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Rezension www.musicweb-international.com Feb 2016 | Stephen Greenbank | February 1, 2016 I always associate the Zagreb Soloists with their excellent recordings of Bach...

I always associate the Zagreb Soloists with their excellent recordings of Bach cantatas and Handel arias performed by the Canadian contralto Maureen Forrester, and the two Mozart piano concertos (nos. 9 and 14) with Alfred Brendel, recorded in the mid-1960s (now on Alto) before he hit the big time.

An ensemble of twelve string players, they were formed in 1953 through the auspices of Zagreb Radiotelevision. The Italian cellist Antonio Janigro became their artistic director, acting both as conductor and soloist until 1968. They exist to this day, having travelled the world and made many recordings of a wide-ranging repertoire. The performances here are all radio productions, made between 1957 and 1966 during Janigro’s distinguished tenure; all are in mono. They were taped whilst on their frequent visits to Berlin.

This programme of music showcases the Zagreb Soloists’ wide-ranging repertoire, extending from the Baroque to the twentieth century. On their travels they saw themselves as cultural ambassadors of Yugoslavia, later Croatia and they ensured that the majority of their concerts featured at least one work by a Croatian composer. The country is represented here by Milko Kelemen, a name new to me, but he was closely associated with the ensemble. His brief four movement Concertante Improvisations gives plenty of scope for them to shine. The first movement has echoes of Bartók's night music, and is reminiscent of his Divertimento for String Orchestra. Pizzicato features prominently in the third movement Allegro scherzando, whilst the finale is, once again, of a Bartókian persuasion. The only bad apple here is the Adagio for Strings by Samuel Barber, which is rushed (compare). Maybe they were having a bad day, as the performance lacks feeling and expression; it’s as if they’re playing on auto-pilot, failing to savour the eloquence of this marvellous score. In Reger’s Lyric Andante, on the other hand, the players luxuriate in the music’s lyricism. Their fervent expression and rich, velvety tone, makes this a performance to relish. There’s some superb playing from the unnamed solo violist in Hindemith’s Trauermusik. The performance projects the deep sorrow and grief of this poignant score.

In Vivaldi’s Concerto in D major, Janigro takes centre-stage as cello soloist in a transcription of this violin concerto, probably made by Janigro himself, though not stated as such. He transcribed several Vivaldi concertos for his instrument, so it is a treat to have one example. His rich, warm tone and spotless intonation lend graceful simplicity to this well managed account. Added to this, an ideal balance has been struck between soloist and orchestra. The Corelli Concerto grosso, Op. 6/4 is notable for its subtlety and finesse.

Despite the mono sound, the audio quality throughout is exceptionally fine on this generously timed disc. Annotations in German and English are comparable to Audite’s usual high standard.
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Rezension www.artalinna.com 3 février 2016 | Jean-Charles Hoffelé | February 3, 2016 De l’impossibilité de finir

Finir ainsi une série aussi gagnante est simplement impossible, il faut qu’Audite joigne à l’Orchestre Symphonique de Cologne un chœur norvégien pour que la baguette inspirée d’Eivind Aadland nous offre la version intégrale de la musique de scène pour Peer Gynt, Olaf Trygvason, Sigurd Jorsalfar, Terre en vue et le sublime Devant un couvent du Sud où Camilla Tilling ferait merveille.
Neue Musikzeitung

Rezension Neue Musikzeitung 2/2016 - 65. Jahrgang | Juan Martin Koch | February 1, 2016 CD-TIPP

Justus Weinreich (1858- 1927) war bisher ein unbeschriebenes Blatt Musikgeschichte. Das könnte sich nun anlässlich dieser fulminanten Einspielung seiner drei Suiten für Viola solo ändern. [...] Neues Bratschenfutter, perfekt serviert.
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Rezension www.pizzicato.lu 11/02/2016 | Alain Steffen | February 11, 2016 Holligers moderner Schumann

Ich habe mit Heinz Holliger als Dirigent nicht selten meine Schwierigkeiten. Gerade im romantischen Repertoire ist er mir oft zu kühl und zu analytisch. Seine Schumann-Aufnahmen bei Audite sind aber sehr gut gelungen. Im Vol. IV stehen das Violinkonzert und das Klavierkonzert auf dem Programm. Insbesondere das Violinkonzert mit Patricia Kopatchinskaya wird zu einem Erlebnis. Mit zügigen Tempi und einer herrlichen Phrasierungskunst überzeugt die Violinistin auf der ganzen Linie und macht aus dem schwarzen Schaf der Violinliteratur einen echten Renner.

Wie schon Isabelle Faust räumt auch Kopatchinskaya mit den Klischees auf und zeigt uns Schumanns Musik in einem sehr frischen und dynamischen Gewand. Holliger dirigiert erstaunlich musikantisch, verzichtet aber wie gewohnt auf zu starke romantische Exkurse. So stehen vor allem ein aktzentreiches und klares Musizieren im Vordergrund.
Mit dem gleichen Konzept geht Holliger auch das beliebte Klavierkonzert an. Genussvoll lässt er das hervorragend disponierte WDR Sinfonieorchester Köln aufspielen, sieht aber seinen Schumann auch hier durch eine strengere klassischere Brille. Was der Musik aber sehr gut tut. Dénes Varjon spielt das Konzert sehr virtuos und mit einer sehr deutlichen Artikulation. Ob man jetzt dieses eher unromantische Interpretationskonzept mag oder lieber die Werke in der klassischen Optik sieht sei einem jeden überlassen. Für mich jedenfalls kommt das Violinkonzert in der Interpretation Kopatchinskaya/Holliger sehr nahe an das Referenzniveau heran.

Vol V. präsentiert etwas weniger attraktive Werke. Hier sticht insbesondere das Konzertstück für vier Hörner ins Auge. Holliger und seine Solisten wollen von Jägerromantik nichts wissen und spielen das Stück äußerst präzise und klar. Der Wohlklang der Hörner ist zwar präsent, ist aber mehr das Resultat einer analytischen und architektonisch begründeten Interpretation als das einer rein atmosphärisch orientierten. Alexander Lonquich spielt die beiden Konzertstücke für Klavier und Orchester op. 92 & 114 mit schönem Ton und ausgewogenem Ausdruck, Kopatchinskaya ist in der Fantasie für Violine und Orchester wieder einmal überragend. Heinz Holliger kann diesen drei Werken deutlich weniger interessante Aspekte abgewinnen als dem Violinkonzert oder dem Klavierkonzert.

Heinz Holliger continues to explore Schumann’s symphonic works in a very clear and analytical way. The highlight of the CDs is the very fresh and vivid performance of the Violin Concerto.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 11/02/2016 | Alain Steffen | February 11, 2016 Holligers moderner Schumann

Ich habe mit Heinz Holliger als Dirigent nicht selten meine Schwierigkeiten. Gerade im romantischen Repertoire ist er mir oft zu kühl und zu analytisch. Seine Schumann-Aufnahmen bei Audite sind aber sehr gut gelungen. Im Vol. IV stehen das Violinkonzert und das Klavierkonzert auf dem Programm. Insbesondere das Violinkonzert mit Patricia Kopatchinskaya wird zu einem Erlebnis. Mit zügigen Tempi und einer herrlichen Phrasierungskunst überzeugt die Violinistin auf der ganzen Linie und macht aus dem schwarzen Schaf der Violinliteratur einen echten Renner.

Wie schon Isabelle Faust räumt auch Kopatchinskaya mit den Klischees auf und zeigt uns Schumanns Musik in einem sehr frischen und dynamischen Gewand. Holliger dirigiert erstaunlich musikantisch, verzichtet aber wie gewohnt auf zu starke romantische Exkurse. So stehen vor allem ein aktzentreiches und klares Musizieren im Vordergrund.
Mit dem gleichen Konzept geht Holliger auch das beliebte Klavierkonzert an. Genussvoll lässt er das hervorragend disponierte WDR Sinfonieorchester Köln aufspielen, sieht aber seinen Schumann auch hier durch eine strengere klassischere Brille. Was der Musik aber sehr gut tut. Dénes Varjon spielt das Konzert sehr virtuos und mit einer sehr deutlichen Artikulation. Ob man jetzt dieses eher unromantische Interpretationskonzept mag oder lieber die Werke in der klassischen Optik sieht sei einem jeden überlassen. Für mich jedenfalls kommt das Violinkonzert in der Interpretation Kopatchinskaya/Holliger sehr nahe an das Referenzniveau heran.

Vol V. präsentiert etwas weniger attraktive Werke. Hier sticht insbesondere das Konzertstück für vier Hörner ins Auge. Holliger und seine Solisten wollen von Jägerromantik nichts wissen und spielen das Stück äußerst präzise und klar. Der Wohlklang der Hörner ist zwar präsent, ist aber mehr das Resultat einer analytischen und architektonisch begründeten Interpretation als das einer rein atmosphärisch orientierten. Alexander Lonquich spielt die beiden Konzertstücke für Klavier und Orchester op. 92 & 114 mit schönem Ton und ausgewogenem Ausdruck, Kopatchinskaya ist in der Fantasie für Violine und Orchester wieder einmal überragend. Heinz Holliger kann diesen drei Werken deutlich weniger interessante Aspekte abgewinnen als dem Violinkonzert oder dem Klavierkonzert.

Heinz Holliger continues to explore Schumann’s symphonic works in a very clear and analytical way. The highlight of the CDs is the very fresh and vivid performance of the Violin Concerto.
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Rezension Audio 03/2016 | Andreas Lucewicz | March 1, 2016 Immer wieder bietet das Label Audite historische Trouvaillen, in diesem Fall...

Immer wieder bietet das Label Audite historische Trouvaillen, in diesem Fall zwei absolut hörenswerte Dokumente vom Lucerne Festival 1960: Schumanns Klavierkonzert mit Annie Fischer und dem Philharmonia Orchestra unter Carlo Maria Giulini sowie das zweite Klavierkonzert von Beethoven mit Leon Fleisher und dem Swiss Festival Orchestra unter George Szell. Bei Annie Fischer faszinieren der "goldene Kern" im Ton und der zarte Lyrismus im Spiel, die Balance von machtvollem Schwung und Innigkeit. Fast antagonistisch wirkt Leon Fleishers Beethoven-Interpretation: wunderbar transparent und mit luftigem jeu perlé. Diese CD ist ein Glücksfall!
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Rezension Audio 03/2016 | Andreas Fritz | March 1, 2016 Auf Hochglanz poliert sind diese Mono-Aufnahmen von 1951 und 1954: Sie zeigen...

Auf Hochglanz poliert sind diese Mono-Aufnahmen von 1951 und 1954: Sie zeigen die Geigerin Gioconda de Vito auf dem Höhepunkt ihrer Kunst. Ihr sehr präsentes, intensives, technisch perfektes und natürlich phrasiertes Spiel fasziniert vom ersten Ton an. Dabei ist die romantische Grundempfindung de Vitos immer spürbar. Ebenbürtig sind ihre Partner, der Pianist Michael Raucheisen und das RIAS-Orchester unter Georg Ludwig Jochum. Mit Beethovens Violinkonzert, Brahms' Violinsonate op. 100 und Vitalis "Chaconne" bietet diese Erstveröffentlichung auf CD (Spieldauer fast 80 Minuten) einen schönen Querschnitt durch das Repertoire der Künstlerin.
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Rezension Audio 03/2016 | Lothar Brandt | March 1, 2016 Bei seinem Violinkonzert, das Robert Schumann noch vor dem Fall in die geistige...

Bei seinem Violinkonzert, das Robert Schumann noch vor dem Fall in die geistige Umnachtung vollenden konnte, fühlen sich Geiger und Kommentatoren stets zu einer Art "Ehrenrettung " berufen. Patricia Kopatchinskaja tut das einzig Richtige und liefert eine geigerisch risikofreudige, entromantisierte Darstellung ab. Der Orchesterpart des d-moll-Werkes erscheint in überwiegend dunklen Farben, von Holliger in nicht allzu starke Dynamik getrieben. Hier wirkt auch die WDR-Tontechnik übertrieben verhalten. Im besten Sinne unaufdringlich und werkgerecht platziert sich Denes Varjon im oberen Mittelfeld der unzähligen Einspielungen des Klavierkonzerts.
http://theclassicalreviewer.blogspot.de

Rezension http://theclassicalreviewer.blogspot.de Wednesday, 10 February 2016 | Bruce Reader | February 10, 2016 A very recommendable recording of cello concertos by Haydn and CPE Bach from Marc Coppey and the Zagreb Soloists on their debut recording for Audite

This performance could secure a whole new following for this fine cello concerto.
Marc Coppey and the Zagreb Soloists deliver a freshness that brings this music alive. They gain so much in terms of clarity and ensemble with this small orchestra.
F. F. dabei

Rezension F. F. dabei Nr. 04/2016 - Vom 20. Februar bis 4. März | February 20, 2016 Cello Cancertos, Sonatas & Suites von Zara Nelsova

Zara Nelsova profilierte sich als Solistin und Kammermusikerin gleichermaßen überzeugend. Die Aufnahmen aus dem Schallarchiv des RIAS Berlin, die zwischen 1956 und 1965 entstanden, ergänzen die Diskographie der Cellistin und runden den Eindruck ihres künstlerischen Profils.

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