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Le Monde de la Musique

Rezension Le Monde de la Musique février 2005 | Michel Le Naour | February 1, 2005 Ce premier volume de l’intégrale des concertos pour piano et orchestre de...

Ce premier volume de l’intégrale des concertos pour piano et orchestre de Saint-Saëns par Anna Malikova (originaire de Tachkent, Cinquième Prix du concours Chopin de Varsovie en 1990 et victorieuse à Munich du prix ARD en 1993) est remarquable par sa franchise de ton alliée à une virtuosité accomplie. Mais il manque à la conception robuste d’Anna Malikova, que renforce la direction assez appuyée de Thomas Sanderling à la tête du WDR de Cologne, l’élégance, l’équilibre qui outrepassent l’apparence académique (Concerto n° 1 op. 17) pour dégager un discours subtil (Concerto n° 2 op. 22) où la cohérence le dispute à l’engagement rythmique. La qualité d’ensemble comme l’aisance digitale dont fait preuve la soliste ne sauraient toutefois résister à la forte concurrence d’Aldo Ciccolini, Philippe Entremont, Jean-Philippe Collard, Stephen Hough, et surtout de Jeanne-Marie Darré (pour l’intégrale des concertos) ainsi que, pour les versions isolées, d’Artur Rubinstein, Emil Gilels (pour l’Opus 22), Alfred Cortot ou Robert Casadesus (pour l’Opus 44).
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Rezension Fono Forum 3/2005 | Anselm Cybinski | March 1, 2005 Spätblüher

Folge 9 der Franck-Reihe bei Audite bietet erlesenes Hörvergnügen. Da ist der klare, perfekt ausbalancierte Aufnahmeklang. Da sind die Interpretationen zweier hervorragend aufeinander eingespielter Musiker, die nicht nur die Details mit Liebe zeichnen, sondern auch den nostalgischen Unterton einer äußerlich so beherrschten Tonsprache genau treffen. Schließlich die Musik selbst: Die beiden Violinsonaten Richard Francks (1858-1938) sind leuchtende Spätblüher. Formal traditionelle Viersätzer voller melodischer Schönheiten. Schwärmerisch und doch in sehr geordneten harmonischen Bahnen. Manches erinnert an Brahms, auch wenn man nicht gleich Techniken der "entwickelnden Variation" zu entdecken vermag wie die Booklet-Autorin.
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Rezension Fono Forum 3/2005 | Attila Csampai | March 1, 2005 Den entgegengesetzten Weg der emotionalen Verdunkelung, der Verdichtung und...

Den entgegengesetzten Weg der emotionalen Verdunkelung, der Verdichtung und Vertiefung des äußerlich nur eleganten und geschmeidigen Seelenpotentials betreibt die in Italien lebende Russin Anna Malikova in den vor allem hierzulande noch immer sträflich unterschätzten Klavierkonzerten von Camille Saint-Saëns, die sie gemeinsam mit dem WDR-Sinfonieorchester und Thomas Sanderling für das Detmolder Label Audite zum ersten Mal im 5.0-DSD-Format produziert hat. Die aus Taschkent stammende Pianistin versucht mit wärmendem russischen Pathos und mit großem Ernst, den als altmodisch, oberflächlich und rhapsodisch getadelten "Machwerken" eines Unzeitgemäßen die Würde, die Aura, die Bedeutung von Meisterwerken zurückzugeben – und dies wäre gewiß noch überzeugender, wenn auch die WDR-Sinfoniker mehr französischen Esprit anstatt nur biedere Routine an den Tag legten. Natürlich hat hier Stephen Hough in seiner umjubelten Gesamteinspielung aus dem Jahr 2000 (Hyperion) mehr intellektuelles Profil und auch mehr technische Bravour aufblitzen lassen, aber Anna Malikova gleicht diesen Vorsprung aus durch ihre Empfindungstiefe und ihre ausgeprägte lyrische Kraft. In der Differenz beider Ansätze spiegelt sich der weite musikalische Horizont dieser Konzerte, und es wird klar, dass Saint-Saëns hier wirklich große, "interpretationsfähige" Musik geschaffen hat, die diese Rehabilitierung längst verdient.
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Rezension Fono Forum 3/2005 | Attila Csampai | March 1, 2005 Den entgegengesetzten Weg der emotionalen Verdunkelung, der Verdichtung und...

Den entgegengesetzten Weg der emotionalen Verdunkelung, der Verdichtung und Vertiefung des äußerlich nur eleganten und geschmeidigen Seelenpotentials betreibt die in Italien lebende Russin Anna Malikova in den vor allem hierzulande noch immer sträflich unterschätzten Klavierkonzerten von Camille Saint-Saëns, die sie gemeinsam mit dem WDR-Sinfonieorchester und Thomas Sanderling für das Detmolder Label Audite zum ersten Mal im 5.0-DSD-Format produziert hat. Die aus Taschkent stammende Pianistin versucht mit wärmendem russischen Pathos und mit großem Ernst, den als altmodisch, oberflächlich und rhapsodisch getadelten "Machwerken" eines Unzeitgemäßen die Würde, die Aura, die Bedeutung von Meisterwerken zurückzugeben – und dies wäre gewiß noch überzeugender, wenn auch die WDR-Sinfoniker mehr französischen Esprit anstatt nur biedere Routine an den Tag legten. Natürlich hat hier Stephen Hough in seiner umjubelten Gesamteinspielung aus dem Jahr 2000 (Hyperion) mehr intellektuelles Profil und auch mehr technische Bravour aufblitzen lassen, aber Anna Malikova gleicht diesen Vorsprung aus durch ihre Empfindungstiefe und ihre ausgeprägte lyrische Kraft. In der Differenz beider Ansätze spiegelt sich der weite musikalische Horizont dieser Konzerte, und es wird klar, dass Saint-Saëns hier wirklich große, "interpretationsfähige" Musik geschaffen hat, die diese Rehabilitierung längst verdient.
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Rezension Fono Forum 3/2005 | Herbert Glossner | March 1, 2005 Mit Trompetenschall und Paukenknall

Die Orgel kann (fast) alles. Trotzdem ist es gängige Praxis geworden, ihre vielfältigen Klangmöglichkeiten auch mit hellem Trompetenton zu krönen, solo oder im Ensemble, gar noch mit Pauken. Was bringt dieses Extra, zumal man meistens auf Bearbeitungen zurückgreifen muss?

Der Weihnachtsglanz, optisch und akustisch, hat seine Zeit gehabt. Die Frage ist, ob solch jubelnde, auf feierliche Repräsentation gestimmte Musik für Trompete und Orgel darüber hinaus Bestand hat. [...]

Ein ganzes Panorama des 20. Jahrhunderts entwirft "OKNA – Fenster", Titel des gleichnamigen Werkes von Petr Eben, bezogen auf Jerusalemer Synagogen-Fenster von Chagall. Ein grandioses, in vier Sätzen Farben symbolisierendes Duo, das allein schon die Aufnahme hörenswert macht. Ausgenommen die Avantgarde sind wesentliche, vor allem traditionsverbundene, Strömungen vertreten, herausragend die "Sieben Choräle" von Jean Langlais und "Semaine Sainte de Cuzco" von Henri Tomasi.

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