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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung 11. August 2009, Rubrik Schallplatten und Phono | Eleonore Bünig | 11. August 2009 Schluss mit Rumpeln, Raspeln, Rauschen

Kaum ist Wilhelm Furtwängler entnazifiziert, spannt ihn schon das „Radio im...
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2009, Nr. 172, S. 30 | Eleonore Büning | 28. Juli 2009 Ein Troubadour des Klavierspiels

Donnern genügt nicht. Sicher braucht es immer auch die Vehemenz eines...
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2009, Nr. 172, S. 30 | Eleonore Büning | 28. Juli 2009 Ein Troubadour des Klavierspiels

Donnern genügt nicht. Sicher braucht es immer auch die Vehemenz eines...
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2009, Nr. 172, S. 30 | Eleonore Büning | 28. Juli 2009 Ein Troubadour des Klavierspiels

Donnern genügt nicht. Sicher braucht es immer auch die Vehemenz eines...
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Rezension Frankfurter Allgemeine Zeitung 28. Juli 2009, Nr. 172, S. 30 | Eleonore Büning | 28. Juli 2009 Ein Troubadour des Klavierspiels

Donnern genügt nicht. Sicher braucht es immer auch die Vehemenz eines...
Rheinische Post

Rezension Rheinische Post Nr. 113/2009 vom 16.05.2009 | Wolfram Goertz | 16. Mai 2009 Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen

Wilhelm Furtwängler in alten Rias-Aufnahmen Man kann von einer Schatztruhe sprechen, auch wenn man den Inhalt nicht unbedingt in allen Aspekten lieben muss. Wer den Dirigenten Wilhelm Furtwängler und seine Bedeutung gerecht beurteilen will, kommt an diesen Aufnahmen nicht vorbei - den alten, bis heute nicht komplett veröffentlichten Rias-Mitschnitten mit den Berliner Philharmonikern aus der Zeit zwischen Mai 1947 und Mai 1954. Hier ist auf 12 CD für die Live-Verfechter und für die Klangverliebten gesorgt. Die Programme umfassen den großen Fuhrpark der Klassik (Bach bis Strauss), das modernste Werk ist Fortners Violinkonzert. Dafür gibt es Beethovens "Eroica" und "Pastorale" je zwei Mal. Der Zugriff Furtwänglers ist wie immer suggestiv, sehr auf den leidenschaftlichen Verlauf getrimmt. Der Dirigent als das geistige Zentrum der Aufführung - hier erlebt man, was darunter zu verstehen ist.
RBB Kulturradio

Rezension RBB Kulturradio 7. Juli 2009 | Ulrike Klobes | 7. Juli 2009 Von weitem sehe er zwar aus wie ein Schulmeister, aber eigentlich sei er ein...

Von weitem sehe er zwar aus wie ein Schulmeister, aber eigentlich sei er ein kleiner, selbstgefälliger Dandy – so beschrieb Erik Satie einmal Maurice Ravel. Als dieser 1927 zu seiner Amerika-Tournee startete, hatte er 60 Hemden, 20 Paar Schuhe, 75 Krawatten und 25 Seidenpyjamas im Gepäck. Genauso anspruchsvoll wie mit seinem Aussehen war der als Griesgram verschriene Ravel auch mit seiner Musik. Seine Klavierwerke beispielsweise gelten als überaus anspruchsvoll und virtuos. An diese hat sich jetzt ein junger französischer Pianist gewagt:

Romain Descharmes,
Jahrgang 1980, hat in Paris Klavier, Kammermusik und Klavierbegleitung studiert und ist neben seiner erfolgreichen Pianistentätigkeit ein aktiver Kammermusiker. Diese Einspielung ist Descharmes dritte Solo-CD, auf seiner ersten hat er Werke von Debussy, Skrjabin, Schönberg und Boulez aufgenommen, auf seinem zweiten Album gibt es ausschließlich Brahms-Werke zu hören, jetzt also Ravel.

Die Werke
Descharmes Auswahl trifft quasi den Kern von Ravels Klavierwerken: Als "Einleitung" des Albums dienen die kleinen, raffinierten Walzer aus der Sammlung Valses nobles et sentimentales, es folgt der sehr fantastisch anmutende Dreiteiler Gaspard de la Nuit, auch die eher klassizistische Sonatine ist dabei, den Höhepunkt bildet aber zweifelsfrei die Klavierbearbeitung von La Valse.

Die Interpretation
Romain Descharmes spielt sehr klar und überhaupt nicht emotional aufgeladen, an einigen Stellen für manche Geschmäcker vielleicht sogar ein wenig zu unprätentiös. Er überschlägt sich nicht in den Tempi, was eine schöne Transparenz zur Folge hat. Nicht nur die schnellen Läufe bleiben so vom Verschwimmen verschont, auch die oft donnernden Akkordfolgen kommen sehr präsent zum Ausdruck, ohne einen Störfaktor zu bilden.

Alles in allem eine überaus gelungene Einspielung von höchster Virtuosität.

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