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Rezension www.pizzicato.lu 27/06/2017 | Alain Steffen | June 27, 2017 Für Sammler und Liebhaber

Nicht jedes Tondokument ist auch historisch wertvoll. In den Archiven des Schweizer Radios schlummern sicher weitaus bessere und interessantere Aufnahmen als die hier veröffentlichten Mitschnitte des Mozart-Konzertes KV 596 und der 2. Symphonie von Brahms anlässlich der Internationalen Musikfestwochen Luzern 1961 (Mozart) und 1962 (Brahms).

Robert Casadesus spielt das Konzert sehr schön und wird von Carl Schuricht sehr präzise begleitet. Ein gutes Konzert, aber sicherlich kein Mitschnitt für die Ewigkeit. Auch die 2. Symphonie von Johannes Brahms mit den Wiener Philharmonikern wird die Diskographie nicht auf den Kopf stellen. Schurichts Dirigat ist recht traditionell, aber durchaus spannend und klangorientiert.

Von beiden Werken gibt es unzählige und auch technisch bessere Aufnahmen, so dass diese Luzerner Festival-CD wirklich nur etwas für Sammler und Liebhaber ist.

Carl Schuricht doesn’t present outstanding performances neither of the Mozart Concerto nor of the Brahms Symphony, so that this CD is a sound document which will bring some pleasure just to collectors and Lucerne Festival aficionados.
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Rezension www.pizzicato.lu 28/06/2017 | Uwe Krusch | June 28, 2017 Haydn zu spielen ist ein Seiltanz

Haydns Streichquartette und das ‘Amadeus Quartett’, zwei Themen, die nicht so super zusammenpassen wollen. Die vier Musiker waren sich bewusst, dass Haydn zu spielen ein Seiltanz ist. Die Musik wirkt so einfach, und der oberflächliche Hörer meint, alle Quartette seien gleich. Der Experte weiß, dass jedes Quartett von Haydn einen eigenen Charakter hat.

Trotzdem hat das ‘Amadeus Quartett’ sich nur partiell mit Haydns Quartetten beschäftigt. Insbesondere die späten und reifen Werke wurden gespielt. Von den frühen Kompositionen wurden nur einzelne aufgeführt.

Für die vorliegenden Radioaufnahmen hat das Quartett etliche Stücke zum ersten Mal eingeübt und eingespielt. Insofern ist diese Kollektion ein interessantes historisches Dokument von besonderem Wert.

Die Interpretation ist dagegen aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz aktuell. Natürlich legen die vier eine ausgefeilte Deutung vor, doch mit dem heutigen Wissen und den Entwicklungen durch die historisch informierte Aufführungspraxis sind wir an ein anderes Klangideal gewöhnt.

Am Beispiel des letzten Werkes, der ‘Sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuze’, ist zu konstatieren, dass das Stück ohne den denkbaren Tiefgang und die Feinheit im Detail etwas zu öffentlichkeitswirksam gespielt wird. Wer das Glück hatte, das Abschiedskonzert des ‘Lindsay Quartet’ in Echternach vor 13 Jahren zu hören, der weiß, dass auch bei einem älteren Quartett eine wunderbar intime, private Deutung quasi mit Ausschluss des Publikums möglich war.

The Amadeus Quartet performs a selection of Haydn quartets. Some pieces were rehearsed and performed the first time by the Amadeus for this radio recording. But the performances are trapped in their time. Today, with all the knowledge provided by the historically informed playing, we are used to another sound ideal. Therefore, this collection is an essentially an interesting historic document.
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Rezension www.myclassicalnotes.com June 23, 2017 | June 23, 2017 Dvorak Cello Concerto by Marc Coppey

Antonín Dvořák and Ernest Bloch provide clear performing instructions, but also demand a high degree of free interpretation. Marc Coppey manages to realize both of these aspects, maintaining a convincing balance and communicating intensively with the orchestra.
Basler Zeitung

Rezension Basler Zeitung Donnerstag, 25. August 2016 | August 25, 2016 Topfive Musik

Klassik: Platz 1
Beleg siehe PDF!

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