Ihre Suchergebnisse (9960 gefunden)

Early Music Review

Rezension Early Music Review Feb. 1997 | Andrew Benson-Wilson | February 1, 1997 An exciting programme of organ music by Buxtehude, Bruhns, Lübeck, Bach and the...

An exciting programme of organ music by Buxtehude, Bruhns, Lübeck, Bach and the earlier composers Michael Praetorius and Scheidt, played with stylistic panache and informed musicality by the Berlin-born organist, Martin Sander. A winner in the late 80s of many of the major organ competitions, Sander's playing ranges from strong to sensitive with equal skill and musical personality.
For the last few years of his life, Praetorius was Prior of the Benedictine Monastery of which this church formed a part: it is therefore particularly apt to include some Terpsichore dances – a reminder that Praetorius noted the organ amongst the instruments suitable for them.
Strongly recommended for the music, organ and playing.
Choir & Organ

Rezension Choir & Organ Nov/Dec 01 | Stephen Bicknell | November 1, 2001 Anyone who records Reubke before the age of 30 deserves close attention and...

Anyone who records Reubke before the age of 30 deserves close attention and Stefan Frank (b.1974) does not disappoint. His blistering account of the Sonata is comparable to Kynaston at Ingoldstadt and the organ (Sandtner 1983 rebuilt – already? – in 1998) is indeed not unlike a Klais in its late-modern brutality. The monster acoustic makes the terrifying sounds bearable. Bach sounds too pungent with this pallette but the Guillou Toccata is in its element.
Pizzicato

Rezension Pizzicato 2/2003 | GW | February 1, 2003 Modellhafte Interpretationen

Wer sich mit Gustav Mahler abgibt, weiß um die spannungsgeladene Beziehung zu seiner Frau Alma, geborene Schindler, und hatte der musikalische Tyrann es Alma zu Anfang ihrer Beziehung sogar verboten, weiter zu komponieren - er wollte keine fremde Göttin neben sich haben -, so sollte sich seine Haltung später wandeln, auch wegen der Tatsache, dass er 1910 dabei war, seine Frau zu verlieren, wie es die Notate im Manuskript der unvollendeten 10. Symphonie deutlich machen: "Für Dich leben, für Dich sterben, Almschi!"

Ein Jahr vor seinem Tode, war Mahler daher sogar bereit, bei der Veröffentlichung von Liedern Almas mitzuhelfen, und es sind denn auch die fünf Lieder, die er zusammen mit ihr ausgewählt und redigiert hat, die im Mittelpunkt der eben beim Label "audite" erschienen Einspielung mit jeweils acht Liedern der beiden Lebenspartner stehen. Sie erfolgte durch die Sopranistin Sabine Ritterbusch und die Pianistin Heidi Kommerell.

Die beiden Interpretinnen waren mir bis jetzt kaum bekannt; umso größer ist daher die Überraschung über ihre Liedgestaltungen, die zu den besten zählen, die ich in letzter Zeit gehört habe. Von Gustav Mahler bieten sie vor allem 'Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit', vier davon auf Texte aus 'Des Knaben Wunderhorn', sodann noch zwei der fünf 'Rückert'-Lieder: das für Alma geschriebene, einzige Liebeslied, das Mahler komponiert hat: 'Liebst du um Schönheit', sowie: 'Ich bin der Welt abhanden gekommen', und ich gestehe gerne, dass seit Janet Baker keine Deutung dieses einzigartigen Werkes mich mehr ergriffen hat als die von Frau Ritterbusch. Mit ihrer jugendlich-frischen, feinen, ausgeglichenen Stimme, ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrem Nuancenreichtum versteht sie es, seine Ausdrucksvielfalt und Tiefsinnigkeit wiederzugeben, und in der Pianistin Heidi Kommerell hat die Sopranistin eine ebenbürtige Partnerin, die mit ihrem sensiblen und beseelten Spiel den Gesang weiterdenkt.
Diese Darbietung soll modellhaft für die ganze Aufnahme angeführt werden.

Mehr noch: Es gibt zurzeit keine Einspielung der Lieder von Alma Mahler-Schindler, die auch nur annähernd an diese heranreichen würde. Dazu gleich zu Beginn eine weitere Überraschung: Zwei noch nicht publizierte, erst kürzlich aufgefundene Lieder der jungen Alma: 'Leise weht ein erstes Blühn' (Rilke) und 'Kennst du meine Nächte' (Anonymus), beide als Ersteinspielung in der Originalfassung.

Die beiden Musikerinnen haben genau umgesetzt, was Christoph Becher im Beiheft festhält: "Die Kompositionen Alma Schindlers orientieren sich an der Stimmung der Lyrik und suchen dafür jeweils einen eigenen Ton. Klaviersatz und Gesangsstimme sind in den Liedern eine Einheit. Den richtigen Ton zu finden war der Komponistin wichtiger als einprägsame Melodien". Sabine Ritterbusch und Heidi Kommerell finden den richtigen Ton, den einzig richtigen, möchte man nach Anhören ihrer Deutungen sagen. Damit kommt es - endlich! - zur Entdeckung und gleichzeitig zur Ehrenrettung der Individualität und Eigenständigkeit einer verkannten Komponistin. Man kann nicht dankbar genug dafür sein.
Pizzicato

Rezension Pizzicato 11/2003 | Rémy Franck | November 1, 2003 Die Kirche im Wohnzimmer - Holen Sie sich doch einfach die Kirche ins Haus!...

Die Kirche im Wohnzimmer - Holen Sie sich doch einfach die Kirche ins Haus! Legen Sie diese SACD ein und schon haben Sie, falls Sie mit Surround-Klang ausgestattet sind, den Kirchenraum von Sankt Arnual in Saarbrücken in dem Zimmer, wo Sie Musik hören. Eine herausragende gute Tonaufnahme sorgt für dieses faszinierende Klangerlebnis. Doch damit nicht genug. Die Produktion hat ein tolles Programm und dieses wird exzellent dargeboten.

Samuel Barbers monumentale 'Toccata Festiva' leitet dieses Programm brillant ein. Es folgt die Orgelsymphonie von Camille Saint-Saëns, die vom Orchester spannungsvoll und vom Organisten Christian Schmitt phantasiereich gespielt wird. Danach kommt das von einem Bild des Düsseldorfer Künstlers Peter Brüning inspirierte und 2002 geschriebene Stück 'Touching Colours' von Frank Zabel, ein Werk voller berührender aber auch flüchtiger Ereignisse. Der 'Feierliche Einzug der Ritter des Johanniterordens' für Blechbläser, Pauken und Orgel von Richard Strauss bringt das über weite Strecken hoch festliche Programm zu Ende.

Suche in...

...