[...] the Cremona Quartet are their own men, with their own sound, their own approach and their own style. And, in a world that is positively crawling with string quartets (where do they all come from, and how do they breed?) the Quartetto di Cremona, to my mind and perception, are just about the top of the heap.
In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.
Marc Coppey und die Zagreb Soloists [...] überzeugen auf dieser Einspielung durch fein abgestimmtes Zusammenspiel und ein homogenes, gut ausgewogenes Klangergebnis.
Die technisch für die Aufnahmezeit hervorragenden auf Originalbändern des RIAS Berlin (Rundfunk im amerikanischen Sektor) basierenden Publikationen zeigen Forrester auf dem Zenit ihres Könnens. Perfekte Intonation, ein Vortrag sul fiato, ein ebenmäßig über alle Lagen ausgewogen fließender Goldton und ein introspektiver klangbetonter Ausdruck machen Forrester zu einer der profiliertesten Liedsängerinnen nicht nur der fünfziger und sechziger Jahre, sondern des 20. Jahrhunderts überhaupt.
Das Label Audite hat dieses musikalische Ereignis aufgezeichnet – angesichts der Raumsituation kein einfaches Unterfangen, wie auch das gemeinsame Musizieren derart verteilter Ensembles nicht ganz unkompliziert ist. Der Zuhörer aber hat den akustischen Eindruck, mitten im Kirchenraum zu sitzen. Dieses Klangerlebnis sollte man sich nicht entgehen lassen, zumal sowohl die Sänger der (professionellen) Cappella Murensis als auch die Mitwirkenden vom Trompetenconsort Innsbruck und Les Cornets Noirs sehr hörenswert musizieren.
In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.
Auch jenseits dessen warten die Aufnahmen mit manch ungewohnter Erfahrung auf. Die vierte Sinfonie, d-moll, lässt sich in der gewohnten Version von 1851 wie in der kaum je gespielten Erstfassung von 1841 hören.