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Diapason

Rezension Diapason N° 562 - Octobre 2008 | Christian Merlin | September 26, 2008 Encore un Requiem de Verdi live par Karajan ! Où s'arrêteront-ils ? Celui-ci,...

Encore un Requiem de Verdi live par Karajan ! Où s'arrêteront-ils ? Celui-ci, capté au Festival de Salzbourg 1949, à une époque où le chef quadragénaire tentait de maintenir sa carrière à flots après les vaches enragées de la période de dénazification, n'apporte pas grand-chose à la gloire discographique du maestro. Moyennement capté, le concert n'offre qu'une ébauche de ce que sera l'interprétation de Karajan dans cette œuvre qu'il marquera de son empreinte : l'orchestre n'est que très approximativement ensemble (les violoncelles dans l'Offertoire !), le chœur déjà monumental mais un peu asséné. C'est surtout le quatuor de solistes qui dépare et détonne. On n'est pas encore à l'époque où Karajan choisit lui-même ses distributions en fonction de son propre idéal sonore : il se retrouve ici avec les grandes gloires de son temps, une affiche à même de faire exploser le box-office, mais pas de constituer une équipe homogène. Première soprano à Vienne où elle devint ensuite un professeur recherché, Hilde Zadek est encore celle qui s'en tire le mieux, malgré des difficultés audibles dans le Libera me : elle se met au service de l'œuvre. Comme dans Carmen, la grande Margarete Klose reste drapée dans sa dignité de Fricka. La voix de l'immense Rosvaenge est à cette époque grossie et indurée, ce dont Boris Christoff, cabot en diable, profite pour tirer la couverture à qui mieux mieux. Un document marginal.
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

Rezension Neue Zürcher Zeitung am Sonntag 03. August 2008 | Franz Cavigelli | August 3, 2008 Fricsay im Land der Operette

Dass Ferenc Fricsay 1914 noch als Kind der k. u. k. Monarchie zur Welt kam, ist...
Süddeutsche Zeitung

Rezension Süddeutsche Zeitung Nr. 217/2008 | Reinhard J. Brembeck | September 17, 2008 Pralle Anarchie

„Porgy and Bess“, George Gershwins einzige Oper, war bei der Uraufführung...
Pizzicato

Rezension Pizzicato 9/2008 | Guy Wagner | September 1, 2008 Wegen der Klavierstücke

Sergey Koudriakov, Schüler des Moskauer Konservatoriums, Gewinner des Géza Anda-Wettbewerbs, hat es sich mit dieser CD nicht leicht gemacht. Er ist ein Suchender, der den Geist und die Seele hinter den Noten herausstellen möchte. Dass er sich dazu Schubert auserwählt hat, wen wundert es? Schubert ist ideal dafür. Koudriakov sieht in ihm den Vollender der klassischen Epoche und vor allem den Impulsgeber für die echte Romantik mit allem, was sie an seelischen Dimensionen auszudrücken versucht hat. Schuberts Musik singt und leidet, lässt in Abgründe hineinsehen und doch schimmert oft noch ein bleicher Hoffnungsstrahl durch die Trauer hindurch. Das ist im Besonderen wahr für die Sonate D-Dur D.850, die so genannte 'Gasteiner', komponiert 1825 zu einem Zeitpunkt als sich Schubert gesundheitlich und seelisch 'etwas besser' fühlte, während die drei Klavierstücke, eigentlich die dritte Reihe der Impromptus, aus dem letzten Lebensjahr 1828, in bis dahin ungekannte musikalische und emotionale Dimensionen vordringen und in jeder Hinsicht mit der Dreieinigkeit der letzten Sonaten (c-Moll D. 958, A-Dur D. 959 und B-Dur D. 960) verglichen werden können.

Während der russische Pianist den einleitenden Allegro vivace-Satz der Sonate benutzt, um das Spektrum seines Könnens deutlich zu machen, – mit einem besondern Akzent auf seinem klaren, präzisen und nuancenreichen Anschlag, sowie auf seinem feinen Sinn für Agogik und Klangfarben –, so gerät ihm der Satz jedoch etwas burschikos. Hingegen versucht er den zweiten Satz (con moto) allzu sehr in die Verträumtheit und Besinnlichkeit zu versenken, wodurch er aber sein inneres Pulsieren verliert. Überhaupt dehnt Koudriakov sein Spiel und das Werk bis zum Äußersten: Von den zehn Aufnahmen dieser Sonate, die ich besitze, ist seine mit 43'43 die langsamste.

Hingegen sind die Klavierstücke im goldenen Mittelfeld angesiedelt und gelingen Koudriakov weitaus besser: Seine diskrete Virtuosität und seine differenzierter Anschlag schaffen hier ganz wunderbare Momente, spannen den emotionalen Bogen sehr weit und berühren tief. So ist es wegen der Klavierstücke D. 946 und insbesondere dem wunderbaren Allegretto, dass diese CD Aufmerksamkeit verdient: Koudriakov macht hier deutlich, dass mit ihm als ernsthaftem Schubert-Interpreten zu rechnen ist.

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