Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 27.08.2013 | GFDK | August 27, 2013 Das WDR Sinfonierochester und der norwegische Dirigent Eivind Aadland setzen...
Das WDR Sinfonierochester und der norwegische Dirigent Eivind Aadland setzen ihre Gesamteinspielung der Orchesterwerke von Edvard Grieg mit dieser Auswahl aus dem Orchester-Repertoire des Komponisten fort, das er selbst gern in ganz Europa dirigiert hat.
Nicht alle Orchesterstücke von Edvard Grieg waren von Anfang an für große Besetzung geplant. Als seine Berühmtheit als Komponist und Dirigent stieg, arrangierte der Norweger auch Klavierstücke, die später vor allem in der Orchesterfassung populär wurden. Dazu gehört die Suite nach den Lyrischen Stücken op. 54, zu der als Einzelstück noch die fast impressionistisch aufgelöste Studie Glockengeläute gehört.
Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht
Auch die Altnorwegische Romanze op. 51, eine Reihe von Variationen für zwei Klaviere, hat Grieg geschickt mit orchestralen Farben koloriert und gleichzeitig mehr Dramatik ins musikalische Geschehen gebracht. Einen Sonderfall bildet die Konzertouvertüre Im Herbst, die der 22-jährige Komponist bei einer Reise nach Rom vollendete: Sie war wohl von Anfang an als Orchesterwerk geplant, wurde aber zunächst als Klavierstück veröffentlicht und erst später instrumentiert. Wirklich "original" sind neben diesen vielen originellen Werken nur die drei Stücke aus der Bühnenmusik zu Bjørnstjerne Bjørnsons norwegischem Königsdrama Sigurd Jorsalfar, unter denen der Huldigungsmarsch noch heute eine obligate Begleitmusik für Krönungen und hochadlige Festivitäten ist.
Eivind Aadland war von 2003 bis 2010 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Trondheim. Darüber hinaus hat er mit vielen anderen skandinavischen, europäischen und internationalen Orchestern gearbeitet. Eivind Aadland studierte zunächst Geige bei Yehudi Menuhin. Von 1981-89 war er Konzertmeister der Bergener Philharmoniker, 1987-1997 musikalischer Direktor beim European Union Chamber Orchestra. Danach widmete er sich ganz dem Dirigieren und studierte bei Jorma Panula.
Nicht alle Orchesterstücke von Edvard Grieg waren von Anfang an für große Besetzung geplant. Als seine Berühmtheit als Komponist und Dirigent stieg, arrangierte der Norweger auch Klavierstücke, die später vor allem in der Orchesterfassung populär wurden. Dazu gehört die Suite nach den Lyrischen Stücken op. 54, zu der als Einzelstück noch die fast impressionistisch aufgelöste Studie Glockengeläute gehört.
Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht
Auch die Altnorwegische Romanze op. 51, eine Reihe von Variationen für zwei Klaviere, hat Grieg geschickt mit orchestralen Farben koloriert und gleichzeitig mehr Dramatik ins musikalische Geschehen gebracht. Einen Sonderfall bildet die Konzertouvertüre Im Herbst, die der 22-jährige Komponist bei einer Reise nach Rom vollendete: Sie war wohl von Anfang an als Orchesterwerk geplant, wurde aber zunächst als Klavierstück veröffentlicht und erst später instrumentiert. Wirklich "original" sind neben diesen vielen originellen Werken nur die drei Stücke aus der Bühnenmusik zu Bjørnstjerne Bjørnsons norwegischem Königsdrama Sigurd Jorsalfar, unter denen der Huldigungsmarsch noch heute eine obligate Begleitmusik für Krönungen und hochadlige Festivitäten ist.
Eivind Aadland war von 2003 bis 2010 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Trondheim. Darüber hinaus hat er mit vielen anderen skandinavischen, europäischen und internationalen Orchestern gearbeitet. Eivind Aadland studierte zunächst Geige bei Yehudi Menuhin. Von 1981-89 war er Konzertmeister der Bergener Philharmoniker, 1987-1997 musikalischer Direktor beim European Union Chamber Orchestra. Danach widmete er sich ganz dem Dirigieren und studierte bei Jorma Panula.