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Rezension www.amazon.de 6. August 2019 | 6. August 2019 Completely outstanding

This is now my favourite Lied von der Erde. Everything seems right: soloists just superb, orchestra wonderfully transparent, ideal recording, with the advantage of being live. Don't miss it.
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Rezension www.amazon.de 10. März 2012 | 10. März 2012 Eine Jahrhundertstimme – und der beste Liedsänger, von dem Sie noch nie gehört haben!

Die Stimme ist ein Erlebnis: volltönend und außergewöhnlich kultiviert, von müheloser technischer Souveränität und einem unverwechselbaren, kraftvoll-metallischen Timbre noch im feinsten Pianissimo. Man findet auf CD keinen vergleichbaren Klang - höchstens hier und da eine gewisse Ähnlichkeit, etwa bei Roman Trekel oder Konrad Jarnot.

Barry McDaniel war auf dem Höhepunkt seiner Karriere - etwa von Mitte der 1960er bis Ende der 1970er Jahre - als Opernsänger in ganz Deutschland und darüber hinaus gefeiert, als Liedsänger aber immer ein Geheimtipp für Experten. Dass er auf diesem Gebiet zu den großen Interpreten seiner Zeit gehörte, davon geben diese zwei CDs einen ersten nachhaltigen Eindruck. Die vier Themenbereiche - Schubert, Schumann, Wolf und französische Mélodies - zeigen viele (nicht alle) Facetten seines Könnens. Allen gemeinsam ist eine ganz eigene Präsenz und Lebendigkeit des Ausdrucks, die auch der intensiven Verschmelzung von Text und Musik entspringt.

Die erste Hälfte von CD 1 gehört einer 1963 aufgenommenen Gruppe von zehn Schubert-Liedern, angefangen mit einem wunderbar über mehr als acht Minuten ausgesponnenen "Winterabend". Die Mehrzahl dieser Lieder ist vom Charakter her meditativ oder introvertiert und erfordert Konzentration - aber die lohnt sich.

Die zweite Hälfte von CD 1 ist Schumann gewidmet: nicht die ganz großen "Schlager", dafür seltener Gehörtes: der sehr schöne Lenau-Zyklus einschließlich des "Requiem", "Ihre Stimme", und vor allem das großartige "Aus den hebräischen Gesängen", vielleicht der Höhepunkt dieser CD 1.

Auf CD 2 hat der Pianist gewechselt: ist Hertha Klust eine einfühlsame Begleiterin, so ist Aribert Reimann ein selbstbewusst mitgestaltender Partner gerade für Hugo Wolf, bei dem Wort und Musik, Stimme und Klavier so vielfältig ineinander verschränkt sind. Und in der "Äolsharfe" zeigt Barry McDaniel, wie subtil er mit dynamischen Abstufungen ein Lied zum Höhepunkt aufbauen" kann.

Die zweite Hälfte von CD 2 präsentiert Barry McDaniel mit einem Repertoire, bei dem er östlich des Rheins keine Konkurrenz hatte: dem französischen Kunstlied. Ich will der Online-Rezension widersprechen, derzufolge er Duparcs hochsensiblen Gesängen etwas an französischer Eleganz und idiomatischer Treffsicherheit schuldig bleibt. Seine Legatokultur, seine Phrasierung und seine dynamischen Schattierungen sind beispielhaft. Eher fügt er (auch im Zusammenspiel mit Aribert Reimann) etwas hinzu: eine emotionale Intensität und Unmittelbarkeit, die man dort nicht gewohnt ist zu hören, die aber überzeugt (sogar fasziniert!), weil sie aus der Musik entsteht und deren Subtilität keinen Abbruch tut. Duparc braucht keine Zwangsjacke. In Debussys höfisch-galantem "Promenoir des deux amants" am Ende von CD 2 ist dieser heiße Atem dann schon wieder auf Salontemperatur abgekühlt.

Dazwischen steht eine spannende Entdeckung: Ravels "Chansons madécasses". Die drei Lieder nach Texten von Evariste de Parny - explizit erotisch bis engagiert antirassistisch - sind inhaltlich wie musikalisch (in ihrer Anlehnung an Schönberg) Ravels anspruchsvollstes Liedwerk und wie gemacht für den leidenschaftlichen Ernstnehmer Barry McDaniel, zudem ein Beleg für seinen souveränen Umgang mit neuerer Musik.

Wie alle historischen Aufnahmen kommen auch diese (die übrigens technisch von ausgezeichneter Qualität sind) aus einer anderen Welt. Barry McDaniel, der vielfarbige Mosaikstein im Musikleben der alten Bundesrepublik, ist eine Entdeckung für Interessenten der neueren Gesangsgeschichte ebenso wie für Liebhaber ausgesucht schöner Stimmen. Dabei tritt er nicht in unmittelbare Konkurrenz zu den ganz anders gepolten Interpreten von heute - oder vielleicht doch? Wer sich beim (Männer-)Liedgesang manchmal nach Abwechslung sehnt von wohlkalkulierter Gestaltungsarbeit, Manierismen als Geschmacksverstärker von Empfindung und dem freudlosen Wetteifern um immer noch mehr Ernsthaftigkeit, der findet sie hier reichlich. Eben weil Barry McDaniel in seiner Musik das Leben ernst nimmt, kann er ihm auch seine Leichtigkeit lassen - in der "Fischerweise", dem "Provenzalischen Lied" oder dem "Abschied". Das ist eine erfrischende, wohltuende Erfahrung, die allein diese Doppel-CD mehr als wert macht.
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Rezension www.amazon.de 6. März 2023 | 6. März 2023 Extremely beautiful artistry

Thesse recordings are one of the few (perhaps the only available) of this great singer in Lieder and Melodies.
The sound is excellent. Barry McDaniel was possessed of an extremely beautiful voice, an excellent and very longlasting technique and linguistic capability. He excelled in all the vocal spheres : song, oratorio, opera with a long tenure in Berlin. Astounding!
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Rezension www.amazon.de 6. Februar 2022 | 6. Februar 2022 Ein Geheimtipp aus der Bach-Familie – sowohl künstlerisch als auch aufnahmetechnisch

Kein Wunder, dass der berühmte Johann Sebastian einige dieser Werke seines Verwandten Johann Bernhard sehr schätzte und selbst mehrmals zur Aufführung brachte. Hier sind sie nun historisch erstmals auf Tonträger gebracht und neu zum Leben erweckt. Ein Hörgenuss-Geheimtipp erster Klasse.
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Rezension www.amazon.de 7. Dezember 2023 | 7. Dezember 2023 Early music

A beautifully crafted set of Renaissance songs by Dorothee Mields to the accompaniment of an really excellent recorder band. Quite out of this world.
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Rezension www.amazon.de 27. Oktober 2017 | 27. Oktober 2017 Streichtrio: sehr sangliche Darbietung aller Stimmen

Ich hatte mir das Streichtrio op.144b downgeloaded. Ich kenne davon mindestens zwei alternative Einspielungen, aber diese hier ist besonders: Alle drei Stimmen scheinen mir sehr sanglich und melodiös ausformuliert zu sein. Sanglichkeit – das hat man selten bei Reger-Interpretationen!
Auch kann man die Bratschenstimme deutlich von der Violinstimme unterscheiden, da die Instrumente räumlich getrennt positioniert sind: links die Violine, rechts die Bratsche, das Cello in der Mitte. Da kommt die Polyphonie im Stereopanorama optimal zur Geltung.
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Rezension www.amazon.de 13. März 2018 | 13. März 2018 Beautiful, spacious readings of Prokofiev

There have been quite a few recordings of these wonderful concertos lately, but these are quite excellent. Pietsch and Macelaru play them beautifully and take their time, too, producing a richly detailed sound in a realistic and spacious acoustic. I’ve enjoyed these performances as much as any I can recall. Glorious, really. Short playing time aside, this disc is highly recommended.
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Rezension www.amazon.de 28. Februar 2018 | 28. Februar 2018 Outstanding product by a group of talented young men

This album has an excellent and diverse selection of music. The performances are flawless and the recording quality is outstanding. Well worth investing in the purchase of this outstanding product by a group of talented young men.
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Rezension www.amazon.de 5. April 2017 | 5. April 2017 Great New Swiss Players

This is a rare recording of the German Frank by a superb Swiss Trio. I have never heard these trios before and recommend them as delightful to hear and come back to several times. They are stimulating and are a strong addition to the many other more famous trios. The Swiss play impeccably with feeling.
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Rezension www.amazon.de 21. Februar 2015 | 21. Februar 2015 "Enthüllet den Gral!" – Furtwänglers letzte Neunte

Nachdem Audite mit seiner Edition von Furtwänglers Live-Rias-Aufnahmen (2009) bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hatte, war ich eher skeptisch, ob es dem Label gelingen würde, das Luzerner Furtwängler-Konzert vom 22. August 1954 klanglich zu stemmen. Schließlich hatte Tahra (2008) mit seiner Super Audio CD bereits eine überzeugende Bearbeitung vorgelegt. Aber würde Audite diese übertreffen können?

Für die neue Veröffentlichung des legendären Konzerts, in dem Furtwängler letztmalig Beethovens Neunte leitet, spricht zunächst einmal, daß erstmals auf die Originalbänder des Schweizer Rundfunks zurückgegriffen wurde. Doch weitaus gravierender fällt das Remastering ins Gewicht. Im Vergleich zur Tahra-Ausgabe ist die neue SACD um einige Störgeräusche bereinigt worden. Das wird bereits in den ersten zwei(!) Sekunden des Kopfsatzes deutlich. Insgesamt ist der Audite-Klang deutlich besser als bei der Rias-Edition, und mit Blick auf Tahra hat die neuere SACD sogar noch an räumlicher Tiefe gewonnen.

Furtwänglers letzte Auseinandersetzung mit der neunten Sinfonie Beethovens ist eine der überragenden im Kanon seiner hinterlassenen Aufnahmen. Mehr als ein Dutzend Mitschnitte sind dokumentiert, doch drei davon stechen hervor: die energische Neunte vom März 1942 , die feierliche von der Eröffnung der Bayreuther Festspiele (1951) und der vorliegende Mitschnitt. Er ist Furtwänglers Vermächtnis. Die Interpretation spiegelt die Empfindungen eines entkräfteten Künstlers wider, dessen Glauben an die Musik einzig ungebrochen ist. Drei Monate nach der Aufführung wird der des Lebens müde Furtwängler an den Folgen einer Lungenentzündung sterben.

So ist diese letzte Neunte des großen Romantikers ein finales Bekenntnis dafür, was Musik ihm bedeutete. In seinen Augen war sie universell, humanistisch und ideell. Das Konzert erinnert mich daher an Wagners Parsifal. "Enthüllet den Gral!", heißt es dort. Und plötzlich sind da nur noch das Heiligtum, die Menschen und der reine Glaube, der sie verbindet. Diesen Moment erschafft Furtwängler hier ein letztes Mal. Er enthüllt den Gral – vielleicht wahrhaftiger und natürlicher und einzigartiger als jemals zuvor. Die klanglich großartig remasterte SACD von Audite legt über das Live-Ereignis Zeugnis ab.

(Das Begleitheft ist in deutscher, englischer und französischer Sprache.)

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