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André Cluytens conducts Franck & Khachaturian

97846 - André Cluytens conducts Franck & Khachaturian

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André Cluytens (1905–1967) stand für Eleganz, Werktreue und Dramatik ohne Show-Attitüde. Er dirigierte als erster Franzose in Bayreuth, nahm die erste Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien mit den Berliner Philharmonikern auf und war auch in Luzern ein gern gesehener Gast. 1954 traf er auf den jungen Igor Oistrach und sorgte mit Chatschaturjans brillantem Violinkonzert und Francks d-Moll-Sinfonie für Standing Ovations. mehr

César Franck | Aram Khachaturian | Modest Mussorgsky

André Cluytens (1905–1967) stand für Eleganz, Werktreue und Dramatik ohne Show-Attitüde. Er dirigierte als erster Franzose in Bayreuth, nahm die erste Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien mit den Berliner Philharmonikern auf und war auch in Luzern ein gern gesehener Gast. 1954 traf er auf den jungen Igor Oistrach und sorgte mit Chatschaturjans brillantem Violinkonzert und Francks d-Moll-Sinfonie für Standing Ovations.

Titelliste

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César Franck Symphony in D Minor (36:38) Philharmonia Orchestra | André Cluytens

I. Lento – Allegro non troppo (16:45)
II. Allegretto (09:34)
III. Allegro non troppo (10:19)

Aram Khachaturian Violin Concerto in D Minor (33:59) Igor Oistrakh | Philharmonia Orchestra | André Cluytens

I. Allegro con fermezza (13:08)
II. Andante sostenuto (12:05)
III. Allegro vivace (08:46)


Bonustracks (30:22)

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Modest Mussorgsky | Maurice Ravel Pictures at an Exhibition (30:22) Philharmonia Orchestra | André Cluytens

Promenade I. Allegro giusto nel modo russico; senza allegrezza ma poco sostenuto (01:43)
Promenade II. Moderato commodo assai e con delicatezza (00:55)
II. The Old Castle (04:14)
Promenade III. Moderato non tanto, pesante (00:32)
III. The Tuileries (00:57)
IV. The Ox-Cart (Bydło) (02:29)
Promenade IV. Tranquillo (00:37)
V. Ballet of the Unhatched Chicks (01:22)
VI. Samuel Goldenberg and Schmuyle (02:15)
VII. Limoges. The Market (01:15)
VIIIa. In the Catacombs (01:49)
VIIIb. With the Dead in a Dead Language (Con mortuis in lingua mortua) (01:32)
IX. The Hut on Fowl's Legs (03:10)
X. The Great Gate of Kiev (05:16)

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Details

André Cluytens conducts Franck & Khachaturian
LUCERNE FESTIVAL Historic Performances, Vol. 22
Artikelnummer: 97.846
EAN-Code: 4022143978462
Preisgruppe: BCA
Veröffentlichungsdatum: 4. September 2026
Spielzeit: 101 min.

Informationen

Er ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei galt André Cluytens in den 1950er und 1960er Jahren neben den älteren Kollegen Charles Münch und Ernest Ansermet sowie dem etwas jüngeren Jean Martinon als der bedeutendste Dirigent für das französische Repertoire. Ein «Spezialist» war er dennoch nicht. Im Gegenteil: Repertoire-Vielfalt und die Neugier auf Unbekanntes waren typisch für Cluytens. 1955 dirigierte er als erster Franzose in Bayreuth (lange vor Pierre Boulez). Zwischen 1957 und 1960 kam er Herbert von Karajan zuvor, als er mit den Berliner Philharmonikern deren erste Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien realisierte. 


Zwei erstmals veröffentliche Live-Mitschnitte von den Internationalen Musikfestwochen Luzern (dem heutigen Lucerne Festival) erinnern an den in Belgien geborenen Wahlfranzosen. Im Sommer 1954 entlockte Cluytens am Pult des Philharmonia Orchestra der d-Moll-Sinfonie von César Franck ein Maximum an Farben und Stimmungen und sorgte mit unsentimentalen Tempi für ein packendes sinfonisches Drama. Außerdem traf er auf den erst 23-jährigen Geiger Igor Oistrach, der mit Aram Chatschaturjans Violinkonzert eines der Zugstücke seines Vaters und Lehrers David Oistrach interpretierte: mit schwindelerregender Präzision, sprachnaher Gestaltung der lyrischen Themen und einer eigenen großen Solokadenz, die Chatschaturjans Original, aber auch die üblicherweise gespielte Kadenz des Vaters an technischen Herausforderungen noch übertrifft. 

Beide Live-Mitschnitte sind Erstveröffentlichungen. Das 32-seitige, dreisprachige Booklet enthält ein Porträt des Dirigenten von Michael Struck-Schloen und zeigt bislang unveröffentlichte Fotos aus dem Festival-Archiv.  

In Kooperation mit audite präsentiert Lucerne Festival in der Reihe «Historic Performances» herausragende Konzertmitschnitte prägender Festspielkünstler. Ziel der Edition ist es, bislang weitgehend unveröffentlichte Schätze aus den ersten sechs Jahrzehnten des Festivals zu heben, dessen Geburtsstunde 1938 mit einem von Arturo Toscanini geleiteten «Concert de Gala» schlug. Die Tondokumente werden klanglich sorgfältig restauriert und durch Materialien und Fotos aus dem Archiv von Lucerne Festival ergänzt: eine klingende Festspielgeschichte.

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