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Rezension www.pizzicato.lu 02/10/2018 | Uwe Krusch | October 2, 2018 Milstein, mal drahtig schlank, mal obsessiv

Im Umfeld von Jascha Heifetz, Fritz Kreisler und Mischa Elman sowie Adolf Busch, Bronislaw Huberman und Joseph Szigeti sowie dem Wunderkind Yehudi Menuhin war es für Nathan Milstein nicht ganz einfach, einen Platz zu finden. Zunächst vor allem als Kammermusiker mit Vladimir Horowitz und Gregor Piatigorsky fand er auch den Weg zu den großen Solokonzerten. Von seinen Auftritten in der Schweiz, so etwas wie seiner zweiten Heimat, können wir nun zwei Werke hören, die sozusagen Teil seines Kernrepertoires waren.

Sein Spiel unterschied sich von dem der anderen dadurch, dass es schlank war und nicht dem sogenannten Stil der russischen Violinschule entsprach. Vielmehr zeichnet sich der zuerst eingespielte Mendelssohn durch flotte Tempi und eine wie durchtrainiert fettfreie wirkende Interpretation aus. Das Konzert von Dvorak war eines seiner oft aufgeführten Paradestücke, dem er anders als viele Kollegen große Aufmerksamkeit widmete. Auch hier kann man vom ersten Ton an seine große Intensität und Präsenz spüren, die seine Auftritte auszeichnete. Seine Version des Dvorak ist eine aufsässige, die das Feuer schürt.

Eine Besonderheit dieser Veröffentlichung ist auch, dass es jeweils die einzige Aufnahme dieser Werke der beiden Dirigenten ist. Während sein ukrainischer Landsmann Igor Markevitch beim Mendelssohn den gleichen musikalischen Ansatz vertritt und damit beide das Werk befördern, mag das nicht unbedingt ein Vorteil bei Dvorak sein. Denn Ernest Ansermet war ein Spezialist für französische Musik, und die slawische war ihm eher fremd. Auch das Orchester spielt unterschiedlich gut.

Two recordings from the Lucerne Festival show a vivid, slender and charming Mendelssohn Concerto as well as highly energetic Dvorak Concerto. As for the conductors it’s for both of them their only recording of these works. Markevitch is at ease with the Mendelssohn, while one has the impression that Dvorak was rather alien to Ansermet.
Tagblatt Online

Rezension Tagblatt Online 02.10.2018 | Fritz Schaub | October 2, 2018 Er war ein Wunderkind bis ins hohe Alter

Auf dem jetzt erschienenen Tonträger kann man feststellen, mit welch vulkanischem Temperament und glühendem Ton er schon beim ersten Einsatz Präsenz markiert, begleitet von einem auffallend kompakt wirkenden Schweizerischen Festspielorchester unter Ernest Ansermet [...] Die entschlackte, sehnige und messerscharf akzentuierte Wiedergabe wirkt noch heute erstaunlich modern.
Luzerner Zeitung

Rezension Luzerner Zeitung 02.10.2018 | Fritz Schaub | October 2, 2018 Er war ein Wunderkind bis ins hohe Alter

Auf dem jetzt erschienenen Tonträger kann man feststellen, mit welch vulkanischem Temperament und glühendem Ton er schon beim ersten Einsatz Präsenz markiert, begleitet von einem auffallend kompakt wirkenden Schweizerischen Festspielorchester unter Ernest Ansermet [...] Die entschlackte, sehnige und messerscharf akzentuierte Wiedergabe wirkt noch heute erstaunlich modern.
Audio

Rezension Audio 11/2018 | Andreas Fritz | November 1, 2018 Geradlinig, kraftvoll, virtuos, makellos und intensiv – so wurde das Spiel des...

Geradlinig, kraftvoll, virtuos, makellos und intensiv – so wurde das Spiel des russischen Geigers Nathan Milstein oft beschrieben. Wie treffend diese Attribute sind, beweisen die hier erstmals veröffentlichten Aufnahmen vom Lucerne Festival der Jahre 1953 und 1955. Milstein spielt die beiden Repertoire-Konzerte mit souveräner Phrasierung, makelloser Intonation und überlegener Bogen- und Grifftechnik. Das Orchester unter Leitung der Dirigenten-Legenden Markevitch und Ansermet begleitet ihn dabei aufmerksam. Sorgfältig restauriert, überzeugt auch der Klang dieser CD. Eine sehr gelungene Fortsetzung der audite-Serie "Lucerne Festival Historie Performances".
ionarts.blogspot.com

Rezension ionarts.blogspot.com Friday, October 05, 2018 | jfl | October 5, 2018 A Survey of Shostakovich String Quartet Cycles

[…] The Mandelring cycle on Audite was the first (and remains, as of late 2018, the only) set on SACD. It is among the very best sounding cycles, even on the Red-Book CD layer. To quote from the recommendation in Surprised by Beauty: "The Mandelring Quartett are Shostakovich-seducers, not Shostakovich-enforcers and they bring out the sheer beauty of all of Shostakovich’s brilliantly harrowing ugliness. Three of its four members are siblings and the fourth plays as if he were a family member. They perform as if these quartets were taking place inside a single soul, achieving an extraordinary quality of interiority and unanimity. Accentuating surfaces more than spikes, corners, and gore, their rhythmic beat is propulsive but rarely maniacal and their splendid sound matches that of the recording: a perfect foil to more fervent, rougher interpretations." David Hurwitz agrees more or less on ClassicsToday. In-depth ionarts review here. Note that the individual releases are hybrid-SACDs wheras the set is CD-only!
www.ipv-news.de

Rezension www.ipv-news.de Nr. 51, Herbst 2018, 13. Jahrgang | A. Mössinger | October 1, 2018 Noch ganz warm vom Brennen (im Juli 2018 war der Veröffentlichungstermin) kam...

Ein herrlicher, durchsichtiger und sehr gut auf der CD dokumentierter Sound der Großorgel von Kevelaer (150 Register), virtuos gespielt von Elmar Lehnen, gibt die Grundlage für eine wieder bestens gelungene Interaktion mit der brillianten Posaune von Hansjörg Fink, der durchaus in beiden Stilen, dem Jazz wie der Klassik, zu hören ist.
Mitteldeutscher Rundfunk

Rezension Mitteldeutscher Rundfunk MDR KLASSIK | 11. Oktober 2018 | 10:37 Uhr | October 11, 2018 CD-Empfehlung: Nathan Milstein beim Lucerne Festival

Das Label hat die Mitschnitte aus den fünfziger Jahren von originalen Rundfunk-Tonbändern akribisch restauriert, um die gesamte Klangtiefe und Virtuosität des Geigers zur Entfaltung zu bringen.
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 19 September 2018 | Jean-Charles Hoffelé | September 19, 2018 Mort et volupté

Karabits fait entendre la modernité drastique du langage du jeune Richard Strauss, exposant ses audaces harmoniques, magnifiant son écriture complexe, aux harmonies chargées : jamais il n’aura été aussi proche d’un certain versant de la Seconde Ecole de Vienne qu’en cette triade que le disque n’avait pas réuni jusqu’alors.
www.recordsinternational.com

Rezension www.recordsinternational.com 01.09.2018 | September 1, 2018 This is at least the third recording of Martinů’s first trio (1924), only...

This is at least the third recording of Martinů’s first trio (1924), only discovered in 2005 and which, along with the later trio from 1934, are part of his neo-classical Parisian period. But there are no other recordings available of Milhaud’s pair of trios from the mid 1940s which are excellent examples of his playfulness (from his southern French heritage and character) and his rigorousness (counterpoint and fugue – the only two devices he claimed to take from German music).
Badische Neueste Nachrichten

Rezension Badische Neueste Nachrichten Dienstag, 16. Oktober 2018 | sws | October 16, 2018 Expressiv

Die Abstimmung nicht nur der weit gespannten Dynamik ist ebenso überzeugend wie die Intonationssicherheit des „Trio Lirico“. Beim Klavierquartett tritt mit Detlev Eisinger ein gleich gestimmter Pianist hinzu, der ebenso wie die Streicher bereit ist, der Klangwelt Regers in all ihren Facetten nachzugehen.

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