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Rezension www.concerti.de 18. April 2016 | Julia Helmig | April 18, 2016 Harmonische Triade

der langjährige Bratschist des Mandelring Quartetts [überzeugt] mit einer unglaublich hohen Bandbreite an Klangschattierungen. [...] Durch die harmonisch gesetzten Rubati wirken vor allem Regers Suiten ungemein lebendig und bekommen eine nie zuvor gehörte Dramatik.
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Rezension www.concerti.de 24. November 2016 | Julia Hellmig | November 24, 2016 Aus fünf wird eins

Brahms kompositorische Gegensätze werden hier zum Gesamtkunstwerk, das man sich am liebsten immer wieder anhören möchte.
Die Tonkunst

Rezension Die Tonkunst Oktober 2016, Nr. 4, Jg. 10 (2016) | Almut Jedicke | October 1, 2016 Der kosmopolitisch ausgebildete Georg Muffat, vertraut sowohl mit dem...

Strobl versteht es [...], ein Klanggeschehen aufzubauen, das eine Sogwirkung auf den Hörer ausübt. Die folgenden geschmeidig und grazil bis prächtig musizierten Sonaten aus dem Umfeld Muffats, die im CD-Beiheft vorbildlich mit Quellenangaben bezeichnet sind, bilden eine sinnvolle Ergänzung und verlängern den Hörgenuss.
BBC Radio 3

Rezension BBC Radio 3 Saturday 26th November 2016, 10.25 am | Stephen Johnson | November 26, 2016 BROADCAST

Sendebeleg siehe PDF!
Das Opernglas

Rezension Das Opernglas Dezember 2016 | Y. Han / M. Lehnert | December 1, 2016 CD-Special „Musik zum Fest“

[...] eine wunderschöne CD nicht nur für Lokalpatrioten.
Die Presse

Rezension Die Presse 04.12.2016 | Wilhelm Sinkovicz | December 4, 2016 So klingen späte Einsichten

Wer die späten Beethoven-Quartette in Interpretationen hören möchte, die nicht nur den geballten Ernst und die kontrapunktische Verdichtung dieser Musik, sondern auch ihren hintergründigen Humor geradezu entspannt zur Geltung bringen, sollte zum Band 1 der Wiederveröffentlichung alter Rundfunkaufnahmen von Rias Berlin mit dem Amadeus-Quartett greifen – großteils noch mono, doch musikantisch hinreißend.
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Rezension www.pizzicato.lu 02/12/2016 | Remy Franck | December 2, 2016 Hommage an Wolfgang Schneiderhan

Der österreichische Geiger Wolfgang Schneiderhan war 38 Jahre alt, als er unter Paul Hindemiths Leitung in Luzern das 5. Violinkonzert von Mozart aufführte. Hindemith war 58. Aber beide manifestieren in dem Livemitschnitt, den Audite jetzt auf CD zugänglich macht, eine großartige jugendliche Frische mit manchmal überraschend spontan wirkenden Akzentuierungen in einem generell sehr lebendigen Musizieren, mit einem wohlartikulierten und legatobetonten Spiel des Geigers.

Danach ist Schneiderhan in dem ebenfalls erstmals veröffentlichten Luzerner Live-Mitschnitt mit Henzes Erstem Violinkonzert zu hören, in dem er die verspielten Passagen mit den harscheren Formulierungen und den lyrischen Passagen spannungsvoll verbindet.

Abschließend erklingt Frank Martins ‘Magnificat’ für Sopran, Solovioline und Orchester. Der Schweizer Komponist schuf dieses außergewöhnlich besetzte Werk, das er ein Jahr später zu seinem Marien-Triptychon erweiterte, eigens für Schneiderhan und dessen Ehefrau, die Sopranistin Irmgard Seefried. Der hier veröffentlichte Mitschnitt der Welturaufführung mit den beiden Widmungsträgern ist also ein besonders wichtiges Tondokument. Martin vertonte den Text der Lutherbibel (also nicht die Einheitsübersetzung). Der Text ist im Booklet nicht enthalten, kann aber hier abgerufen werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Magnificat.

Das Werk hat nichts Freudiges, es ist eher eine fast fanatisch klingende Verehrung Gottes, und Irmgard Seefried zeichnet Maria, als sei sie in Transe.

With three very different works, this is a welcome homage to Austrian violinist Wolfgang Schneiderhan. His Mozart is extremely fresh and spontaneous, the high-contrast Henze Concerto well shaped. The Martin Magnificat, dedicated to the violinist and his wife Irmgard Seefried, is a truly special work, presented here in a very intense performance, recorded during the creation of the piece in Lucerne.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 02/12/2016 | Remy Franck | December 2, 2016 Viel Wärme für Brahms

Nachdem sie sich vor Jahren den Streichquartetten von Brahms gewidmet haben, wenden sich die Musiker des Mandelring Quartetts nun der Einspielung aller Streichquintette und -sextette zu. Das Ensemble hat in neuer Besetzung (mit Andreas Willwohl an der Viola) zusammen mit Roland Glassl, dem langjährigen Bratschisten des Quartetts, zunächst die beiden Streichquintette eingespielt.

Das Erste Streichquintett op. 88 erklingt in einer ebenso geist- wie schwungvollen Interpretation. Die vier Musiker haben sich den Finaldrang der Kompositionen zu eigen gemacht, der sie zu grandiosen Steigerungen führt, die sie mit üppigem, vor allem aber auch auffallend warmem Klang realisieren. Aber auch feines Nuancieren sowie ein untrüglicher Sinn für Farben bringen Mehrwert in diese Interpretation von schönster Klangkultur.

Ganz anders steht es um das G-Dur-Quintett von Johannes Brahms. Der 57-jährige sah damit nämlich sein kompositorisches Schaffen für abgeschlossen an. Seinem Verleger Simrock schrieb er: « Mit diesem Brief können Sie sich von meiner Musik verabschieden, denn es ist sicherlich Zeit zu gehen.“ Das stimmte letztlich nicht, und es sollten nach dem Opus 111 noch 11 weitere Werke folgen, u.a. die Stücke, die er für den Klarinettisten Richard Mühlfeld schrieb.

Nun ist das Quintett op. 111 zwar von Todesgedanken durchzogen, im Grunde aber keine traurige Musik. Die Mandelrings und Glassl betonen zwar Momente von Resignation und bringen im zweiten Satz auch die Musik fast zum Stehen, aber letztlich zieht das Quintett seine expressive Kraft aus wirkungsvollen Kontrasten zwischen wohlig heiteren Passagen und ernsteren Gedanken. Mehr als einmal sieht man Brahms zufrieden schmunzeln.

Das alles bringen die Musiker in einen zusammenhängenden Kontext, so dass sich das Quintett wirklich als geschlossenes Ganzes präsentiert. Auch in dieser Interpretation gefällt der überaus warme Ton der Streichinstrumente sowie die perfekte Balance in einer sehr natürlich wirkenden Aufnahme.

Particularly warm and finely nuanced, continuously rhetoric performances of both Quintets by Johannes Brahms. The recorded sound is extremely clear and well balanced.

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