennen.

Es ist dies ein Mitschnitt von Furtwänglers letztem Auftritt mit der Neunten, drei Monate später starb der große Dirigent. In diesem Sinne ist diese Aufnahme mehr ein historisches Dokument als eine wirkliche Referenzeinspielung.

When Furtwängler conducted his last performances of Beethoven’s Ninth Symphony, he and the Philharmonia Orchestra needed some time to adjust, so that the playing becomes extraordinary only from the Adagio on. So, consider this rather as an important historical document than as a premium musical experience.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 09/12/2014 | Remy Franck | December 9, 2014 Passend zur Festzeit

Pünktlich zu den Festtagen zum Jahresende füllen sich die Regale mit neuen CD-Produktionen, die zur feierlichen Stimmung der Weihnachtszeit beitragen sollen. Wie immer ist die Auswahl groß, und ebenso sind es die Qualitätsunterschiede. Audite setzt mit „Stille Nacht“ auf seine bewährten und guten Archivaufarbeitungen. Diesmal sind es Aufnahmen mit dem exzellenten RIAS Kammerchor aus den Siebziger- und Achtzigerjahren.

Das Ensemble bietet ein Kaleidoskop aus sämtlichen Stilepochen – von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert, dies in bester chorischer Klangkultur. Interessant ist die durchweg romantische Klangsprache des Chores, die uns in der Retrospektive bewusst macht, dass die historisch informierte Aufführungspraxis vor nunmehr 40 Jahren noch in den Kinderschuhen steckte.

In Kinderschuhen stecken auch die Interpreten von ‘SingsalaSing’, eine Initiative der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg. Die jungen Sänger bieten ein abwechslungsreiches Programm in erfrischenden Arrangements, das sie mit viel Freude und Spaß am Singen darbieten.

Festive music with the highly professional RIAS Chamber Choir and the youth choir from Baden-Württemberg.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Rezension Westdeutsche Allgemeine Zeitung 03.12.2014 | LvG | December 3, 2014 Zur stillen Nacht

Die anspruchsvollen Chorsätze vom Barock bis zum 20. Jahrhundert sind ein Geschenk für Menschen, die zuhören können. [...] Das ist orchesterfreie Innigkeit, nicht gerade leichte Kost, kein Puderzucker-Geschmetter. Also eine Wohltat – und kein bunter Hitparaden-Teller.
Der Tagesspiegel

Rezension Der Tagesspiegel 07.12.2014 | Frederik Hanssen | December 7, 2014 Stille Nacht? Von wegen!

[...] leidenschaftliche Musik, handwerklich tadellos gearbeitet und genuin romantisch.
Image Hifi

Rezension Image Hifi I/2015 | Heinz Gelking | January 1, 2015 Früchte der Arbeit

Das Schweizer Klaviertrio hat jetzt drei davon auf hohem Niveau eingespielt. Streicher und Klavier stehen in schöner Balance, das Musizieren hat Energie, Transparenz und Homogenität – hörenswerte Werke in einer Top-Erstaufnahme.

Suche in...

...