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Preis der Deutschen Schallplattenkritik

Rezension Preis der Deutschen Schallplattenkritik 13. Mai 2015 | Wilhelm Sinkovicz | May 13, 2015 Die ungarische Geigerin Johanna Martzy wurde trotz ihrer kurzen Karriere zu...

Die ungarische Geigerin Johanna Martzy wurde trotz ihrer kurzen Karriere zu einer Interpreten-Legende. Diese Edition versammelt Berliner Rundfunkproduktionen aus den fünfziger und sechziger Jahren und präsentiert einen Querschnitt durch die Stile, von der Bach-Sonate bis zur Fritz-Kreisler-Piece. Immer wieder erweist sich, wie uneitel diese Künstlerin auch im virtuosen Repertoire agierte. Im Zentrum steht die G-Dur Violinsonate op. 8 von Brahms, begleitet von Jean Antonietti, sowie das hinreißend musizierte Dvořák-Konzert op. 51, dirigiert von Ferenc Fricsay. (Für die Jury: Wilhelm Sinkovicz)
Gramophone

Rezension Gramophone May 2015 | May 1, 2015 Fournier in Lucerne

Let me deal with the encore first! A Casals commemoration from September 1976 finds Pierre Fournier and the Festival Strings Lucerne under Matthias Bamert performing The Song of the Birds. It's utter perfection in every respect, a fair match for the master himself, whether for its rapt phrasing or warm-textured tonal projection. I played it again and again and cannot imagine anyone who connects with the soul of the cello not responding likewise.

The principal items are scarcely less engaging. Sadly Istvan Kertesz never got round to supplementing his LSO Dvorak symphony cycle for Decca with a commercial recording of the Cello Concerto, so it is especially fortuitous that Audite should have located this 1967 Lucerne tape with Fournier as the soloist and the Swiss Festival Orchestra under Kertesz's baton, a performance that combines great tenderness with the kind of outdoors-style exuberance that was so characteristic of Kertesz's Dvorak style. Climaxes blaze and Fournier's phrasing has a tenderness about it that recalls the best of his earlier recordings of the same work. Furthermore, the stereo sound is excellent (as it is in the Casals), whereas the 1962 relay of Saint-Saens's First Concerto with Jean Martinon conducting the RTF Philharmornic Orchestra enjoys a clear but relatively constricted mono sound frame, the performance similarly vital, with lyrically arched phrasing and a typically animated account of the orchestral score. Quite a find this, and much to be recommended.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 18/05/2015 | Remy Franck | May 18, 2015 Géza Andas Telefunken-Aufnahmen

Schumanns ‘Etudes Symphoniques’ mit Géza Anda hatte ich im Ohr, bis ich in den frühen Siebzigerjahren Svjatoslav Richter live in Schumanns Opus 13 gehört hatte, eine Interpretation, die alles andere quasi auslöschte und an die ich mich heute noch erinnere, als wäre es erst gestern gewesen. Es war eines jener Konzerterlebnisse, die einen ein Leben lang begleiten. Und nun finde ich Géza Anda wieder, zuerst in der in ihrer Rhythmik ur-karnevalesken Aufnahme von ‘Carnaval’ und dann in den ‘Etudes Symphoniques’, in denen er zu den zwölf ‘Etudes’ noch die Variationen op. posth. 4 und 5 einbaut. Das Spiel ist rhythmisch strikt, überaus klar und hat, wo notwendig, sowohl das Reflektive wie die symphonische Grandeur. Das Finale ist trotz eines perkussiven Spiels von überraschender Leichtigkeit. Ein interessantes Rubato und ein stupende, sehr spontan wirkende Ansteuerung von Höhepunkten macht dieses sehr persönliche Finale zu dem Erlebnis, das jetzt wieder hinter dem Festplatten-Richter eine herausragende Gestalt angenommen hat.

Nicht weniger Überzeugungskraft vermittelt die individuell durchgeformte Zweite Bach-Partita.

Mit einfacher Klarheit und viel Virtuosität begegnet Anda der 23. Haydn-Sonate, während er die Mozart-Sonate Nr. 18 KV 576 mit einer phänomenalen Ausdrucksbedeutung gestaltet. Nach Verlegerangaben ist diese Einspielung etwas besonders Seltenes, weil es die einzige Aufnahme einer Solokomposition durch Anda sein soll.

Die klangliche Wiederaufbereitung ist gut gelungen, wenn auch dem Klavierklang die Brillanz und damit auch etwas Relief fehlt.

This Audite release with Géza Anda’s Telefunken recordings of 1950 and 1951, re-mastered for the first time, are a perfect illustration of his virtuoso yet profound and often poetic style. The recording of the very rhetoric Mozart sonata is a particular rarity as it is Anda’s only recording of a Mozart work for solo piano.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Juni 2015 | Marcus Stäbler | June 1, 2015 Die frühen Beethoven-Quartette wirken in manchen Aufnahmen – gerade im...

Die frühen Beethoven-Quartette wirken in manchen Aufnahmen – gerade im Vergleich mit den mittleren und späten Werken – noch ein bisschen brav. Nicht so beim Quartetto di Cremona. Die Streicher aus der Welthauptstadt des Geigenbaus gehen im Quartett op. 18,1 mit einem (typisch italienischen?) Temperament zur Sache, das den Hörer unmittelbar packt. Umwerfend, wie sich die Vier im eröffnenden Allegro gegenseitig befeuern. Im Gesang des anschließenden Adagio sind dann die Leidenschaft und Ergriffenheit, die Beethoven mit der Vortragsbezeichnung „affettuoso ed appassionato“ einfordert, so deutlich zu spüren wie in nur wenigen Einspielungen.

Das 26 Jahre später entstandene cis-Moll-Quartett op. 131 kommt aus einer ganz anderen Sphäre. Hier hat Beethoven die Formen der klassischen Tradition längst hinter sich gelassen und eine Tonsprache geschaffen, die bis heute nichts von ihrer eigenwilligen, mitunter widerborstigen Rätselkraft verloren hat. Viele Musikhistoriker und Interpreten haben immer wieder den vermeintlich abstrakten und weltabgewandten Charakter des Spätwerks hervorgehoben. Das Quartetto di Cremona rückt die Musik dagegen in ein sehr menschliches Licht. Auch im cis-Moll-Quartett steht der Ausdruck für die vier Italiener im Vordergrund. Das zeigen sie etwa mit ihrer expressiven Wärme, die den eröffnenden Fugensatz ebenso beseelt wie die Variationenfolge im zentralen Andante, aber auch mit der Leidenschaft, die das ganze Finale vorantreibt wie in einem Höllenritt. Auch ein Komponist, der sein Gehör verloren hat, bleibt ein Mensch aus Fleisch und Blut: So lautet die zentrale und überzeugende Botschaft des Cremoneser Ensembles zu Beethoven, die in der vierten Folge der Gesamtaufnahme besonders deutlich zutage tritt und auch klangtechnisch, wie gewohnt, sehr klar übermittelt wird.
Scherzo

Rezension Scherzo n°199 (julio-agosto 2005) | J.P. | July 1, 2005 SAINT-SAËNS:

Mendelssohn y Weber parecen dominar el lenguaje de los dos primeros conciertos...

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