Ihre Suchergebnisse (9960 gefunden)

hifi & records

Rezension hifi & records 3/2017 | Uwe Steiner | July 1, 2017 Es sei sein bisher schönstes Werk, soll Brahms über das F-dur-Streichquintett...

Anders als in konkurrierenden Aufnahmen der Quintette bleiben hier die bisweilen orchestral anmutenden Klangballungen immer durchhörbar, wird das Stimmengeflecht zum Erlebnis. Das ist Kammermusik auf allerhöchstem Niveau. Audites Tontechnik bildet zudem mehr Raum ab als sonst und wahrt den warmen Ton der Streicher.
Chor aktuell

Rezension Chor aktuell Nr. 156 / Juni 2017 | Gustav Danzinger | June 1, 2017 Ruhe in der Mühe

Sehr fein und durchsichtig wird da auf der ausgezeichnet aufgenommenen CD von der Capella Murensis und den Cornets Noirs unter der Leitung von Johannes Strobl musiziert! Muffats Reichtum an Stimmungen ist auch in dem zur Starrheit tendierenden vielstimmigen Satz erstaunlich. Eine höchst erfreuliche und exzellent interpretierte Neuerscheinung recht alter Musik.
Bayern 4 Klassik - CD-Tipp

Rezension Bayern 4 Klassik - CD-Tipp 16.06.2017 | Matthias Keller | June 16, 2017 Ulrich Roman Murtfeld spielt amerikanische Klaviermusik

"America First" ist eines der meist gebrauchten Zitate in diesen Tagen – als eine Art Appell an das amerikanische Selbstbewusstsein. Die vorliegende CD-Neuerscheinung hat ebenfalls zu tun mit dem Selbstbewusstsein jener Nation, die einerseits wirtschaftlich-militärisch die Nummer eins ist – oder weiterhin gerne wäre –, die aber auf musikalischem Gebiet bis heute mit eigenartigen Minderwertigkeitskomplexen kämpft. Diesem Phänomen spürt der Pianist Ulrich Roman Murtfeld auch in "American Recital Vol. II" nach.

Und gleich die eingangs zu hörenden Klänge von Alexander Reinagles "Sonata No. I" ("Philadelphia") zeigen, dass es sie auf Anhieb wohl niemand mit dem nordamerikanischen Kontinent in Verbindung bringen würde. Eher mit Carl Philipp Emanuel Bach, mit dem ihr Verfasser befreundet war. Oder gar mit Domenico Scarlatti? Alexander Reinagle wurde im selben Jahr wie Mozart im englischen Portsmouth geboren als Sohn eines österreichischen Trompeters. Mit 30 Jahren siedelte Reinagle über in die kurz zuvor offiziell gegründeten amerikanischen Kolonien an der Ostküste. Ein typischer Migrationsfall der klassischen amerikanischen Musikgeschichte, in der Europa bis heute tonangebend zu sein scheint – selbst, wenn die Protagonisten gebürtige US-Amerikaner sind. Insofern ist Ulrich Roman Murtfelds zweites Album mit amerikanischer Klaviermusik ein weiteres beredtes Zeugnis emanzipatorischen Ringens, das bis in die Gegenwart anhält.

Bei Raff gelernt, durch Liszt gefördert

Edward Mac Dowell, der zweite der insgesamt fünf hier vorgestellten Komponisten, war zwar immerhin gebürtiger New Yorker. Er studierte aber in Frankfurt bei Joachim Raff und wurde unter anderem durch Franz Liszt gefördert. Entsprechend "europäisch" klingen seine "Woodland Sketches", in die er, ähnlich wie der Zeitgenosse Antonín Dvorák in seiner "Symphonie aus der Neuen Welt", immerhin auch lokale Idiomatik einfließen lässt.

Drei-Seiten-Sonate

Und natürlich darf auf diesem Album auch Charles Ives nicht fehlen, dieser bis heute schwer zu fassende Sonderfall der nordamerikanischen Musikgeschichte, der seinen Lebensunterhalt bezeichnenderweise als Versicherungskaufmann verdiente und als wortwörtlicher "Sonntagskomponist" schließlich zum Vater der amerikanischen Moderne avancierte. Postum wohlgemerkt! Ives' auf ganzen drei Seiten notierte "Three-Page Sonata" von 1905 ist eine typische Komposition "für die Schublade". Denn wie so vieles von ihm, kam sie erst mit erheblicher Verzögerung zur Aufführung, ist daher aber umso radikaler und eine echte pianistische Herausforderung.

Brillante und stilkundige Interpretationen

Letzteres gilt auch für "From my Diary" des gebürtigen New Yorkers Roger Sessions. Er ist der vielleicht wichtigste Vertreter dieses zweiten "American Recital" – von Ulrich Roman Murtfeld ebenso brillant und stilkundig dargeboten wie die anderen vier Komponisten dieser Entdeckungsreise. Beispielsweise der "Bad Boy of Music" George Anteil mit seiner "Jazz Sonata" von 1922. Ausgesprochen hörenswert!
Gramophone

Rezension Gramophone June 2017 | Christian Hoskins | June 1, 2017 […] Signals from Heaven brings a striking mix of 17th-century Baroque, African...

[…] Signals from Heaven brings a striking mix of 17th-century Baroque, African American spirituals and works by Toru Takemitsu and Duke Ellington. The Baroque pieces make a considerably stronger impression here than they do on the Brass United disc, partly a result of the larger forces used (a dozen players including a percussionist) but also because of the vitality of the performances. The Toccata from Monteverdi’s Orfeo (a piece which also opens the Vespers) has tremendous panache and the five sonatas and canzonas by Giovanni Gabrieli are wonderfully expressive and sonorous, the polychoral writing heard to splendid effect in the spacious acoustic of the Lukaskirche Dresden. Ellington is represented by an instrumental arrangement by the jazz musician Boris Netsvetaev of ‘Come Sunday’ from the Sacred Concerto No 1. The four spirituals on the disc include the traditional ‘Sometimes I feel like a motherless child’ as well as Gershwin’s ‘Summertime’. All are sung by Berwaerts, who reveals a silken vocal technique in addition to his skills on the trumpet. The highlight of disc is the performance of Takemitsu’s Signals from Heaven, which marries of beauty of sound with spiritual fervour. This is altogether a very impressive release. […]
Gramophone

Rezension Gramophone June 2017 | Rob Cowan | June 1, 2017 Three more first-release recordings arrive via Audité’s latest volume of...

Three more first-release recordings arrive via Audité’s latest volume of Deutschlandradio Kultur recordings by the Amadeus Quartet, this batch devoted entirely to Haydn, and including works that the Amadeus never recorded commercially: Opp 9/3, 20/5 and 33/2 (The Joke). For the last, the Amadeus cut a forceful profile in the scherzo and make an affectionate beeline for the gentle ‘joke’ at the close of the finale. Their playing of the F minor Quartet (Op 20/5) suggests implied parallels with Mozart’s G minor Quintet in the scherzo, while the lilting Adagio is given the loveliest reading imaginable. The C major Quartet Op 54 No 2 features a brief Adagio that can only be described as cantorial: the solo violin wails expressively over supportive chords, the effect not unlike the ‘beklemmt’ passage in Beethoven’s Cavatina (the Quartet Op 130). We’re given a complete recording of the Quartet from 1969 and that movement alone as recorded in 1950, both extraordinarily moving. Fifteen works are included overall (the majority originating in Haydn’s later period), including The Seven Last Words which is additionally available as a downloadable ‘extended version’ with German texts. An unmissable collection.
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 27 May 2017 | Jean-Charles Hoffelé | May 27, 2017 Plutôt que Mozart

Derrière la perfection formelle, l'intonation parfaite, c'est Haydn qui parait dans toute ses prospectives.
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 25 May 2017 | Jean-Charles Hoffelé | May 25, 2017 Sextuor en sérénade

Au lieu de se réfugier dans une lecture polyphonique qui réduirait l’élan, les Mandelring pensent un orchestre imaginaire et de fait leurs cordes sonnent parfois comme des bois, sérénades absolues qui nous entraînent dans la plus solaire mise en évidence qu’aient connue ces deux opus.
Crescendo Magazine

Rezension Crescendo Magazine 28 avril 2017 | Pierre Jean Tribot | April 28, 2017 Paul Kletzki à Lucerne

L’orchestre montre parfois certaines fragilités (vents !), mais la tension imposée par le chef galvanise les musiciens. En conclusion, on tient un concert d’un grand intérêt au service de la mémoire d’un chef trop oublié. Le travail de remasterisation des bandes d’origine est exceptionnel en dépit des limites techniques inhérentes à l’âge de la captation.

Suche in...

...