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Le Monde de la Musique

Rezension Le Monde de la Musique Juin 2005 | Michel Le Naour | June 1, 2005 Avec ce second volume de l'intégrale des concertos pour piano et orchestre de...

Avec ce second volume de l'intégrale des concertos pour piano et orchestre de Saint-Saëns, la pianiste Anna Malikova confirme les qualités que son interprétation des Concertos nos 1,2 et 4 avait montrées {Le Monde de la musique n° 295). Dans des œuvres écrites en 1868 sous l'influence de Liszt (Concerto n° 3 op. 29) et en 1895 lors d'un séjour à Louxor (Concerto n° 5 « Egyptien » op. 103), le compositeur, en un quart de siècle, reste fidèle à une superficialité délibérée qui préfère aux excès de sentiments une forme de distanciation.

On retrouve chez la soliste une technique pianistique exemplaire, une netteté d'articulation, un refus du pathos qui rendent justice à l'esprit de Saint-Saëns. A la tête de l'Orchestre symphonique de la WDR de Cologne, Thomas Sanderling apporte équilibre, rigueur et efficacité. La clarté de la prise de son contribue à la réussite de ce disque qui, sans marcher sur les brisées de Jeanne-Marie Darré/Louis Fourestier (EMI), Aldo Ciccolini/Serge Baudo (EMI), égale Jean-Philippe Collard/André Prévin (EMI), Philippe Entremont/Michel Plasson (Sony), Gabriel Tacchino/Louis de Froment (Brilliant), Stephen Hough/Sakari Oramo (Hyperion), voire Pascal Rogé/Charles Dutoit (Decca).
RBB Kulturradio

Rezension RBB Kulturradio 25. April 2005 | Dirk Hühner | April 25, 2005 Camille Saint-Saëns war ein großer Universalist der Musikgeschichte und hatte...

Camille Saint-Saëns war ein großer Universalist der Musikgeschichte und hatte einen so großen geistigen Horizont, dass er sich nicht im Geringsten um die Modernität seiner Werke scheren musste. Sein Klavierkonzert Nr. 3 erschien seinen Zeitgenossen wie Zukunftsmusik und passt dennoch auch heute nicht in die Zeit. Anna Malikova und das WDR Sinfonieorchester Köln folgen der feinen Linienführung, die harmonisch alles im Ungewissen lässt, mit großer Einfühlungsgabe.

Beim Klavierkonzert Nr. 5 ist dagegen zupackendes Musizieren gefragt und aufgekratzte Reiselaune, denn im Mittelsatz schildert Saint-Saëns eine muntere Fahrt auf dem Nil mit orientalischen Tonleitern und afrikanischen Naturlauten. Hier schürt die usbekische Pianistin in virtuoser Hochform unser Fernweh.
Rheinische Post

Rezension Rheinische Post 08.01.2005 | Wolfram Goertz | January 8, 2005 Camille Saint-Saëns: Die fünf Klavierkonzerte

Die unbekannten Ländereien hinter den Leuchttürmen – das wäre ein abendfüllendes Thema, und zwar über Monate hinweg. Wer hat je das blendende 5. Klavierkonzert von Prokofieff gehört oder das beinahe spekulative 3. Violinkonzert von Paganini? Man kennt halt die im Licht, ihre Nachbarn aber nicht.

Auch die fünf Klavierkonzerte von Camille Saint-Saëns (1835- 1921) sind jenseits des zweiten in g-moll (das mit dem spinnradfleißigen Finale) nie ins Bewusstsein der Musikliebhaber eingesickert. Das ist ein frappierender Mangel, denn das dritte in Es-Dur etwa ist möglicherweise ein heimliches Meisterwerk. Allein sein Beginn ist von einer nachtträumerischen Feinheit, wie ihn die ganze Romantik nicht besser hingekriegt hat. Dann diese subtil moderne, nämlich modale Harmoniekurve A-Dur - G-Dur - F-Dur - Es-Dur und zurück. Dann dieser verhangene Zauber, der alle Klavierkunst zurückhält - und sie im Finale förmlich explodieren lässt.

Oder wer kennt die tatsächlich am Nil gezeugte Exotik im Mittelsatz des 5. Konzerts F-Dur, das unter Fachleuten als „ägyptisches Konzert“ gilt? War Saint-Saëns seiner Zeit hinterher, wie die Musikologen daherschwätzen? Nein, war er nicht. Neben Passagen von gehöriger Leutseligkeit gibt es solche, die schnurstracks zu Koechlin, Ravel, Roussel, Debussy weisen.

Nun haben wir das Glück einer neuen, glänzend geglückten Gesamtbetrachtung dieser weiten Ländereien. An ihr sind beteiligt: die furios musikalische, mit einer gepardenhaften Geschmeidigkeit beeindruckende Anna Malikova (die 1993 den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb gewann), das enorm klangsinnliche WDR-Sinfonieorchester Köln und der alle Effekte kalkuliert steuernde Dirigent Thomas Sanderling. Gestrig ist diese Kunst nie, sie ist geistreiche Unterhaltung für zeitreisende Globetrotter im Ohrensessel.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Rezension Westdeutsche Allgemeine Zeitung 10/2005 | Michael Stenger | January 13, 2005 Über das Sendegebiet hinaus

Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks ist nicht nur der renommierte...

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