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Neuigkeit 31.10.2013 | Sabine Wiedemann Neues Video Mandelring Quartett / Quartetto di Cremona: Mendelssohn-Oktett

S​eine sechs reifen Streichquartette hat Felix Mendelssohn Bartholdy nicht kontinuierlich, sondern an bestimmten Wendepunkten seiner Biografie und - daraus resultierend - seines Kompositionsstils geschrieben. War es in der Jugend die Auseinandersetzung mit Bach und Beethoven, so hat ihn später die Begegnung mit dem Ausnahmegeiger Ferdinand David inspiriert, zwischen 1837 und 1839 seine drei Quartette op. 44 zu komponieren (auf der vorliegenden SACD vertreten durch das Schlusstück in Es-Dur). Sie dokumentieren den reifen, formal sicheren Mendelssohn, der hier eine Summe seines Instrumentalwerks zieht: virtuos gesetzt (vor allem für Davids Geige), voller Farben und formaler Reize, romantisch in der Haltung.

Nach der Vollendung seines Quartetts op. 80 (enthalten in Folge II der Gesamtaufnahme) blieb Mendelssohn in seinem letzten Jahr nur noch wenig Zeit, das Streichquartett zu überdenken und zu erneuern. Zwei einzeln überlieferte Sätze - ein sanft verklärtes, aber auch aufbrausendes Andante mit 5 Variationen und ein wisperndes Scherzo - hat man nach Mendelssohns Tod in das op. 81 integriert. Dabei wirkt das Scherzo für alle Mendelssohn-Verehrer wie eine ferne Erinnerung an das Scherzo im Oktett op. 20, mit dem der 16-jährige Felix im Handstreich eine neue Gattung schuf: die „sinfonische" Streicher-Kammermusik, bei der alle „Pianos und Fortes sehr genau und deutlich gesondert und schärfer hervorgehoben werden müssen, als es sonst bei Stücken dieser Gattung geschieht." Der jubelnde Beginn des Oktetts, das romanzenhafte Andante, das elfenhaft federnde Scherzo und das rasante Fugenfinale - jeder Satz für sich ist ein Beweis für den Einfallsreichtum und die jugendliche Genialität dieses „schönen Zwischenfalls der deutschen Musik", wie Friedrich Nietzsche den Komponisten Mendelssohn einmal nannte.

Neuigkeit 06.11.2013 | Wencke Wallbaum Neues & Rezension & Veröffentlichung & Künstler Hohe Auszeichnungen für historische Amadeus Quartet-Produktion

Der erste Teil der historischen Reihe The RIAS Amadeus Quartet recordings mit Aufnahmen der Beethovenschen Streichquartette wurde von den namhaften Fachzeitschriften Pizzicato und Diapason kürzlich mit einem SUPERSONIC sowie dem DIAPASON D' OR ausgezeichnet.
Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzungen unserer Produktion durch fachkundige Musikkritiker.

Neuigkeit 08.11.2013 | Sabine Wiedemann Neues George Szell / LUCERNE FESTIVAL Historic Performances Vol. III auf BBC Radio 3

CD Review wird jeden Samstag von 9:00-12:15 Uhr auf BBC Radio 3 (90-92 FM und Digital Radio) gesendet, Moderator ist Andrew McGregor. Der Sendeteil Building a Library ist mehreren Einspielungen eines bestimmten Werkes gewidmet, darüberhinaus präsentiert die Sendung CD-Rezensionen zu den verschiedensten Neuveröffentlichungen. Laut jüngster Statistik der RAJAR verfolgen jede Woche 326.000 Hörer die Sendung.

Auszug aus dem Programm für Samstag, den 9. November:
10.50 am New Releases
Ivan Hewett joins Andrew to discuss recent recordings of orchestral music
DVORAK: Symphony No. 8 in G Op. 88*
BRAHMS: Symphony No. 1 in C minor Op. 68^
Czech Philharmonic Orchestra*, Swiss Festival Orchestra, George Szell (conductor)
AUDITE AUDITE 95625

Neuigkeit 05.12.2013 | Sabine Wiedemann Neues 14 audite-Produktionen für ICMA nominiert

 Die International Classical Music Awards (ICMA) sind die Nachfolge-Preise der MIDEM Classical Awards bzw. der Cannes Classical Awards. Mitglieder der ICMA-Jury sind professionelle Musikkritiker wichtiger internationaler Magazine, Radiosender und Online Services: Andante (Türkei), Classic Radio (Finnland), Crescendo (Belgien), Fono Forum (Deutschland), Gramofon (Ungarn), IMZ (Österreich), Kultura (Russland) MDR-Figaro (Deutschland), Musica (Italien), Musik & Theater (Schweiz), Opera (England), Orpheus Radio (Russland), Pizzicato (Luxemburg), Radio 100,7 (Luxemburg), Resmusica.com (Frankreich), Rondo Classic (Finnland) und Scherzo (Spanien).

Wir freuen uns daher besonders über die Nominierungen, spiegeln sie doch die kenntnisreiche Wertschätzung unserer Produktionen durch die Jurymitglieder!

Es wurden nominiert:

R. Schumann: Complete Symphonic Works, Vol. I (WDR Sinfonieorchester / Heinz Holliger)

Ludwig van Beethoven: Complete String Quartets - Vol. I (Quartetto di Cremona)

Mendelssohn: Die Streicherkammermusik Vol. II (Mandelring Quartett)

Mendelssohn: Die Streicherkammermusik Vol. III (Mandelring Quartett / Quartetto di Cremona)

Johannes Brahms: The Complete Chamber Music for Clarinet (Laura Ruiz Ferreres)

Poulenc - Hindemith - Dutilleux - Muczynski - Martin: Works for Flute and Piano (Anne-Cathérine Heinzmann)

Pas de deux - French Music for Piano Duo (Klavierduo Mona & Rica Bard)

LUCERNE FESTIVAL Historic Performances, Vol. I: Clara Haskil & Bruno Leonardo Gelber

LUCERNE FESTIVAL Historic Performances, Vol. II: Isaac Stern

LUCERNE FESTIVAL Historic Performances, Vol. III: George Szell

Jaqueline du Pré: Robert Schumann: Cello Concerto, Op. 129
Bruno Leonardo Gelber: Johannes Brahms: Piano Concerto, Op. 15


The RIAS Amadeus Quartet Beethoven Recordings Vol. I: Beethoven


Sergiu Celibidache: The Berlin recordings

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium (Karl Ristenpart)

Die Gewinner der ICMA 2014 werden zu Beginn des neuen Jahres bekannt gegeben. Die Award Ceremony und das Galakonzert finden am 12. April während des Beethoven Festivals in Warschau statt; beteiligtes Orchester ist in diesem Jahr das Polish Iuventus Orchestra unter der Leitung von José Maria Florêncio.

ICMA 2014 Nominierungsliste sortiert nach Kategorien
ICMA 2014 Nominierungsliste sortiert nach Labeln

Informationen zu den ICMA

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