Rezension Pizzicato 1/2006 | PiRath | January 1, 2006 Cette production discographique est assurément le meilleur enregistrement...
Cette production discographique est assurément le meilleur enregistrement d'orgue que nous avons entendu ces dernières années. D'abord, il y a l'instrument, absolument fabuleux: un grand orgue symphonique de l'étoffe d'un Cavaillé-Coll à quatre claviers et 62 registres érigé en 1998 par Goll. L'instrument est d'une majesté et d'un équilibre incomparables dont l'efficacité des jalousies expressives permet une palette dynamique allant du plus doux murmure au tutti le plus impétueux. Ensuite, il y a l'œuvre, en l'occurrence celle de César Franck, qui vit littéralement dans les tourelles de l'orgue et qui, du récit au pédalier, semble jaillir de partout, comme si elle avait élu domicile dans l'instrument, en attendant le moment propice pour s'échapper de ces milliers de bouches de bois et d'airain. Enfin, il y a l'organiste, Hans-Eberhard Roß, qui par cet enregistrement nous montre qu'il est un excellent franckiste et qu'il est capable de cerner cette musique au plus près de son essence: ferveur spirituelle, architecture symphonique, résonance et réverbération de l'espace. Et que dire de la prise de son, sinon qu'elle est absolument somptueuse, qu'elle place l'auditeur au milieu de la nef, en pleine cathédrale, et qu'elle nous restitue un feu d'artifice sonore absolument inouï. Même le plus brillant des fortissimi, avec ses deux 32' à la pédale et ses trois anches du quatrième clavier n'est jamais agressif mais nous parvient dans sa plus pure splendeur, majestueux et envoûtant. Cet enregistrement démontre d'ailleurs, que ce n'est absolument pas le nombre de registres qui détermine les qualités intrinsèques d'un orgue, mais plutôt la cohésion de sa conception, son harmonisation, la parfaite intégration acoustique de l'instrument dans son écrin spatial et surtout, la plus judicieuse utilisation de toutes ces ressources, qualitatives et quantitatives, par l'organiste. Cet instrument est la plus grande réussite organologique dans le domaine symphonique que nous avons rencontré à ce jour sur CD, alors que la réalisation artistique et technique de cette production nous servira encore longtemps de référence absolue.
deutsche Übersetzung:
Opulentes Orgelwerk
Diese CD-Produktion ist ganz sicher die beste Orgeleinspielung, die in den letzten Jahren zu hören war.
Zunächst ist da das absolut fabelhafte Instrument: Eine grosse symphonische Orgel, die 1998 von Goll Luzern mit 4 Manualen und 62 Registern, inspiriert durch die Werke Cavaillé-Colls, erbaut wurde. Die unvergleichliche Majestät und Ausgewogenheit des Instruments wird noch unterstrichen durch die wirkungsvollen Schwelljalousien, die eine dynamische Bandbreite vom zartesten Säuseln bis zum stürmischen Tutti ermöglichen.
Dann ist da das Oeuvre César Francks, welches buchstäblich in den Türmchen der Orgel zu leben und von überall herauszusprudeln scheint, als hätte es sich dieses Instrument zum Domizil gewählt und könnte den günstigsten Moment kaum erwarten, um den Tausenden von hölzernen und metallenen Pfeifenmündern zu entströmen.
Schliesslich ist da der Organist Hans-Eberhard Ross, der uns mit dieser Einspielung zeigt, dass er ein exzellenter Franck-Kenner ist und die Fähigkeit besitzt, bis zum Wesenskern dieser Musik vorzustossen: geistige Glut, Architektur der symphonischen Form, Resonanz und Nachhall des Raumes.
Und was ist zur Tonaufnahme zu sagen, ausser, dass sie absolut prächtig ist, dass sie den Zuhörer mitten ins Zentrum des Kirchenschiffs platziert, und dass sie uns ein unerhörtes Feuerwerk an Klangfarben bietet. Selbst das brillanteste Fortissimo mit seinen zwei 32’-Registern im Pedal und den drei Hochdruckzungen des vierten Manuals ist niemals aggressiv, sondern erscheint in seiner reinsten Pracht majestätisch und verzaubernd.
Diese Einspielung beweist überdies, dass es keineswegs die Anzahl der Register ist, die die wahren Werte einer Orgel ausmacht, sondern vielmehr das Zusammenspiel ihrer Konzeption, ihrer Intonation, der perfekten akustischen Einpassung des „geräumigen Schatzkästchens“ und vor allem der klugen Verwendung all dieser qualitativen und quantitativen Möglichkeiten durch den Organisten.
Dieses Instrument ist das gelungenste Werk im Bereich des symphonischen Orgelbaus, dem man bis heute auf CD begegnet ist und die künstlerische und technische Realisierung dieser Produktion wird noch lange als absolute Referenz dienen.
deutsche Übersetzung:
Opulentes Orgelwerk
Diese CD-Produktion ist ganz sicher die beste Orgeleinspielung, die in den letzten Jahren zu hören war.
Zunächst ist da das absolut fabelhafte Instrument: Eine grosse symphonische Orgel, die 1998 von Goll Luzern mit 4 Manualen und 62 Registern, inspiriert durch die Werke Cavaillé-Colls, erbaut wurde. Die unvergleichliche Majestät und Ausgewogenheit des Instruments wird noch unterstrichen durch die wirkungsvollen Schwelljalousien, die eine dynamische Bandbreite vom zartesten Säuseln bis zum stürmischen Tutti ermöglichen.
Dann ist da das Oeuvre César Francks, welches buchstäblich in den Türmchen der Orgel zu leben und von überall herauszusprudeln scheint, als hätte es sich dieses Instrument zum Domizil gewählt und könnte den günstigsten Moment kaum erwarten, um den Tausenden von hölzernen und metallenen Pfeifenmündern zu entströmen.
Schliesslich ist da der Organist Hans-Eberhard Ross, der uns mit dieser Einspielung zeigt, dass er ein exzellenter Franck-Kenner ist und die Fähigkeit besitzt, bis zum Wesenskern dieser Musik vorzustossen: geistige Glut, Architektur der symphonischen Form, Resonanz und Nachhall des Raumes.
Und was ist zur Tonaufnahme zu sagen, ausser, dass sie absolut prächtig ist, dass sie den Zuhörer mitten ins Zentrum des Kirchenschiffs platziert, und dass sie uns ein unerhörtes Feuerwerk an Klangfarben bietet. Selbst das brillanteste Fortissimo mit seinen zwei 32’-Registern im Pedal und den drei Hochdruckzungen des vierten Manuals ist niemals aggressiv, sondern erscheint in seiner reinsten Pracht majestätisch und verzaubernd.
Diese Einspielung beweist überdies, dass es keineswegs die Anzahl der Register ist, die die wahren Werte einer Orgel ausmacht, sondern vielmehr das Zusammenspiel ihrer Konzeption, ihrer Intonation, der perfekten akustischen Einpassung des „geräumigen Schatzkästchens“ und vor allem der klugen Verwendung all dieser qualitativen und quantitativen Möglichkeiten durch den Organisten.
Dieses Instrument ist das gelungenste Werk im Bereich des symphonischen Orgelbaus, dem man bis heute auf CD begegnet ist und die künstlerische und technische Realisierung dieser Produktion wird noch lange als absolute Referenz dienen.