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Rezension www.pizzicato.lu 22/09/2017 | Guy Engels | 22. September 2017 Packend bis zur letzten Note

Geschafft! Nach vier Jahren hat das ‘Quartetto di Cremona’ seinen Marathon mit sämtlichen Beethoven-Quartetten triumphal beendet. Den vier Musikern aus der Geigenbauer-Stadt ist unterwegs die Puste nicht ausgegangen, und auch im Endspurt hatten sie noch die nötigen Kraftreserven, um wiederum mit packenden und berührenden Interpretationen zu überzeugen.

Getreu seinem bisherigen Konzept hat das ‘Quartetto di Cremona’ ein Frühwerk mit einer reiferen Komposition konfrontiert, wobei der Begriff Frühwerk hier zu Recht ‘ad absurdum’ geführt wird.

Das dritte Quartett aus dem Opus 18, mit dem das Programm eröffnet wird, zeigt nämlich bereits die volle dramaturgische Wucht von Beethovens Musik, die die Interpreten auch in dieser Aufnahme entfalten. Der verspielten Leichtfüßigkeit und dem melodischen Charme verpassen sie immer wieder scharfe Kanten. Die Musiker spielen mit Erwartungen des Hörers, erzeugen Spannungen, die sie stets gekonnt brechen – sehr oft in einem ausgeklügelten Spiel mit den Tempi.

Im Opus 74, dem sogenannten Harfenquartett, fasziniert einmal mehr die zupackende Art des ‘Quartetto di Cremona’, die in ein vibrierendes, hoch emotionales Musizieren mündet. Als Zuhörer folgt man gebannt, ist man gefesselt: Die Musik lässt nicht los. Mehr kann man von Interpreten eigentlich nicht verlangen!

Quartetto di Cremona finishes their outstanding Beethoven cycle with vibrant and highly passionate performances.
hifi & records

Rezension hifi & records 4/2017 | Uwe Steiner | 1. Oktober 2017 Man kann diese Werke gemüthafter, gar gemütlicher angehen. Brahms'...

Zusammen mit seinen Mitspielern Roland Glassl, das an die zweite Bratsche zurückgekehrte ehemalige Mitglied, und Wolfgang Emanuel Schmidt am zweiten Cello schlägt das Mandelring Quartett eher rasche Tempi an, phrasiert so genau wie flüssig und erzielt eine erstaunliche Transparenz der Texturen und Stimmverläufe. Das hier ist Kammermusik, kein verkapptes Streichorchester.
hifi & records

Rezension hifi & records 4/2017 | Uwe Steiner | 1. Oktober 2017 Als Werbeveranstaltung der Tonträgerindustrie interessiert mich der...

Im frühen G-dur-Quartett legen die Italiener mit sorgfältiger Artikulation den ganzen sprachlichen und formalen Witz dieser mehrfach gebrochenen Komposition und mit sanglicher Phrasierung ihre ganze Musikalität frei. Bewundernswert, wie transparent sich die vier Stimmen auch im dritten der Rasumowski-Quartette verzahnen. Im extremen, aber stimmig musizierten Tempo des Fugato-Finales bleibt einem angesichts des virtuosen Wechsels zwischen Staccato- und Legato-Passagen der Mund offen. Die Tontechnik erzielt eine ideale Mischung zwischen Direkt- und Raumklang und bildet die vier Streicher in aller natürlichen Schönheit atemberaubend getreu ab. Wieder eine große Empfehlung!
concerti - Das Konzert- und Opernmagazin

Rezension concerti - Das Konzert- und Opernmagazin Oktober 2017 | Maximilian Theiss | 1. Oktober 2017 Kunst der Unterhaltung

Kammermusikeinspielung (Musik bis 19. Jh. | Streicher)
Kürzlich wurde der Zyklus mit Beethovens Streichquartetten vollendet, geehrt wird nun aber die vorletzte Einspielung der Gesamtaufnahme.
tonkünstler-forum

Rezension tonkünstler-forum #106 September 2017 | Moritz Chelius | 1. September 2017 Ulrich Roman Murtfeld spielt amerikanische Klaviermusik

Murtfeld spielt sie quicklebendig und, wie auch alle anderen Werke dieser Einspielung, ohne jedes Pathos, aber mit warmem Ton. Eindrucksvoll ist auch das technische Können des Pianisten, das sich selbst bei den anspruchsvollsten Stücken nie in den Vordergrund drängt.
Radio Bremen

Rezension Radio Bremen 10.09.2017 | 10. September 2017 BROADCAST CD-TIPP

Der Pianist ist ein engagierter und feinsinniger Anwalt der Klaviermusik Nordamerikas. Er stellt in seinem Spiel die Vielfalt der verschiedenen Stile dar und zeigt, welche gewaltigen Sprünge von der klassisch inspirierten Philadelphia-Sonate bis hin zur provokativen Jazz Sonata Antheils entstehen.

Amerikanische Komponisten

Die Wahrnehmung der amerikanischen Komponisten ist bei uns sehr unterschiedlich. So ist der 1896 geborene Roger Sessions nahezu unbekannt, während der gut 20 Jahre ältere Charles Ives zu den großen Meistern gezählt wird. Es mag auch an den Stücken liegen, denn die Klaviermonologe "From My Diary" von Roger Sessions sind in ihrer Düsterheit nicht so publikumswirksam. Auch wenn sie ein eindrucksvoller Beweis für die kompositorische Leistung sind.

Ulrich Roman Martfeld lässt noch weitere Komponisten zu Worte kommen: George Antheil, Edward MacDowell und Alexander Reinagle. Mit MacDowell verbindet ihn etwas Besonderes. Beide, Martfeld und MacDowell, besuchten, zu unterschiedlichen Zeiten, das Hoch'sche Konservatorium in Frankfurt.

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