Ihre Suchergebnisse (9960 gefunden)

Taktvoll. Das Klassik-Magazin für Berlin

Rezension Taktvoll. Das Klassik-Magazin für Berlin April 2009 | Mireya Salinas | April 1, 2009 Taktvoll hingehört

Spätestens seit seinen Schubert-Einspielungen gehört das Mandelring-Quartett...
Fono Forum

Rezension Fono Forum 5/2009 | Giselher Schubert | May 1, 2009 Tonsprache

Die 15 Quartette von Schostakowitsch zählen zur eindringlichsten Werkreihe, die im 20. Jahrhundert geschaffen wurde. Diese Werke beginnen fast schon den Quartetten von Bartók ihren Rang abzulaufen. Das ist leicht verständlich: Sie sind nicht auf einen letztlich doch engen, die Gestaltungsmöglichkeiten einschränkenden folkloristischen Tonfall festzulegen, in der Ausdrucksgestaltung lapidarer, prägnanter, eindeutiger und zugleich intensiver und in den spieltechnischen Ansprüchen gemäßigter.

In der relativen Einfachheit liegen freilich die interpretatorischen Probleme. Es gibt kaum technische Herausforderungen, dafür aber umso gravierendere musikalische. In den drei hier eingespielten späten Quartetten reduziert Schostakowitsch den Tonsatz geradezu aufs Elementare – auf pulsierende Rhythmen, auf kühl-fahle Melodien ohne aufwendige Begleitsysteme, auf einfache, oft wiederholte Spielfiguren. Jedes musikalische Ereignis erhält freilich auf diese Weise größte Bedeutung und muss mit einer geradezu besessenen Intensität ausgespielt werden. Das gelingt dem fabelhaften Mandelring-Quartett mit vorbildlichem Engagement. Hier entsteht eine Gesamteinspielung der Werke, die Referenzstatus gewinnen wird.

Das Ensemble spielt aus einem homogenen Gesamtklang heraus, der gleichwohl größte Transparenz behält und noch im dichtesten Tumult gegliedert, strukturiert und, unterstützt von einer vorzüglichen Aufnahmetechnik, gut durchhörbar bleibt. Alle Spielanweisungen interpretiert es als Ausdrucksbezeichnungen; es kommuniziert mit dem Hörer und gibt der Musik den Charakter einer nachdrücklich vielsagenden Tonsprache.
Rheinischer Merkur

Rezension Rheinischer Merkur 9/2009 | EGE | February 26, 2009 Zerreißprobe fürs Saitenspiel

In der Idylle eines alten pfälzischen Weinkellers, ringförmig umgeben von...
Gramophone

Rezension Gramophone April 2009 | April 1, 2009 Golden tones revided

Not long after the war's end and the terrible revelations that followed, at least two great Jewish violinists performed in Germany, including Menuhin whose slightly shaky 1949 Tchaikovsky Concerto under Ferenc Fricsay has just reappeared on Audite coupled with an often radiant Mozart K218 (Karl Böhm, 1951) and an unusually intense Bach Chaconne from 1948.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Rezension Westdeutsche Allgemeine Zeitung Wochenende, 15.05.200 | Hajo Berns | May 15, 2009 Die Wahrheit des Klavierspiels

„In zwei Wochen musst du Clara Mozart spielen hören. Dann wirst du merken,...
www.amazon.co.uk

Rezension www.amazon.co.uk May 2009 | J. A. Peacock | May 6, 2009 Beautifully written music of rustic charm and bitter-sweet Early Romantic hue

If you have been following and enjoying Audite's invaluable survey of Eduard Franck's work, you'll have been looking forward to this new release as much as I have. And I can confirm that it doesn't disappoint.

Franck seems to have composed in pretty much the same vein throughout his life and both these works contain his signature qualities - an abundance of attractive melody, occasional rustic overtones, bitter-sweet melancholy and a sure sense of structure. The music is conventional and content to work within an Early Romantic sense of classical form. As in his other recorded pieces, the scherzos are infectious and buoyant and the slow movements lyrical and, while not plumbing any great depth, often quite touching and tender.

The trio in E minor has an expansive opening `allegro', which the artists play at a relatively leisurely pace - they obviously placed due emphasis on the `moderato con espressione' markings; I would perhaps have preferred a little less indulgence, but there is much lovely music here, to linger over which isn't much of a problem. The finale opens strikingly with some florid solo violin writing and this sets the tone for an energetic and memorable finish to the work.

The D major trio opens with an allegro that feels more concisely argued and there is a fine development section that sets the seal on this satisfying movement. The scherzo is particularly delightful; as it trips merrily along, you might feel the composer's memory of a country dance is not far away. The `andante con moto' alternates two of Franck's loveliest melodic inspirations and the finale, with further rustic echoes (this time with a distinct reminiscence for modern day listeners of Haydn's Symphony No. 82 and its bear-dance finale), rounds off this later piece that - for all the charm of the earlier trio - is, I think, one of the composer's most accomplished chamber works.

The recording and the performances are generally very fine. There were a couple of occasions where I felt the violin was a touch acidic in tone, but I notice this less as I play through the disc - I don't know whether this is because the problem is limited to the first movement of the E minor trio or whether my ear simply becomes accustomed to it. In any case, it is certainly not issue enough to spoil this lovely music or for anyone to be concerned about acquiring this highly recommended disc.
Berliner Philharmoniker - Das Magazin

Rezension Berliner Philharmoniker - Das Magazin Mai/Juni 2009 | Helge Grünewald | May 1, 2009 Furtwängler – Live in Berlin

Diese sorgfältig edierte Box bringt bemerkenswert »Neues« in Sachen Furtwängler. Zum einen enthält sie ganze Konzertprogramme, und man gewinnt so Einblick in Furtwänglers typische Programmdramaturgie. Zum anderen werden erstmals alle Konzerte der Philharmoniker unter Furtwänglers Leitung vorgelegt, die der RIAS Berlin in den Jahren 1947 bis 1954 mitgeschnitten hat. Furtwängler dirigierte keineswegs nur konventionelle Programme, sondern wagte in Konzerten auch Novitäten: Im Dezember 1949 leitete er die Erstaufführung des Violinkonzerts von Fortner (wunderbar von Gerhard Taschner gespielt), im Juni 1950 präsentierte er Hindemiths Konzert für Orchester, und noch in einem seiner spätesten Konzerte, am 27. April 1954, widmete er sich Boris Blachers Concertante Musik.

Aufschlussreich ist anhand dreier Beethoven-Symphonien (Nr. 3, 5, 6) sowie der Dritten von Brahms zu vergleichen, wie Furtwängler ein und dasselbe Werk im Abstand von einigen Jahren interpretierte. Brahms geht Furtwängler 1949 vor allem im dritten und vierten Satz leidenschaftlicher und dramatischer an, doch selbst bei den deutlich schwereren Zeitmaßen in der Aufnahme von 1954 bleibt auch diese doch immer spannend.

Ein wichtiges Ziel der Edition war, „den Klang der Aufnahmen nicht zu verfälschen, ihn also nicht heutigen Hörgewohnheiten anzupassen, sondern ihn durch behutsame, aber intensive Bearbeitung freizulegen, insbesondere in Fällen, in denen sich das Ausgangsmaterial in schlechtem Zustand befand“. Das wurde glänzend gelöst, und das überaus informative Booklet ist ein weiterer Gewinn dieser Produktion. Nicht zu vergessen die Bonus-CD – die Aufzeichnung einer Diskussion mit Studenten der Musikhochschule im Februar 1951, in der Furtwängler über die „Kunst der Interpretation“ Auskunft gibt.

Suche in...

...