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Rezension www.ResMusica.com 7 avril 2009 | Laurence Le Diagon-Jacquin | 7. April 2009 Deux Russes pour une Japonaise…

Si Tchaïkovski est connu du grand public pour ses célébrissimes ballets (La...
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Rezension www.amazon.com July 12, 2009 | D. Altschuler | 12. Juli 2009 By far the best transfers on these items

I've been a WF collector for 30 years. This is the Furtwängler bargain of the decade. Get ready to give away your M&A issues to distant acquaintances, because Audite's sound ranges from noticeably to dramatically better than all previous releases. The presentation is classy, with an extensive, interesting essay in English and German. Complaints are three; all minor: First, the labels of the CDs only say "CD 1", "CD 2", etc. It would be nice not to always rely on the booklet to know what is on each CD, especially with a large collection like this. Second (this is desperately picky, so you can tell how much I like this set) the photo is of a young Furtwängler, but all these recordings are from late in his career. Third and last, some selections have too much applause (up to 2 minutes) even when it could easily have been cut out altogether. Many of the performances are not available elsewhere. Even the 1947 Menuhin Beethoven concerto is from the day before the M&A release. I gave this 4 stars because, let's face it, WF could be less than reliable (part of his charm, up to a point). As a WF collector purchase it's 5 stars. Hurwitz at [...] gave this (I think) a 7/5. Seven out of ten for artistic merit is reasonable, but given that this a historical issue, the sound quality is better than his mediocre rating. It's remarkable that so much effort was put into these old recordings. Enjoy.

Remember to thank Audite in tonight's evening prayers; it's the only thing to do besides purchase the set.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 202 - 04/2010 | Alain Steffen | 1. April 2010 Böhms dynamischer Strauss

Mit der Entwicklung der Stereophonie und der neuen technischen Möglichkeiten der Schallplatte hat auch in Sachen Interpretation eine neue Ära eingesetzt. Besonders durch den Klangmagier Herbert von Karajan bekamen die technische Seite und der Klang eine immer größere Wichtigkeit bei den Aufnahmen und drückten sogar interpretatorische Fragen in den Hintergrund. Dies kann man beispielsweise bei den vier Gesamtaufnahmen der Beethoven-Symphonien durch Karajan bestens verfolgen und belegen, die im Laufe der Jahre immer klanglich opulenter und interpretatorisch nüchterner wurden. Ein ähnliches Schicksal erteilte generell auch die Werke von Richard Strauss, die für Klangfetischisten prädestiniert sind.

Was man auch den Orchesterwerken alles herausholen kann, das haben uns Thielemann, Maazel und Rattle in den letzten Jahren auf CD bewiesen. Verglichen mit diesen Hochglanzproduktionen überraschen Karl Böhms Einspielungen aus den frühen Fünfzigerjahren in mehreren Hinsichten.

Böhm zeigt uns, wie interpretatorisch vielseitig und tiefgründig die Musik von Strauss sein kann. Und mit welcher Frische sie gespielt werden kann! Ohne den einlullenden Supersound konzentrierte man sich damals noch auf das Wesentliche und das Resultat ist – wie uns diese Einspielung zeigt – musikalisch weitaus überzeugender als so manche Neueinspielung. Böhm konzentriert sich in den drei Werken auf die musikalische Linie, lässt das Orchester atmen und animiert seine Musiker, die Musik von Strauss genauso filigran, beschwingt und fließend wie die Musik Mozarts zu spielen. So erleben wir einen wunderbaren 'Don Juan', der hier eine ungewöhnliche Charakterisierung erhält und als eine vielschichtige Figur vorgestellt wird. Auch bei der 'Alpensymphonie' geht es Böhm nicht um einen stimmungsvollen Panoramablick im Postkartenformat, sondern um das Hörbarmachen einer genialen Partitur, die auch ohne das Zutun klanglicher Kunstgriffe zu überzeugen weiß. Und die Walzerfolge aus dem 'Rosenkavalier' als Abschluss ist unter Böhms Leitung ein Funken sprühendes Feuerwerk. Wenn das RIAS-Symphonie-Orchester auch manchmal an seine damaligen spielerischen Grenzen stößt, so ist diese Audite-Veröffentlichung eines der wertvollsten Strauss-Dokumente, die ich kenne.

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