Ihre Suchergebnisse (9970 gefunden)

Fono Forum

Rezension Fono Forum 06/11 Juni 2011 | Ole Pflüger | 1. Juni 2011 Gar schön?

Wie schön muss Mendelssohns erstes Klaviertrio klingen? "Nicht zu sehr", scheint die Antwort des Schweizer Klaviertrios zu sein. Es ist etwas dran. Jedenfalls betreibt Angela Golubeva auf ihrer Geige keine Schöntönerei: Kratzig, rauchig, rau ist der Ton, den sie dem Trio vorgibt. Vor allem dem Kopfsatz von Mendelssohns d-Moll-Klaviertrio ist damit sehr geholfen. Er entrinnt der Gefahr, sich zu sehr in seliger Melodiesingerei aufzulösen. Stattdessen wirkt er offen und emotional. Leider schaden die rauen Tonfarben dann dem zweiten Satz des Trios. Wenn Golubeva und der Cellist Sébastien Singer in die Klaviereinleitung von Martin Lucas Staub einsteigen, vernichten sie alle Innigkeit. Es ist ehrenwert, dass das Schweizer Klaviertrio auf eitlen Schönklang und Wabervibrati verzichtet. Manchmal hätten sie – in kleinen Dosen – aber auch nicht geschadet.

Robert Schumann nannte das Werk einmal eine "eine gar schöne Komposition, die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird". Golubeva, Singer und Staub widersprechen Schumann, indem sie ihm eine Menge derben Witz und schroffe Melodiebrocken abgewinnen. Bei ihnen ist Mendelssohn mehr als nur "gar schön", er darf auch mal schreien und keifen. Aus dem Kopfsatz von Mendelssohns zweitem Klaviertrio machen die Schweizer dann ein mitreißendes Perpetuum mobile. Vom ersten Klavierton an ist diese Musik nicht aufzuhalten. In den halsbrecherischen Läufen des Scherzos bekräftigen die Musiker diesen Eindruck und beweisen dabei auch noch einmal, wie schön es sein kann, auf Schönheit zu verzichten.
www.klavier.de

Rezension www.klavier.de 08.05.2011 | Tobias Pfleger | 8. Mai 2011 Scharfe Rhythmen

Ferenc Fricsays Einsatz für die Musik Béla Bartóks wird von Audite mit einer...
Kleine Zeitung

Rezension Kleine Zeitung 21. Mai 2011 | Ernst Naredi-Rainer | 21. Mai 2011 Strahlender Priester

Um einen bedeutenden Schatz reicher wurde die Diskographie des unvergessenen...
Der Kurier

Rezension Der Kurier 20.05.2011 | Alexander Werner | 20. Mai 2011 Igor Strawinsky

Allein Fritz Wunderlichs enorme Schaffensfreude und sein insofern beachtliches...
concerti - Das Berliner Musikleben

Rezension concerti - Das Berliner Musikleben Juni 2011 | HM | 1. Juni 2011 Schöne Idee

Als der Zyklus nach und nach heranwuchs, sprach die Kritik einhellig von...
Concerti – Das Hamburger Musikleben

Rezension Concerti – Das Hamburger Musikleben Juni 2011 | HM | 1. Juni 2011 Schöne Idee

Als der Zyklus nach und nach heranwuchs, sprach die Kritik einhellig von...
Le Monde de la Musique

Rezension Le Monde de la Musique Mai 2008 | Jérémie Szpirglas | 1. Mai 2008 Composées entre 1879 et 1893, les œuvres pour vioIon et piano de Dvorak...

Composées entre 1879 et 1893, les œuvres pour vioIon et piano de Dvorak réunies ici ne comptent pas parmi les plus jouées de sa musique de chambre. Elles n'ont, il est vrai, ni l'envergure, ni l'ambition de ses quatuors, trios, quintettes et autres œuvres symphoniques. Ce sont des miniatures charmantes, destinées à des musiciens amateurs, comme les Quatre Pièces romantiques op. 75, techniquement et musicalement simples, ou des œuvres plus ambitieuses, comme la Sonate en fa majeur op. 57, dont les prétentions brahmsiennes... ne sont que des prétentions.

On peut donc reprocher au violoniste Ivan Zenaty la platitude de son ton de même que la monotonie de son timbre. Le pianiste Igor Ardasev, en revanche, tire avec une finesse remarquable son épingle du jeu. Trouvant son équilibre entre souplesse et simplicité, il nous offre un piano délicat et perlé, aux aigus cristallins et aux phrasés sensibles.

Suche in...

...