Ihre Suchergebnisse (9960 gefunden)

Recklinghäuser Zeitung

Rezension Recklinghäuser Zeitung Freitag, 25. November 2016 | Nr. 275 | JMV | November 25, 2016 Unsere Tipps

Eine maßstabsetzende Interpretation der Missa sowie von fünf Kirchensonaten aus der Feder von Zeitgenossen Muffats ist der Cappella Murensis, dem Trompetenconsort Innsbruck und Les Cornets Noirs unter der Leitung von Johannes Strobl gelungen. Gesangssolisten wie Miriam Feuersinger, Alex Potter und Hans Jörg Mammel, das exquisite Spiel der Instrumentalisten und ein feinnervig-hochgespanntes, alle dynamischen Möglichkeiten des Raumes auskostendes Dirigat machen das Hörglück perfekt.
Recklinghäuser Zeitung

Rezension Recklinghäuser Zeitung Mittwoch, 7. Oktober 2015 | Nr. 233 | Jörg Maria Welke (JMW) | October 7, 2015 Unsere Tipps

Sämtliche Quartette und Quartett-Stücke, beide Quintette sowie das Oktett Op. 20 erklingen in perfekter, nuancierter, dynamischer Brillanz. Nie verlieren sie einkomponierte Affekte aus den Augen. Nie lassen ihre Interpretationen tiefste Emphase, grenzenlose Wärme und fragile Zartheit vermissen. Man nimmt jede Note dieses süßen Gifts glücklich in sich auf.
deropernfreund.de

Rezension deropernfreund.de Juli 2017 | Prof. Egon Bezold | July 1, 2017 Beethoven und Bruckner waren seine Lieblinge. Die Klarheit des Musizierens...

Beethoven und Bruckner waren seine Lieblinge. Die Klarheit des Musizierens pflegte er auch noch im hohen Alter, ebenso die Lebendigkeit mit der er das Geschehen mit ordnender Kraft durchpulste. Carl Schuricht stammt aus Danzig, wo er am 3.Juli 1880 das Licht der Welt erblickte. Er wuchs in einer Atmosphäre von Musik und Handwerk auf. Nach einer vom Elternhaus sorgfältig gesteuerten Ausbildung wirkte Schuricht nach Wanderjahren als Kapellmeister in Wiesbaden, später dort auch als Generalmusikdirektor. Das Musikleben entwickelte sich seinerzeit unter seiner Leitung zu beachtlichem Niveau. In großen Musikzentren agierte er als Leiter renommierter Orchester. Nach Beendigung des zweiten Weltkriegs wird Schuricht zu den ersten Nachkriegsfestspielen nach Salzburg berufen, eroberte die Podien in Frankreich und in England. Auch in Deutschland spielte er die Rolle eines gesuchten und beliebten Gastdirigenten. Gerne konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern. Schuricht dirigierte auch Konzerte mit der London Philharmonic. Von einem jugendlichen Elan leben die sinfonischen Werke der Klassik, so die Sonnen durchlute zweite in D-Dur von Johanes Brahms. Bekanntlich spielen die Wiener Philharmoniker unter ihren Dirigenten auf differenzierte Weise. Bei Schuricht erscheint die Wiedergabe der 1962 im Kunsthaus eingespielten 2. Sinfonie ausgewogen. Kammermusikalisch ausgefeilt wirkt insbesondere das Intermezzi, während der Maestro im Jubelfinale keinesfalls mit schmetternden Effekten geizt. In den Bläser-Chören, in fein ziselierten Überleitungen und den großen Steigerungen, erweis sich Schuricht als großer Brahms-Stratege.

In Mozarts B-Dur Konzert KV 595, Mozarts letztem Werk der Gattung „Klavierkonzert“, liebäugelt der Pianist, der Franzose Robert Casadesus, keinesfalls mit der Rolle eines Schönklanganbeters, sondern korrespondiert mit dem Swiss Orchestra mit akzentuiertem, geschmackvoll artikuliertem Spiel als gleichgestimmter Partner mit den facettenreich leuchtenden Bläsern und akkurat agierenden Streichern des Orchesters. In dieser fein dosierten Mischung aus optimaler Haltung und wehmutsvoller Stimmung spielt der Pianist seine elegant getunten Klänge, gibt so dem harmonischen Schatten die ganze Farbigkeit. Auch werden die sprudelden Passagen keinesfalls einfach beiläufig etüdenhaft abgespult. Vielmehr die fein gerundeten Legati in atmende fließende Linien gefasst. In puncto Spielwitz und interpretatorischen Charme eine rhetorisch belebte, durchwegs pointierte Kommunikation zwischen dem Solisten und den wendig begleitenden Musikern des Schweizer Orchesters.

Die Aufnahmetechnik (l961 und 1962) gibt den musikalischen Ereignissen (live eingespielt bei Internationalen Musikfestwochen Luzern) klares Profil. Das instruktive Booklet stammt aus der Feder von Wolfgang Stähr.
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 8. März 2014 | genauhinschauen | March 8, 2014 Überwältigend

Die Streichquartette von Schostakowitsch sind diskographisch gut im Rennen: angefangen mit dem Uraufführungsensemble, dem Beethoven-Quartett und seinen in jeder Hinsicht überragenden Einspielungen, über die fitzwilliams bis zum Hagen-Quartett. In dieser Liga hat es ein Ensemble schwer, das nur gut wäre. Die Mandelrings intonieren traumhaft sauber und bis in die Feinheiten deutlich, sie stehen bewusst in der Interpretationstradition und bieten doch eigene Ansätze (u.a. 2. oder 10. Quartett). Die Aufnahmetechnik ist brilliant, die Box schön gestaltet und mit einem informativen Begleitheft versehen, das zu dieser Höhe der Interpretation passt. Das internationale Echo auf diese Aufnahmen ist zu recht enthusiastisch. Es ist ein Erlebnis, diesen Zyklus so vollkommen hören zu dürfen – danke!
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 27. April 2015 | hotswimming | April 27, 2015 Mustergültige Interpretation

...und das in hervorragender Tonqualität!

Es gibt nur wenige Gesamteinspielungen dieses formidablen Gattungsopus von Schostakovitsch: Borodin-Quartett, Fitzwilliams und eben Mandelring. Fitzwilliams entstand in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts und ist gewiss tadellos, aber manche extrem aufwühlenden, gebrochenen Passagen kommen wegen fehlender Brillianz der Aufnahme und auch ein wenig aufgrund fehlender interpretatorischer Risikobereitschaft nicht vollumfänglich zum Vorschein.

Mandelring geht, wo nötig, jedwedes Wagnis ein und gewinnt am Ende. Ähnliches Top-Niveau hat das Hagen-Quartett mit Schostak erreicht, allerdings leider keine Kompletteinspielung. Wer einen neuen Kosmos mitreißender, anrührender und aufwühlender Streichquartettliteratur kennenlernen will, die mit Beethoven auf Augenhöhe steht und Bartók überstrahlt, deren Schönheit der Unbestechlichkeit eines Genies angesichts der Abgründe menschlicher Abartigkeiten im Stalinismus entspringt wie kristallklares kühles Wasser einer Felsenquelle inmitten wüster Ödnis, der besorge sich Schostakovitschs Sämtliche Streichquartette vom Mandelring Quartett.
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 15. Mai 2011 | J Scott Morrison | May 15, 2011 The Mandelring Quartet Throw Their Hats in the Ring

There are two sets of string quartets written in the twentieth century that can be counted among the greatest ever written: the six Bartók and the fifteen Shostakovich quartets. The Bartóks have been considered masterpieces for many years; it took longer for the Shostakovich set to be acknowledged as such outside Russia. But such they are and will surely remain. Still, they figure less often on concert programs than one might expect. That is at least partly because, with the exception of the popular Eighth and the more accessible and brief (15') First, they are rather more difficult to 'get' on one hearing. But they certainly repay repeated hearings and it is no surprise that the complete set has been recorded numerous times since the first complete set recorded by the Beethoven Quartet in the 1950s and 1960s. Many of the quartets had been dedicated to and premiered by them and some feel their recordings are definitive. Shostakovich: The 15 String Quartets Following that was the first of two complete sets by the Borodin String Quartet. I still remember the delight of discovery when a student of mine lent me the first Borodin set (of Qts 1-13) and I heard the quartets for the first time. I still have a strong emotional preference for those recordings, long since available on CD. Shostakovich: String Quartets 1-13 The Borodins recorded the complete set again (after Nos. 14 & 15 had been written) in the 1980s and there are many who prefer that set for its improved sound. That set also includes an incandescent performance of the Piano Quintet with Sviatoslav Richter. Shostakovich: Complete String Quartets The Emerson Quartet recorded a complete set in live performances at Harris Hall at the Aspen Music Festival and I was privileged to attend several of those recording sessions, among the greatest concert experiences of my life. Shostakovich: The String Quartets Among other complete sets are those by the Fitzwilliam Quartet Shostakovich: The String Quartets, the Brodsky Quartet Shostakovich: The String Quartets and the eponymous Shostakovich Quartet Shostakovich: Complete String Quartets. The latter three have their merits but are perhaps a notch below those mentioned above.

So, what about this new set from the Mandelring Quartet? The Mandelrings are four youngish German players, three of whom are siblings: Sebastian and Nanette Schmidt, violins, and Bernhard Schmidt, cello. The only non-related player is the violist, Roland Glassl who 'plays as if he was family'. I have reviewed other recordings of theirs very positively: Janácek Complete String Quartets, Schumann Schumann: Piano Quartet & Piano & Quintet (Hybr) and, with the Ma'alott Woodwind Quintet, of the Onslow Nonet Onslow: Nonet Op 77 in a Minor/Quintet 19 Op 44 C Minor. They are notable for their utter clarity, unanimity of style, slight reticence of expression and deft use of subtle dynamic and tempo adjustments. There are those who might prefer a more angry or even ugly style of playing since these quartets are often Shostakovich's expression in sound of his disgust, anger, pain and anguish over the situation in Stalin's Soviet Union and the years that followed. But there is justification for playing the quartets as music qua music, not as 'testimony' and frankly I like this approach quite a bit. These quartets are more beautiful than a starker approach can convey. Even in the late somewhat cryptic quartets this approach works. So, I am willing to place this set up near the top of the leader board. If you love these quartets the set certainly belongs in your collection.

And keep on the lookout for future issues from this marvelous Quartet. They are the real deal.
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 23. Februar 2013 | Franz Mayr | February 23, 2013 Musik ok, 3 Stücke mit Aussetzer

Die Eigenwilligkeiten von Shostakovich Kompositionen sind für mich nicht in jeder Tageslaune hörbar, aber wenn – ein Hörgenuss. Hervorragende Musiker werden in ihren Darbietungen gestört bei 3 Stücken (verteilt auf 3 CDs) durch Tonaussetzer. Habe nicht reklamiert, da ich mir einen "Best Of"-Sampler machte, wo die 3 Stücke natürlich fehlen.
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 5. April 2013 | J Scott Morrison | April 5, 2013 Superb in All Respects

It is well-known that Brahms was so impressed by the playing of clarinetist Richard Mühlfeld, the principal clarinetist of the vaunted Meiningen Court Orchestra, that he more or less came out of retirement and wrote four late works (Opp. 114, 115, and Op. 120, Nos. 1 and 2) for him and even appeared as pianist with him playing those that included piano. It is for good reason that these late works are among the most treasured by Brahmsians, partly because of the mellow sound of the clarinet, and partly because of the serene, wise and autumnal nature of the works. They are not probably the most popular works among the general public. But they are jewels of the first rank. And on these two hybrid-SACDs they are given spectacularly musical performances.

The featured clarinetist is a young Spanish/German woman who was principal clarinetist in the Komische Oper orchestra in Berlin until 2010 when she became professor of clarinet at the highly respected Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst (College of Music and Performing Arts) in Frankfurt. Her playing is immaculate and extraordinarily expressive. There are, in Brahms's clarinet works, very wide dynamics and Ruiz Ferreres has mastered them faultlessly. Her pianissimi are particularly beguiling.

She is joined in the trio and sonatas by the young Austrian pianist, Christoph Berner, whose playing matches that of Ruiz Ferreres impeccably. He is no shrinking violet accompanist and it is clear that he and the clarinetist are of one mind musically. In the Trio they are joined by Japanese/German cellist, Danjulo Ishizaka, who is a perfect fit with his colleagues. His extensive solos [late Brahms is replete with marvelous cello parts] are particularly affecting.

For the amazing Clarinet Quintet Ruiz Ferreres is joined by the wonderful Mandelring Quartet, whose recordings I have lauded repeatedly: e.g., Shostakovich: Complete String Quartets,Janacek: Complete String Quartets. Just yesterday I revisited their recording of Janácek's 'Kreutzer Sonata' quartet and was once again enthralled.

The only drawback to this issue is that each CD has a somewhat short timing: CD 1 45:10; CD 2 55:32. To make up for that the price of each SACD is slightly less than one ordinarily pays these days. Recorded sound is exemplary.

Strong recommendation. (This music has already gone on my iPod, which I do only with CDs I particularly like so that I can take the music wherever I go.)
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 13. April 2014 | Charlotte Voss | April 13, 2014 Vielschichtig, fesselnd, professionelle Klangqualität, renommiertes Quartett

Vielschichtige Klangfarben werden bei dieser Aufnahme erlebbar. Die Qualität ist im wahrsten Sinne des Wortes berauschend. Das renommierte Mandelring Quartett mit Gunter Teufel macht seinem Namen alle Ehre. Ich kann diese Aufnahme wirklich sehr empfehlen.
www.amazon.de

Rezension www.amazon.de 23. März 2013 | Mama von zwei Mädchen | March 23, 2013 Wunderbare Aufnahme

Da ich selber Streichquartett spiele und die Einspielungen des Mandelring-Quartetts sehr schätze, habe ich mir diese Aufnahme gekauft. Sie ist wirklich ausnehmend schön. Besonders gefällt mir (wie immer bei diesem Quartett), dass die Mittelstimmen (Vl II, Bratsche) nicht im Hintergrund verschwinden und nur einen Teppich für die Solostimme bilden, sondern gleichberechtigt mitmusizieren. Das macht das Zuhören viel interessanter.

Suche in...

...