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derStandard.at

Rezension derStandard.at 02. Dezember 2010, 12:39 | Ljubiša Tošić | December 2, 2010 Original Tapes (Audite)

Produzieren die aktuellen Stimmen vielfach nur noch Potpourri-CDs, hier ein...
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 12 (15. Januar 2011) | Jan Brachmann | January 15, 2011 Gedenkblatt für Erica Morini

Weich gezeichnet sind die Züge der brünetten Frau mit dem weißem Pelzkragen...
Südkurier

Rezension Südkurier Nr. 15 (20. Januar 2011) | Martin Preisser | January 20, 2011 Fiebrig-feuriger Mendelssohn

Das Schweizer Klaviertrio legt eine neue CD vor. Die CD macht den Anfang einer...
Der Landbote

Rezension Der Landbote 27. Januar 2011 | Herbert Büttiker | January 27, 2011 Im innersten Zirkel

Das Klaviertrio ist neben dem Streichquartett die Nummer zwei der Kammermusik....
Fono Forum

Rezension Fono Forum Februar 2011 | Ingo Harden | February 1, 2011 Forsch

Das Mandelring-Quartett hat seine Qualitäten oft genug unter Beweis gestellt, und die Französin Claire-Marie Le Guay, die sich als 20-Jährige 1994 einen Ersten Preis beim Münchner ARD-Wettbewerb erspielte, hat sich auch auf (bei uns wenig bekannten) CDs längst als famose Pianistin bewährt. Umso mehr irritieren in deren erster gemeinsamer Produktion gleich die Anfangstakte: Die Sostenuto-Eröffnung des Klavierquartetts aus Schumanns "Kammermusikjahr" 1842 wirkt durch ein klanglich und musikalisch überraschend vordergründiges Klavierspiel und die eher unauffällig agierenden Streicher leicht außer Balance geraten. Und dieser Eindruck drängt sich im weiteren Verlauf des Recitals noch mehrfach auf. Bei hervorragend breitem Klangpanorama (in der abgehörten Stereoversion) macht das Klavier zum Beispiel im Scherzo des Quartetts oder in den fugierten Passagen des folgenden großen Klavierquintetts die Streicher zu bloßen Mitläufern. Und besonders, wenn man ältere Aufnahmen beider Werke von Bernstein/Juilliard bis Pressler/Emerson im Ohr hat, wirkt auch das Musizieren selber nicht optimal ausmodelliert. Die Möglichkeiten entschiedener Kontrastierung und vor allem der dynamischen Spannweite bleiben weitgehend ungenutzt.

Insgesamt also eine vorwiegend forsche, unvergrübe1te und musikantisch schwungvolle Darstellung der beiden großen Kammermusikwerke des Vorjahres-Jubilars. Zu den unanfechtbaren Vorzügen der Produktion zählt immerhin, dass hier niemand im Egotrip aus der Reihe tanzt (wie manchmal im Luganer Mitschnitt von Argerich "and friends") und das Ensemble den Verführungen "interessant" überzogener oder überdehnter Tempi (wie sie am ungeniertesten Paul Gulda und die Hagens vorführten) nicht nachgab.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Februar 2011 | Michael Kube | February 1, 2011 Überragend frisch

Noch immer gilt selbst unter Kennern die in Wien geborene Geigerin Erica Morini (1905-1955) als Geheimtipp. Dass sie es trotz eines glänzenden künstlerischen Durchbruchs, einer großartigen Karriere und einiger Einspielungen nicht in das landläufige Gedächtnis bedeutender Interpreten geschafft hat, ist verschiedenen Ursachen geschuldet. Da wären zunächst die Zeitumstände, die sie zwangen, Europa zu verlassen. Dann aber war sie auch eine begnadete Musikerin in einem damals nahezu ausschließlich von Männern dominierten Management und Musikbetrieb – "Niemand will Geigerinnen" soll die Morini in tiefer Verbitterung geäußert haben. In der Tat: Was ist denn auch schon von einem so fragwürdigen Urteil wie "die wahrscheinlich größte Geigerin, die je gelebt hat" (Harold C. Schonberg) zu halten?

Dabei hätte die einstige Schülerin von Sevcik, Grün, Rosa Hochmann-Rosenfeld, Alma Rosé und Adolf Busch einen weit prominenteren Platz verdient. Die alte Einschränkung von Carl Flesch, die urmusikalische Künstlerin würde bei aller technischen Souveränität eben doch ein wenig "antiquiert" geigen, geht heute allerdings ins Leere: Denn gerade ihr geschmeidiger Bogenstrich, die Vertiefung in die Musik selbst und der hörbare Verzicht auf rein äußerliche Brillanz lassen aufhorchen – zu gerne würde man ein Spohr-Konzert von ihr hören, die sie angeblich noch alle im Repertoire hatte! Und so klingt denn auch Tschaikowskys Violinkonzert im Live-Mitschnitt aus dem Berliner Titania-Palast vom 13. Oktober 1952 ungemein frisch und luftig, ohne aufgesetzte Bedeutungsschwere. Das liegt auch an Erica Morinis unmittelbarer Risikobereitschaft, selbst vor dem Mikrofon. Zudem präsentiert sich das RIAS-Orchester unter Ferenc Fricsay in Höchstform. Die nur zwei Tage später im Studio aufgenommenen Sonaten, Walzer und Capricen sind eine schöne Zugabe, auch wenn Michael Raucheisen das forsche Tempo nicht immer mitgehen mag. Die Aufnahme klingt in der perfekten Restaurierung angenehm direkt, trocken und erstaunlich präzise.
Piano - La lettre du musicien

Rezension Piano - La lettre du musicien No. 24 (2010-2011) | August 1, 2010 Hideyo Harada joue Schumann

La jeune pianiste japonaise Hideyo Harada (premier prix du concours Schubert de...
Edel: Kulturmagazin

Rezension Edel: Kulturmagazin Vol. 2 (Januar / Februar 2011) | January 24, 2011 Ferenc Fricsay dirigiert Béla Bartók

Das Projekt einer repräsentativen Einspielung der Werke Bartóks begleitete Ferenc Fricsay von Beginn seiner Tätigkeit in Berlin. Charakteristisch für die vorliegenden RIAS-Einspielungen ist die Besetzung der Solistenpartien mit fast durchweg ungarischen Künstlern wie Géza Anda, Andor Foldes oder Tibor Varga. Einzige Ausnahme bildet hierbei der von Fricsay hoch geschätzte Fischer-Dieskau. Die vorliegende Zusammenstellung aus den Jahren 1951-53 umfasst alle im RIAS-Archiv erhaltenen Bartók-Einspielungen Fricsays. Der Bogen spannt sich vom Opus 1, der noch ganz im ungarischen National-Idiom stehenden Rhapsodie für Klavier und Orchester aus dem Jahr 1904 über die expressionistisch aufgewühlten Deux Portraits op. 5 von 1907/08 und die kraftvoll-optimistische Tanzsuite von 1921 bis zu den Meisterwerken der 1930er Jahre wie dem neo-barock angehauchten 2. Klavierkonzert (1930/31) oder der glanzvollen Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta (1935). Die Intensität von Fricsays Deutung überträgt sich auch heute, mehr als 60 Jahre nach dem Entstehen dieser Aufnahmen, noch unmittelbar auf den Hörer – sowohl im Impetus und der lebensbejahenden Kraft der Rhythmik wie in den geheimnisvoll-resignativen und ironisch verzerrten Momenten dieser an Zwischentönen so reichen Musik.

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