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http://theaterpur.net

Rezension http://theaterpur.net Juni 2014 | Christoph Zimmermann | June 1, 2014 Tenorales Gruppenbild mit Damen

Pilar Lorengars klares, sonnenhelles Organ lässt nirgends falsche Sentimentalität aufkommen. [...] Neuerlich bezaubert die Natürlichkeit der Darstellung ohne ein demonstratives Ausstellen vokaler Raffinessen.
Das Opernglas

Rezension Das Opernglas Juli/August 2014 | W. Kutzschbach | July 1, 2014 Herzog Blaubarts Burg

Zum einen ist es der tschechische Dirigent Rafael Kubelik, der das Schweizerische Festspielorchester zu einer vor Emotionalität und Expressivität strotzenden Wiedergabe anspornt. Hier wird nichts geglättet, für ein schönes Klangbild poliert, sondern mit dem Willen zur Klangdramatik jede einzelne Szene blutvoll herausgearbeitet.
The Guardian

Rezension The Guardian 11 July 2014 | Tim Ashley | July 11, 2014 Bartók:Bluebeard's castle

the extraordinary pairing of Irmgard Seefried's Judith with Dietrich Fischer-Dieskau's Bluebeard, both totally immersed in their roles, ensures an interpretation like no other. [...] As good as the classic recordings by István Kertész and Iván Fischer, and absolutely unforgettable.
Gramophone

Rezension Gramophone August 2014 | Harriet Smith | August 1, 2014 I got my first taste of the Quartetto di Cremona in a survey of Beethoven...

I got my first taste of the Quartetto di Cremona in a survey of Beethoven chamber music last summer. Now they've reached Vol 3 of the quartets and the qualities that were apparent then are just as abundant here, I particularly like the way they combine early, middle and Iate Beethoven: it sets up fascinating tensions and counterpoints. Their opening of the Grosse Fuge is a reminder that this is one of the greatest of all gauntlet- throwing-down gestures in music. It's immensely ballsy playing, sweaty, almost anarchic in the sense of it almost coming apart at the seams in the AIIegro proper. This is emphasised by Audite's immediate recording (the Lindsays sound deliberate by comparison). Many others are more polished - not least the Takács, while the Talich have a wonderful clarity - but this is a thrilling ride, even if timbre suffers at times. The extraordinary opening of Op 59 No I needs, to my mind, to begin almost midstream: the Talcics are spot-on, and their mix of elegance, energy and precision is very alluring. The Quartetto di Cremona are that bit more impatient: it's no surprise that this spacious movement is highly emotive, tremulous even. The Artemis tread a convincing middle ground, while the Takács, who seem almost frozen with grief at the outset, create one of the most intense readings of all. The Cremona's finale, though, is wonderfully energetic, the players ripping into the accents with real glee. If you're a fun of the recent Belcea account of Op 18 No 4, chances are you won't much like this. The pent-up emotion that characterises that account has no place here, particularly in the sliding, slewing Minuet, which is energetic and humorous; the very focused finale of the Belcea strikes me as a little po-faced; the Hagen, with a not dissimilar approach, find more light and shade; but the Cremona's appeal lies in their reactivity and playfulness. Performances of great personality, then; not benchmarks but an exciting addition to the shelves nonetheless.
Der neue Merker

Rezension Der neue Merker 04.07.2014 | Ingobert Waltenberger | July 4, 2014 Jacques Thibaud Trio mit spannenden Werken

Nur weiter so, der Freund von Kammermusik wartet schon auf die nächsten Ausgrabungen und deren köstliche Darreichung durch die fantastischen drei jungen Künstler des Jacques Thibaud Trios.
Der Tagesspiegel

Rezension Der Tagesspiegel 22.07.2014 | Frederik Hanssen | July 22, 2014 Klassik-CD der Woche: Pilar Lorengar

Die Norma wie auch „Piangerò la sorte mia“ aus Händels „Giulio Cesare“ meistert sie mit Eleganz, jugendlicher Strahlkraft und schier endlosem Atem
Fono Forum

Rezension Fono Forum September 2014 | Marcus Stäbler | September 1, 2014 Eindringlich

Eine gute Balance aus Gefühl und Verstand, aus geistiger Durchdringung und Leidenschaft gehört zu den wichtigsten Schlüsseln für eine zwingende Interpretation. Das Quartetto di Cremona hat ihn gefunden, wie es auch die dritte folge ihrer Einspielung der Beethoven-Streichquartette wieder belegt. Auffällig sind etwa die perfekt getimten Zäsuren innerhalb der Sätze, mit denen das Ensemble die Partitur in ihre Sinnabschnitte gliedert. Diese analytische Klarsicht paart sich mit einem großen Reichtum an Farben, Charakteren und Emotionen. Nehmen wir etwa das Adagio aus op. 59,1, in dem die Streicher einen wehmutsvollen Gesang anstimmen: voller Herzenswärme und edlem Klang, aber ganz intim. Trotz der mitunter orchestralen Anmutung der Musik – mit der Beethoven die Gattung Streichquartett an der Wende zum 19. Jahrhundert aus der privaten Kammer in den öffentlichen Konzertsaal führte – wahrt das Quartetto di Cremona einen innigen Ton und spielt fein nuanciert. Auch im frühen op. 18,4: Der Mittelteil des Andante lebt etwa von subtilen Farbunterschieden zwischen einem weichen und einem etwas kernigeren Piano.

Viel schroffer dagegen die Kontraste in der "Großen Fuge", die vom vibratolosen Flüstern bis zu explosiven Attacken eine gewaltige Spanne aufreißt. Hier geht das Ensemble immer wieder an die Grenzen des traditionellen Schönklangs – ganz im Sinne von Beethovens vielleicht verstörendstem Spätwerk, in dem die Extreme auf die Spitze getrieben sind. Auch dort finden die Italiener die richtige Mischung aus Kontrolle und Hingabe – und fördern die existenzielle Dringlichkeit der Musik zutage.
Stereoplay

Rezension Stereoplay 09/2014 (September 2014) | Michael Stegmann | September 1, 2014 Vier mal vier

Wo Rattle also den Romantiker Schumann betont, Järvi den Klassizisten und Nezet-Seguin den Verrückten, da steht Heinz Holliger mit dem WDR Sinfonieorchester Köln scheinbar zwischen allen Lösungen, was aber nicht unbedingt die schlechteste Wahl ist. [...] Vielleicht hat die Erfahrungs- und Ideenwelt des Komponisten Holliger hier den Taktstock geführt; jedenfalls hat er mich von den vier Aufnahmen am häufigsten überrascht.

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