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Die Presse

Rezension Die Presse 3. August 2006 | Wilhelm Sinkovicz | 3. August 2006 Das Comeback der Vinyl-Platte

Klassik-Hörer entdecken die gute, alte Schallplatte wieder. Für manch...
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Rezension Die Presse 3. August 2006 | Wilhelm Sinkovicz | 3. August 2006 Das Comeback der Vinyl-Platte

Klassik-Hörer entdecken die gute, alte Schallplatte wieder. Für manch...
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Rezension Die Presse 3. August 2006 | Wilhelm Sinkovicz | 3. August 2006 Das Comeback der Vinyl-Platte

Klassik-Hörer entdecken die gute, alte Schallplatte wieder. Für manch...
Gramophone

Rezension Gramophone 2/2006 | Jonathan Freeman-Attwood | 1. Februar 2006 A luminous disc of brass quintet classics proves a revelation

The quintet medium has never quite established itself as the solid-state default for composers wishing to write for brass but it’s as close as it gets. The majority of works here were inspired by the great American brass tradition and more often than not they are still performed indigenously. So to hear the Munich Brass Quintet (principal players of the Bavarian Radio Symphony Orchestra) revel in the canny, incisive and easy vernacular of Cheetham, Previn and Bernstein is quite a revelation.

In this beautifully luminous surround-sound recording one can also appreciate the meticulous attention to dynamics, voicing and timbral depth which these refined German players bring to the probing discourse of Persichetti’s Parable and Kerry Turner’s Richochet from 1994. The latter is a delightful Texan frolic, about as far as you can get from a Bavarian musical landscape, but the musicians find compelling solutions and Turner writes brilliantly for brass, irrespective of dialect. An admirable addition for brass aficionados.
NDR Kultur

Rezension NDR Kultur 23. März 2007 | Elisabeth Richter | 23. März 2007 „Frei und eigenverantwortlich musizieren und dabei die aufregendsten...

„Frei und eigenverantwortlich musizieren und dabei die aufregendsten Entdeckungen machen, jedes Jahr das Repertoire erweitern, mit Partnern auch in größerer Formation auf der Bühne stehen, vor allem aber: spüren, wie die Spielfreude und das intensive Erleben der Musik das Publikum mitreißen können, das ist es, was Quartett spielen zum Traumberuf macht“ sagen die vier Musiker des Mandelring Quartetts aus Karlsruhe, die seit vielen Jahren zu den führenden Streichquartetten Deutschlands gehören. Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – ebnete dem Mandelring Quartett schnell den Weg in die großen Konzertsäle.

Sie begeistern ihr Publikum aber nicht nur in ihren Konzerten, sondern viele ihrer CDs wurden prämiert: Schuberts Streichquartette erhielten etwa den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Auch die neue Serie, die Gesamtaufnahme sämtlicher Quartette von Dmitri Schostakowitsch ist preisverdächtig. Vol. 2 ist gerade fertig geworden. Elisabeth Richter hat es für uns gehört.

[Musik 1, Quartett 6, 1. Satz]

Man hört es vom ersten Ton an. Hier spielen Musiker, die tief in die Materie eingedrungen sind, und die Freude daran haben, dem Hörer davon zu erzählen, nicht akademisch, sondern mit Lust und Laune und mit Ernsthaftigkeit.

[Musik 1, Quartett 6, 1. Satz]

Volume 1 der Aufnahmen sämtlicher Schostakowitsch-Quartett war schon vielversprechend, und auch die Quartette Nr. 3, 6 und 8 von Volume 2 beweisen das außerordentliche Niveau der vier „Mandelring-Musiker“. Dass der Klang so genau ausbalanciert ist, Kraft in den wild-rasenden Passagen des achten Quartettes etwa hat, oder ganz geheimnisvoll entrückt und sphärisch wirkt wie im Moderato des dritten Quartetts, das kommt vielleicht daher, dass im Mandelring Quartett drei Geschwister spielen.

[Musik 2, Quartett 3, 2. Satz]

Zusätzlich zur CD gibt es eine DVD, wo das Mandelring Quartett portraitiert wird. Da erlebt man die Musiker bei der Probe, im Konzert, beim gemeinsamen Essen und unterwegs. Und man erfährt, wie sich Bratschist Roland Glassl als Nicht-Familienmitglied im Quartett fühlt.

[Musik 2, Quartett 3, 3. Satz]

Schostakowitsch’ Quartette jedenfalls zeigt das Mandelring Quartett wie unter einem Brennglas, sehr klar werden die kompositorischen Strukturen vermittelt, man balanciert das stets Groteske und Bedrohliche bei Schostakowitsch, das neben vermeintlich Banal-Heiterem steht, mit Verstand und Feingefühl aus. Man weiß um die Abgründe und Schönheiten dieser Musik, verliert sich aber nicht in ihnen.

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