Rezension www.musik-medienhaus.de September 2020 | September 1, 2020 Es gibt Klavierwerke, die muss man sich förmlich auf der Zunge – oder in den...
Es gibt Klavierwerke, die muss man sich förmlich auf der Zunge – oder in den Ohren – zergehen lassen. Werke, die zutiefst berühren und in Welten führen, in die der Alltag nicht hineinreicht. Dazu gehören die Klavierwerke, die auf dieser CD eingespielt wurden: Franz Schuberts Klaviersonate Nr. 18 “Fantasia” und die Klaviersonate h-moll von Franz Liszt. Wunderbare Klaviermusik, die trotz ihrer Brillanz eine so wunderschöne Klarheit und Einfachheit aufweist, dass Herz und Sinne es rundum genießen können.
Warum Schubert und Liszt auf einer CD vereint wurden, darüber berichtet Wolfgang Rathert in einem ausführlichen Beitrag im Booklet. Ein kleiner Text über die Pianistin Jimin Oh-Havenith ist noch ergänzt. Schmal, aber ausreichend, dies Beiheft.
Zurück zur Musik: Jimin Oh-Havenith bietet dem Hörer einen großartigen Musikgenuss. Teilweise kräftig zupackend – besonders am Beginn der h-moll-Sonate –, teils zärtlich und liebevoll, dabei immer sehr ausdrucksvoll und genießerisch. Die einzelnen Sätze der Fantasia sind klanglich so deutlich, markant und nachvollziehbar, dabei technisch tadellos, dass man sich wirklich in der Musik verlieren kann. Und die h-moll-Sonate ist einfach grandios. Als Werk, wie auch als Interpretation. Dabei darf natürlich der hervorragend klingende Bösendorfer-Flügel des Leibniz-Saal in Hannover nicht unerwähnt bleiben.
Eine CD, die Klavierliebhaber sich sicher immer wieder gerne anhören.
Warum Schubert und Liszt auf einer CD vereint wurden, darüber berichtet Wolfgang Rathert in einem ausführlichen Beitrag im Booklet. Ein kleiner Text über die Pianistin Jimin Oh-Havenith ist noch ergänzt. Schmal, aber ausreichend, dies Beiheft.
Zurück zur Musik: Jimin Oh-Havenith bietet dem Hörer einen großartigen Musikgenuss. Teilweise kräftig zupackend – besonders am Beginn der h-moll-Sonate –, teils zärtlich und liebevoll, dabei immer sehr ausdrucksvoll und genießerisch. Die einzelnen Sätze der Fantasia sind klanglich so deutlich, markant und nachvollziehbar, dabei technisch tadellos, dass man sich wirklich in der Musik verlieren kann. Und die h-moll-Sonate ist einfach grandios. Als Werk, wie auch als Interpretation. Dabei darf natürlich der hervorragend klingende Bösendorfer-Flügel des Leibniz-Saal in Hannover nicht unerwähnt bleiben.
Eine CD, die Klavierliebhaber sich sicher immer wieder gerne anhören.