Ihre Suchergebnisse (9970 gefunden)

Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 232 - 4/2013 | RéF | 1. April 2013 Die Referenzversion

Der Name der Klarinettistin Laura Ruiz-Ferreres steht zwar in größeren Lettern auf dem Coverbild als jene der übrigen beteiligten Musiker, aber das ist Gott sei Dank nur ein Gestaltungselement des Grafikers. Gleich in dem das Programm einleitenden Klarinettentrio op. 114 zeigt die spanische Klarinettistin, das sie sich nicht als Solistin vor ihre Mitspieler spielen will, sondern gleichberechtigt neben sie. Ludger Böckenhoff hat das in einem wunderbar ausbalancierten Klangbild auch akustisch mitgetragen. So soll Kammermusik klingen, so soll Kammermusik gespielt werden, in einem permanenten Dialog der Instrumente. Und wenn dann dieser Dialog, wie für Brahms unabdingbar, auch ständig im Fluss bleibt, wenn er inspiriert geführt wird, dann ist schon vieles gegeben, um Brahms zur Wirkung zu verhelfen. Hier kommt das lyrische Element noch hinzu, das insbesondere das Spiel des Cellisten Danjulo Ishizaka und der Klarinettistin prägt. Laura Ruiz-Ferreres hat einen besonders schönen, schwebenden und kantablen Klang, der dem Melos der Brahmsschen Klammermusik sehr entgegen kommt. Alle drei Musiker zeigen aber auch durch eine feinfühlig gesteigerte Agogik, wie sehr sie über der Materie stehen.

Zusammen mit Christoph Berner am Klavier gelingt Laura Ruiz-Ferreres auch eine sehr einfühlsam gespielte Interpretation der beiden Sonaten. Beide Musiker bringen in ihrem fein justierten Klanggefühl die meisterliche Reife der Musik, ihren emotionalen Gehalt und das überragende Formgefühl von Johannes Brahms in ein sehr gutes Gleichgewicht. Vor allem bewundere ich, wie gut sie alles Schwere, alles Demonstrative vermeiden und der Musik letztlich eine sehr lockere Form geben.

Wie nicht anders zu erwarten, erreichen das Mandelring Quartett und die Klarinettistin im Quintett op. 115 eine beeindruckende Ausdrucksintensität und eine durchgehend innige Wärme. Das ist Musik voller Geist und Schwung, erzielt durch ein absolut phänomenales dynamisches Nuancieren, eine ideale Durchsichtigkeit und eine unmittelbare Beredsamkeit, die uns von diesem Brahms-Opus mehr mitteilt, als wir bisher je davon erfahren haben. Nicht zu sprechen von der Gänsehaut, die das berückend schöne Adagio bei uns hervorrief.

Kein Zweifel also: wenn künftig von Kammermusik für Klarinette des Johannes Brahms die Rede sein wird, müssen diese 2 SACDs als Referenzversion genannt werden.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 232 - 4/2013 | Steff | 1. April 2013 Brillante Aufnahmetechnik, virtuoses und hochkonzentriertes Spiel, drei...

Brillante Aufnahmetechnik, virtuoses und hochkonzentriertes Spiel, drei wunderbare Musikstücke: Was will man mehr? Das 'Swiss Piano Trio' zeigt mit dieser Einspielung, dass es zu den besten Ensembles dieser Gattung gehört. Die Interpretationen sind wohl dosiert, so dass romantisches Feeling, melodiöse Schönheit und architektonische Feinheiten in eine ideale Balance gebracht werden. Die beiden Trios von Schumann kennt man, doch selten werden sie so prägnant gespielt wie hier. Clara Schumanns Trio ist eine Wohltat und zeigt, wie talentiert diese Frau als Komponistin war. Dank der ernsthaften Auseinandersetzung der drei Musiker auch mit Claras Musik, erleben wir ein Klaviertrio von höchster Expressivität und größter Eleganz.
Mitteldeutscher Rundfunk

Rezension Mitteldeutscher Rundfunk MDR Kulturradio, Take 5 - 08. April 2013 | 8. April 2013 Sie sind die vielleicht mit meistunterschätzten Werke von Johannes Brahms, die...

Glücklicherweise ist das Trio Testore ein Ensemble, das wie ein Organismus zu agieren vermag. Das ist gerade bei so emotional aufgeladener Musik keineswegs eine leichte Übung.
[Sie] kultivieren hier einen Trioklang, der selten geworden ist: Tiefempfunden und auf einer Welle schwimmend, mit gemeinsamem Atem, gerade auch in den langsamen Sätzen. Kammermusik der wirklich erlesenen Art.
www.musicweb-international.com

Rezension www.musicweb-international.com Tuesday April 9th | Brian Reinhart | 9. April 2013 Recording oft he month

Mona and Rica Bard are an incredible new piano duo. The sisters have been playing together practically since they first sat before a piano, and they’ve received mentorship from, among others, the Labèques, Alfons Kontarsky, and the Duo Tal-Groethuysen. This, their debut album, deserves to be the first of many.

I’m most amazed by their unity in quieter moments; the first movement of Ravel’s Rapsodie espagnole is, for me, the highlight of the disc. Oh, the softness of their touch in those first bars; the way, they instantly conjure up such vivid imagery! Only the finest piano duos make you forget altogether that you’re listening to two people, not just in the most technically difficult passages but in the simplest ones too. Another moment especially impressive in this regard is the andante of Poulenc’s sonata for two pianos, in which the lyricism and drama are both given full voice.

Really everything here is a delight. Scaramouche dances, tickles, burns manic energy, and in its slow movement is almost unbearably beautiful; the Bizet suite is as lively and colorful as any orchestral reading. The program itself seems a little odd, in that Poulenc’s more serious sonata and elegy are at the end, while the “guilty pleasures” of Scaramouche, Jeux d’enfants, and the Rapsodie espagnole come at the beginning. Leading off with Scaramouche feels a bit like having your dessert before the soup arrives. Still, the Poulenc Élégie is more like a night-time romance than a song of mourning, but for a single dissonant outburst, so things work out in the end.

Sound quality is extremely fine, fuller and more resonant than some piano duo recordings can be, to my pleasure. The booklet notes are not always translated especially well. For instance, the artist biography says “they received important artistic impulses from the Duo Tal / Groethuysen and from Katia Labèque, Leonard Hokanson [etc.]”. According to my father, Thomas Reinhart, who speaks German, “impulse” is indeed the German word for inspiration, and interestingly it’s a bit of linguistic metaphor. The idea is that, as a physical impulse (like a push) drives an object into action, or into a new direction, so an artistic impulse can do the same for a human mind. It’s a rather sweet thought to go with a rather sweet CD.
Neue Zürcher Zeitung

Rezension Neue Zürcher Zeitung Freitag, 5. April 2013, Nr. 78 | tsr | 5. April 2013 Mehrchörigkeit aus Muri

Auffallendste Merkmale der Einspielung sind die nachhallende Akustik, die raffinierten Stereoeffekte, die rhetorische Deklamation der Texte und der hohe Verschmelzungsgrad von Stimmen, Blasinstrumenten und Orgeln.
Ensemble - Magazin für Kammermusik

Rezension Ensemble - Magazin für Kammermusik 2-2013 April/Mai | Hans-Dieter Grünefeld | 1. April 2013 Nonkonform

Mit überragender Spieltechnik setzt Christoph Schickedanz bei dieser CD-Premiere ein Signal, dieses monumentale Werk überhaupt erst hören zu lernen.
Gesellschaft Freunde der Künste

Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 11.04.2013 | GFDK | 11. April 2013 Musik Klassik: Quartetto di Cremona – Italienische Streichkultur & historische Spielpraxis – Beethoven Streichquartette Vol. I

In den vergangenen zehn Jahren ist mit dem Quartetto di Cremona ein Streichquartett von internationaler Ausstrahlung herangereift, das italienische Streicherkultur mit dem Bewusstsein für historische Spielpraxis vereint. Seit vielen Jahren zu Gast in den internationalen Konzertsälen, werden die Musiker vielerorts als Nachfolge-Ensemble des Quartetto Italiano gehandelt.

Die Spielkultur des Quartetto di Cremona bewegt sich in einem besonderen Spannungsverhältnis zwischen italienischen und deutsch-österreichischen Einflüssen: Nach dem Studium setzte das Ensemble seine Ausbildung bei Piero Farulli vom Quartetto Italiano fort. Er favorisierte instinktives Musikertum und einen leidenschaftlich-emotionalen, eher romantischen und sozusagen „italienischen" Interpretationsansatz. Anschließend studierte das Quartetto di Cremona bei Hatto Beyerle vom Alban Berg Quartett, der für eine gegenteilige Herangehensweise steht. Die Konzentration auf Werktreue, Form und Struktur als Grundlage für musikalische Interpretation und Inspiration führen bei ihm zu einem klaren, klassischen und eher „Deutsch-Österreichischen" Stil.

Beide Lehrer hatten immensen Einfluss auf das Quartett und prägten seinen musikalischen Stil entscheidend. Auf natürliche Weise verbindet er beide Pole miteinander, vereint unbändige Spielfreude mit einem ausgeprägten Sinn für musikalische Architektur, kultiviert die Verschmelzung von Struktur und Ausdruck, von äußerer Form und innerer Leidenschaft.

Mit den drei Werken der ersten Folge schlägt das Quartetto di Cremona den großen Bogen über die wichtigsten Perioden der Beethovenschen Quartettkunst. Die Nr. 6 aus den sechs Quartetten op. 18 hat durch den Schlusssatz „La Malinconia" eine geheimnisvoll programmatische Dimension, während das Quartett op. 95 aus Beethovens mittlerer Schaffenszeit enorm kompakt und dramatisch zupackend erscheint. Am Schluss steht das allerletzte Quartett op. 135, das Beethoven ein Jahr vor seinem Tod in Wien vollendete und das im Vergleich zum sonstigen, eher spröde wirkenden, Spätwerk wieder eine versöhnliche Haltung einnimmt.
Hessischer Rundfunk

Rezension Hessischer Rundfunk hr2-kultur │Der CD-Tipp, Mo 22.04.13, 13.05-13.30 Uhr | Dr. Gerhard Splitt | 22. April 2013 hr2-kultur │Der CD-Tipp

Das Belcea Quartett hat seinen Beethoven-Quartett-Zyklus gerade mit einer...
WDR 3

Rezension WDR 3 06.03.2013, WDR3 TonArt | Monika Kursawe | 6. März 2013 Stamitz hat schon für die Klarinette komponiert bevor es in war. So könnte man...

Dass sich die vier Musiker gut kennen und hervorragend aufeinander eingespielt sind, das ist unüberhörbar. [...] Klanglich passt der schlanke, fokussierte Klarinettenton von Arthur Campbell ganz hervorragend zu der Musik von Carl Stamitz. [...] Vor allem die hochvirtuosen, technisch sehr anspruchsvollen Stellen bewältigt der amerikanisch-kanadische Klarinettist mit souveräner Leichtigkeit.
http://portal-kultura.ru

Rezension http://portal-kultura.ru 15 – 21 марта 2013 | Denis Bocharov | 15. März 2013 Bocharovs Musikbibliothek

Audite — один из самых известных европейских звукозаписывающих лейблов, специализирующихся на релизах классической музыки. Он был основан в 1973 году в Штутгарте. За свою сорокалетнюю историю фирма снискала уважение в стане меломанов — не только благодаря широчайшему спектру предлагаемых слушателям филофонических «вкусностей», но и вследствие того, что записи эти — исключитель- ного качества. Данный двухдисковый релиз предлагает вниманию музыкальных гурманов замечательную подборку работ выдающегося американ- ского баритона Барри Макдэниэла, яркого представителя вокальной школы послевоенной эпохи. Самое любопытное в этом певце то, что, будучи уроженцем Канзаса, он на протяжении всей 45-летней карь- еры отдавал предпочтение немецкой и французской вокальной клас- сике. Даже сегодня, в 82-летнем возрасте, Макдэниэл затрудняется ло- гически объяснить, каким образом канзасские равнины сумели про- будить в нем любовь к европейскому академическому пению. Но факт остается фактом: носители языка говорят, что песни Шуберта, Шумана и Вольфа американец исполняет без малейшего акцента. На этих ком- пакт-дисках, помимо записей произведений вышеупомянутых компо- зиторов, также представлены вокальные номера, вышедшие из-под пера Равеля, Дебюсси и Дюпарка.


Deutsche Übersetzung:

Audite ist eines der bekanntesten europäischen Label, die auf klassische Musik spezialisiert sind. Es wurde 1973 in Stuttgart gegründet. Während seiner vierzigjährigen Unternehmens-Geschichte hat sich das Label den Respekt von Musikliebhabern verdient – nicht nur aufgrund des breiten Spektrums dargebotener Musik, sondern auch aufgrund deren außergewöhnlicher Qualität. Diese Doppel-CD bietet dem Musikfeinschmecker eine wunderbare Auswahl von Werken des prominenten amerikanischen Bariton Barry McDaniel, ein brillanter Vertreter der Gesangsschule der Nachkriegszeit. Das Bemerkenswerte an diesem Sänger ist, dass er als gebürtig aus Kansas stammend, vorzugsweise Deutsch und Französisch sang, und auch heute, mit 82 Jahren, ist es für McDaniel schwierig zu erklären, wie in ihm die Liebe zum europäischen Kunstgesang entstand. Aber die Tatsache ist, dass Muttersprachler sagen, dass er die Lieder von Schubert, Schumann und Wolf ohne den geringsten Akzent singt. Auf dieser CD werden zusätzlich zu den oben genannten Komponisten auch Aufnahmen aus der Feder von Ravel, Debussy und Duparc dargeboten.

Suche in...

...