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Neuigkeit 13.11.2012 | Wencke Wallbaum Neues Neun audite-Produktionen für ICMA 2013 nominiert

Die International Classical Music Awards (ICMA) sind die Nachfolge-Preise der MIDEM Classical Awards bzw. der Cannes Classical Awards. Anders als z.T. bei einigen Musikpreisen üblich besteht die Jury der ICMA ausschließlich aus professionellen Musikkritikern für klassische Musik. Redakteure von internationalen Printmedien, Radiosendern und Online Services stellen ihre Fachexpertise zur Verfügung und bewerten die eingereichten Aufnahmen.

audite freut sich daher in diesem Fall besonders über die Nominierungen, spiegeln sie doch die kenntnisreiche Wertschätzung der Produktionen durch die Jurymitglieder!

Es wurden nominiert:

  • aud. 92.652 Polychoral Splendour from the four galleries of the Abbey Church of Muri (Kategorie: Baroque Vocal)
  • aud. 92.656 Mendelssohn: Complete Chamber Music for Strings, Vol. 1 (Kategorie: Chamber Music)
  • aud. 92.576 Stravinsky: Divertimento - Shostakovich: Violin Sonata Op. 134 (Kategorie: Chamber Music)
  • aud. 97.536 Arnold: Sonatina for Clarinet and Piano - Debussy: Rhapsody for clarinet & piano - Poulenc: Clarinet Sonata - Saint-Saëns: Clarinet Sonata in E flat major - Schumann: Fantasiestücke Op. 73 (Kategorie: Chamber Music)
  • aud. 92.673 Tchaikovsky: Piano Trio Op. 50 'In Memory of a Great Artist' (Kategorie: Chamber Music)
  • aud. 21.412 Second Viennese School Project (Kategorie: Historical Recordings)
  • aud. 21.408 Otto Klemperer - RIAS recordings Berlin 1950-1958 (Kategorie: Historical Recordings)
  • aud. 23.426 Schubert - Schumann - Wolf - Duparc - Ravel - Debussy (Kategorie: Historical Recordings)
  • aud. 21.415 The Rias Bach Cantatas Project Berlin, 1949-1952 (Kategorie: Historical Recordings)


Die Gewinner der ICMA 2013 werden am 1. Februar 2013 bekannt gegeben, die Verleihung der Preise erfolgt am 13. März in Mailand, Italien.

Neuigkeit 27.11.2013 | AB-Design Veröffentlichung Vesperae in honorem Sancti Dominici

Dieses Video vermittelt Eindrücke der Aufnahmesitzung der CD-Produktion Vesperae in honorem Sancti Dominici - Gregorianischer Choral und Orgelimprovisationen.

Eine Schola junger Dominikaner singt unter der Leitung von P. Thomas Möller OP in der Hamburger Dominikanerkirche St. Sophien eine feierliche lateinische Vesper zu Ehren des Ordensgründers Dominikus. Der Orden, der im Jahr 2016 sein 800 jähriges Bestehen feiert, hat eine große Choraltradition. Im Jahr 1256 verabschiedete das Generalkapitel (die höchste Instanz innerhalb des Dominikanerordens) eine eigene Liturgie, die bis zum zweiten Vatikanischen Konzil für die Dominikaner die allein Gültige darstellte. Auf dieser CD kommen Gesänge zu Gehör, die die Brüder und Schwestern des Dominikanerordens auch weiterhin bis heute weltweit kontinuierlich in der Liturgie singen. Diese lateinischen Gesänge stehen im spannungsvollen Dialog mit Orgelimprovisationen Thierry Mechlers.

Neuigkeit 06.12.2012 | Sabine Wiedemann Künstler Mandelring Quartett: Schostakowitsch-Zyklus in Berlin

Der Tagesspiegel schreibt "... was das vielfach preisgekrönte Mandelring Quartett mit straffem, wenig mystifizierendem Ton bietet, ... möchte man unbedingt in aller Genauigkeit hören."

Die taz bemerkt, die Musiker zeigten sich "bei dynamischen Stellen dramatisch zupackend, hielten in stillen Passagen stets die Spannung und überzeugten mit gut aufeinander abgestimmtem Ensembleklang."

In Harald Asels Rezension im RBB Inforadio heißt es: "Und was macht dieses fulminante Mandelring Quartett daraus? Nie dominiert Rhetorik. Selbst in heftigen Passagen lässt es uns Zuhörern Raum für eigene Empfindungen. Es gestaltet die langsamen Passagen so voller Detailfülle, dass man keinen Moment davon missen möchte. Und: die Musiker führen durch ihre uneitle Art die Musik über den Schmerz hinaus, wo die klanggewordene Klage selbst Trost geben kann."

Neuigkeit 07.12.2012 | Sabine Wiedemann Künstler & Veröffentlichung 50. Todestag Kirsten Flagstad

Die Aufnahmen vom 9. und 11. Mai 1952 gehören zu den späten Dokumenten von Kirsten Flagstad. Sie sind wenige Wochen vor ihrem 57. Geburtstag entstanden - zu einer Zeit also, in der die meisten Sopranistinnen den Wechsel ins so genannte Charakterfach haben vollziehen müssen. Hingegen standen der norwegischen Sopranistin selbst im späten Herbst ihre unvergleichlich reichen stimmlichen Mittel fast vollständig zur Verfügung, und dies nach einer strapaziösen Laufbahn von mehr als drei Jahrzehnten.

Die vorliegenden Mitschnitte der beiden Konzerte aus dem Berliner Titania-Palast mit dem Orchester der Städtischen Oper sind besonders bemerkenswert: zum einen, weil sie in der Aufnahme der Wagner-Lieder frischer und präsenter klingt als in der vier Jahre später entstandenen Einspielung unter Hans Knappertsbusch; zum anderen, weil der Berliner Mitschnitt der Strauss-Lieder dem aus London klangtechnisch weit überlegen ist. Kirsten Flagstad hatte übrigens am 22. Mai 1950 die „Vier letzten Lieder" von Richard Strauss auf Wunsch des Komponisten uraufgeführt.

Zeugnis für ihren singulären Rang ist u. a. auch die Vielzahl ihrer Engagements: In ihrer Laufbahn hat Kirsten Flagstad mehr als achtzig Partien in rund 2100 Aufführungen gesungen, ferner 250 Orchesterkonzerte und 600 Recitals.

Die Aufnahme ist im Handel oder über www.audite.de erhältlich.

Neuigkeit 02.01.2013 | Sabine Wiedemann Veröffentlichung „Pas de deux“ CD der Woche beim RBB

rbb Kulturradio - Musik: CD der Woche
Autorin: Ulrike Klobes

Vier Hände zwei Klaviere - Französische Musik mit dem Klavierduo Mona & Rica Bard
Seit ihrer Kindheit spielen die Schwestern Mona und Rica Bard zusammen Klavier. Während des Musikstudiums sind die beiden Pfälzerinnen zwar eigene Wege gegangen, aber so richtig konnten sie sich nicht voneinander trennen. Also haben sie sich zum "Klavierduo Mona & Rica Bard" zusammengetan. Jetzt haben sie ihre Debüt-CD mit französischer Musik veröffentlicht.

Vier Hände, die auf zwei Klavieren das Terrain französischer Tanz- und Ballettmusik erobern. Das ist der rote Faden, der sich durch die Debüt-CD von Mona und Rica Bard zieht. Passend dazu haben sie auch den Titel für ihr Album ausgewählt: Pas de Deux.

Für ihre Tanzstunde auf den Klaviertasten haben sich Mona und Rica Bard Bravourstücke von vier Franzosen ausgesucht: Maurice Ravel, Georges Bizet, Francis Poulenc und Darius Milhaud, dessen Scaramouche-Suite für eine feurige Eröffnung sorgt. Ruhiger geht es bei Ravels Rhapsodie espagnole zu, einer musikalischen Szenenfolge, in der der Franzose fantasievoll und virtuos seine Vorliebe für spanische Rhythmen und Melodien zum Ausdruck bringt. Verschiedene Tanzformen gibt es auch bei den zwölf entzückenden Miniaturstücken Kinderspiele von George Bizet. Unüberhörbar dreht sich hier ein bunter Kreisel, schwingt eine Schaukel verträumt hin und her oder setzt sich das Pferdekarussell im schnellen 6/8tel Takt in Bewegung. Dagegen setzten Mona und Rica Bard die ernsthafte und richtig ausgewachsene Sonate für zwei Klaviere und die schwelgerische Elegie von Francis Poulenc.

Ihre Pas de Deux-Stücke haben Mona und Rica Bard schon oft im Konzert gespielt. Mit der Studioaufnahme haben sie so lange gewartet, bis auch das kleinste Detail sitzt. Und so überzeugt dieses Album nicht nur durch viel Eleganz und Leichtigkeit, sondern auch durch punktgenaue Perfektion, egal ob technischer, dynamischer oder virtuoser Art. Das, sagt Mona Bard, sei eben so, wenn sich zwei Schwestern für dasselbe Instrument begeistern.

Die CD DER WOCHE wird montags um 9:45 Uhr ausführlich vorgestellt. Bis Sonnabend hören Sie täglich Auszüge daraus - und an jedem Tag der Woche gibt es auch - zu unterschiedlichen Zeiten - eine Gelegenheit, die CD zu gewinnen.

Mehr Informationen zur CD der Woche finden Sie hier.

Neuigkeit 15.01.2013 | Wencke Wallbaum Award & Künstler & Veröffentlichung CD des Monats bei Stereo: Felix Mendelssohn Bartholdy - Complete Chamber Music for Strings, Vol. 2

Vollständige Rezension:
Stereo | 2/2013 (Februar) | Marcus Stäbler | 1. Februar 2013


Einer der Hauptvorwürfe der Nachwelt an Felix Mendelssohn lautet, er habe allzu "konservativ" komponiert. Als Beleg für diese Kritik gilt nicht zuletzt sein Quartettzyklus op. 44, der in der Tat häufig den klassischen Formschemata folgt. Dass unter dieser vermeintlich glatten Oberfläche indes sehr wohl das Leben tobt, zeigt das famose Mandelring-Quartett mit dem zweiten Teil seiner Gesamtaufnahme.

Schon der Beginn des op. 44,1 schäumt förmlich über vor Energie: Hier lodert unverkennbar jenes jugendliche Feuer weiter, das der Komponist schon in seinem frühen Oktett entzündete, und das nur von den Interpreten wieder neu entfacht werden muss.

Auch die schwerelose Eleganz Mendelssohns - etwa in den raschen Binnensätzen - ist beim Mandelring-Quartett in den besten Händen. Doch eben nur als eine von vielen Facetten, die bei anderen Ensembles mitunter verloren gehen. Indem die vier Streicher bei den Akzenten und Tremoli kraftvoll und mitunter auch knackig zupacken, geben sie der Musik in manchen Passagen eine schärfere Kontur, um dann wieder die elfenhaften Verwirblungen mit ganz feinem Pinsel nachzuzeichnen.

Das letzte, kurz nach dem Tod der geliebten Schwester Fanny entstandene f-MolI-Quartett schlägt einen ungleich dunkleren Ton an als fast alles, was Mendelssohn geschrieben hat. Wie die Interpreten uns hier am schmerzvoll gehetzten Vorandrängen der Musik teilhaben lassen, ist atemberaubend, nicht nur im Allegro assai.

Klanglich hätte dieses düstere Stück für meinen Geschmack stellenweise sogar noch schroffer in die Saiten gebürstet werden dürfen. Aber das bleibt der einzige Einwand gegen die dichte und sehr eigenständige Interpretation der Mandelrings.


Alle Rezensionen zur Produktion finden Sie hier.

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