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Ensemble Dirigent Dominik Beykirch

Der deutsche Dirigent Dominik Beykirch prägte seit der Spielzeit 2015/16 – zuletzt als Musikdirektor – auf kontinuierlich hohem Niveau das künstlerische Profil des Deutschen Nationaltheaters (DNT) und der Staatskapelle Weimar. Mit der Spielzeit 2025/26 möchte er neue Wege beschreiten und gastiert als freischaffender Dirigent an zahlreichen Opern- und Konzerthäusern. Zu Dominik Beykirchs Saisonhöhepunkten 2025/26 zählen sein Debüt im Orchestergraben der Semperoper Dresden mit Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel sowie die Neuproduktionen Die tote Stadt von Erich Wolfgang Korngold am Deutschen Nationaltheater Weimar (Regie: Dorian Dreher) und Die Fledermaus von Johann Strauß am Staatstheater Schwerin (Regie: Stephanie Schimmer). Im Konzertbereich freut er sich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit der Schlagzeugerin Vivi Vassileva (Recycling Concerto mit der Mecklenburgischen Staatskapelle) und dem Pianisten Alexander Krichel (im Konzert mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt) sowie auf aufregende Konzertprogramme rund um die Komponistinnen Elfrida Andrée, Cécile Chaminade, Florence Price und Alice Mary Smith. Erstmals zu Gast wird er unter anderem bei den Augsburger Philharmonikern und dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck sein. Mit seinen Operndirigaten setzt Dominik Beykirch immer wieder international vielbeachtete Akzente. Am DNT wurde auf seine Initiative im Oktober 2022 nach 170 Jahren die Oper Samson des Schweizer Komponisten Joachim Raff erstmals aufgeführt (Regie: Calixto Bieito). In der Saison 2019/2020 feierte Dominik Beykirch große Erfolge mit der nach 40 Jahren erstmals wieder aufgeführten Oper Lanzelot von Paul Dessau. Die Fachzeitschrift Opernwelt zeichnete die Produktion in der Regie von Peter Konwitschny als „Wiederentdeckung des Jahres“ aus und nominierte Dominik Beykirch gleichzeitig als „Dirigent des Jahres“. Das CD-Label audite veröffentlichte den Mitschnitt der gesamten Oper im Januar 2023. Die von der Presse viel beachtete Aufnahme wurde u.a. mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und der „CD des Jahres“ (Opernwelt) ausgezeichnet sowie für die International Opera Awards nominiert. Bei Publikum und Fachpresse auf große Resonanz stießen auch Neuproduktionen wie Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos in der preisgekrönten Inszenierung von Martin G. Berger (FAUST Preis 2020), Salome (Regie: Friederike Blum), Vincenzo Bellinis I Capuleti e i Montecchi (Regie: Jossi Wieler und Sergio Morabito), Der fliegende Holländer (Regie: Barbora Horáková), Aida und La traviata (Regie: Andrea Moses) oder L’italiana in Algeri (Regie: Tobias Kratzer). Für die konzeptionelle Arbeit an der Opernsparte des DNT erhielten Dominik Beykirch, Michael Höppner (Leitender Dramaturg) und Andrea Moses (Operndirektorin) 2024 den Preis der Deutschen Theaterverlage. Auch an anderen Opernhäusern wie der Königlichen Oper Kopenhagen, der Oper Leipzig, am Staatstheater Kassel oder dem Theater Chemnitz gestaltete er mit handwerklicher Präzision, sängerischem Einfühlungsvermögen und musikalischer Spielfreude einmalige Theaterabende. Im Konzertbereich ist Dominik Beykirch seit vielen Jahren ein gefragter und gern gesehener Gastdirigent. Er arbeitete mit zahlreichen renommierten Orchestern wie den Sinfonieorchestern des HR, MDR, SWR und WDR, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Dresdner Philharmonie, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Duisburger Philharmonikern, der Staatskapelle Halle, den Bremer Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern, der Philharmonie Zuidnederland, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie sowie Solist*innen wie Nemanja Radulovic, Cameron Carpenter, Jens Peter Maintz, Jan Vogler, Danae Dörken, Michael Barenboim, Harriet Krijgh und Claudio Bohórquez zusammen. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet Dominik Beykirch mit dem Pianisten Frank Dupree, mit dem er u.a. die Klavierkonzerte Nikolai Kapustins erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. So erschien im November 2024 bereits die zweite gemeinsame Aufnahme u.a. mit dem 2. und 6. Klavierkonzert mit dem SWR Symphonieorchester und der SWR Bigband (Capriccio). Für die im Februar 2023 veröffentlichte, vielfach preisgekrönte Aufnahme des 5. Klavierkonzertes (International Classical Music Award, Diapason d'Or) wurde Dominik Beykirch als Dirigent des Jahres für den OPUS Klassik nominiert. 2020 erschien das Album Clarinet Concertos beim Label Berlin Classics, auf dem Klarinettist Sebastian Manz gemeinsam mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken unter der Leitung von Dominik Beykirch das 1928 komponierte Klarinettenkonzert des dänischen Komponisten Carl Nielsen interpretiert. Mit der Dresdner Philharmonie spielte er zudem Prokofjews Peter und der Wolf für Berlin Classics ein (Sprecher: Malte Arkona). Dominik Beykirch absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Musikhochschule FRANZ LISZT in der Dirigierklasse von Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Gunter Kahlert und Martin Hoff in Weimar. Bereichernde künstlerische Impulse erhielt er u.a. von Bernard Haitink, Jukka-Pekka Saraste und Ton Koopman sowie als Stipendiat im Forum Dirigieren des Deutschen Musikrates. Mittlerweile gibt er sein Wissen in Meisterkursen und im Rahmen eines Lehrauftrages an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig weiter. Im Wintersemester 2024/25 unterrichtete er zudem in der Hauptfachklasse Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Ensemble Harfe Sarah Christ

Bereits 17jährig hatte Sarah Christ die Chance mit im Gustav Mahler Jugend Orchester unter Claudio Abbado zu musizieren und wusste daraufhin, dass sie Harfenistin werden wollte. Nach Privatunterricht bei Margit Anna Süss und Marie-Pierre Langlamet in Berlin, studierte sie zunächst in Detmold bei Catherine Michel, anschließend in Lyon bei Fabrice Pierre und mit dem Meisterklassendiplom abschliessend in München bei Helga Storck. Sarah Christ wurde 2004 Stipendiatin der „Konzerte Junger Künstler“ vom Deutschen Musikrat sowie 1. Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb des „Bundes der Deutschen Industrie“ im Duo mit ihrem Bruder Raphael Christ (Violine). Bereits 21jährig wurde Sarah Christ an der Wiener Staatsoper engagiert. Nach zwei Jahren entschied sie sich die Stelle aufzugeben, um sich intensiver der Kammermusik und ihrer solistischen Tätigkeiten zu widmen. Nichtsdestotrotz spielte sie weiterhin in den renommiertesten Orchestern Europas wie den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Berlin, der Bayerischen Staatsoper, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Mahler Chamber Orchestra und anderen. Auf Einladung von Claudio Abbado ist sie seit 2006 Harfenistin in dem von ihm gegründeten „Luzern Festival Orchester“. Kammermusikalisch trat Sarah Christ in vielen renommierten Festivals auf, darunter dem Lockenhaus Festival, Rheingau Festival, Edinburgh Festival und musizierte unter anderm in der Carnegie Hall, Wigmore Hall, Berliner Philharmonie und Semperoper mit namhaften Künstlern wie Emanuel Pahud, Albrecht Mayer, Karl-Heinz Schütz, Henrik Wiese, Jan Vogler. Sarah Christ widmet sich auch intensiv der Bearbeitung verschiedener Klavierwerke für Harfe und konzertierte damit mehrfach mit Matthias Goerne unter anderem in der Wigmore Hall in London, oder der Schubertiade in Schwarzenberg mit Liedern von Schubert. Solistisch trat Sarah Christ u.a. mit den Dresdner Kapellsolisten, den Münchner Symphonikern, dem Kammerorchester des Gewandhausorchesters Leipzig, dem Opernorchester Prag und der Jenaer Philharmonie auf. Als Dozentin war Sarah Christ im Schleswig Holstein Musik Festival, in der Sommerakademie der Studienstiftung des Deutschen Volkes, am Orchesterzentrum Dortmund, in der MCO Academy tätig und gab einen Meisterkurs an der Universität Graz. 2006 erschien bei Cavalli Records ihre Solo CD „La Passione per l´opera“, 2013 bei Harmonia Mundi die Duo CD „Méditations“ mit Céline Moinet (Oboe) und 2018 bei Sony Classical „Goldbergvariationen“ in einer Bearbeitung für Septett.

Ensemble Sopranblockflöte, Blockflöte, Alt-Blockflöte, Tenor-Blockflöte Julia Fritz

Julia Fritz ist Preisträgerin des 8. Internationalen Telemann-Wettbewerbs 2015 in Magdeburg und des Internationalen Wettbewerbs für Blockflöte solo 2006 in Feldkirch. Als Blockflötistin und Zinkenistin tritt Julia Fritz in Europa, Taiwan, Südkorea und den USA auf. Ihre Konzerttätigkeit führt sie zu Festivals wie dem Utrecht Early Music Festival, dem Boston Early Music Festival, den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, den Arolser Barock-Festspielen und den Tagen Alter Musik Regensburg. Sie spielt mit Ensembles wie dem Dresdner Kammerchor, der Hamburger Ratsmusik und Musica Fiata. Mit ihrem Blockflötenconsort, dem Boreas Quartett Bremen, musiziert Julia Fritz seit 10 Jahren. Das Ensemble erhielt zahlreiche Förderpreise (Stipendium Deutscher Musikrat und Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks). In den Jahren 2020 bis 2023 wird das Boreas Quartett vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen gefördert. Julia Fritz leitet seit 2017 die Blockflötenklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium (Feldkirch/Österreich) und unterrichtet Blockflöte im künstlerischen Hauptfach, Kammermusik sowie Fachdidaktik. Zuvor war sie als Lehrende an der Hochschule für Musik Trossingen tätig. Ihr eigener Studienweg umfasst pädagogische und künstlerische Studien in den Fächern Blockflöte, Zink, Orgel und Alte Musik. Julia Fritz studierte dabei u.a. an der Universität Mozarteum Salzburg und der Bremer Hochschule für Künste, wo sie in der Klasse von Prof. Han Tol das Konzertexamen im Fach Blockflöte absolvierte.

Ensemble Sopran Magdalene Harer

Sie möchten mehr über Magdalene Harer erfahren? Dann besuchen Sie ihre persönliche Homepage | www.magdalene-harer.de

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