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Choir & Organ

Rezension Choir & Organ November / December 2018 | Rupert Gough | 1. November 2018 Essentially a concept album, Seven is two musicians' exploration of creation...

Essentially a concept album, Seven is two musicians' exploration of creation myths through seven musical fragments, each fragment being inspired by poems of Dr Bastian Rütten. It is unclear how much of this is improvised, and there are no translations of the German poems. All somewhat abstract, perhaps, but there are some interesting stylistic effects along the way, underpinned by a strong jazz influence. The organ is the world's largest German romantic instrument, which is used to great effect. The result, according to Dr Rütten, is 'a musical and poetic plea to love the question more than the answer' ...
Diapason

Rezension Diapason N° 673 - Novembre 2018 | Hugues Mousseau | 1. November 2018 Ferenc Fricsay a fort peu dirigé la musique de Richard Strauss. Le programme du...

Ferenc Fricsay a fort peu dirigé la musique de Richard Strauss. Le programme du présent CD recoupe, pour l’essentiel, ce que le chef hongrois enregistra pour Deutsche Grammophon. La Burleske, captée live en mai 1955, diffère peu de la gravure réalisée en studio quatre mois plus tard. Flattée par le soutien quasi chambriste ajusté par Fricsay, Margrit Weber y séduit par une musicalité et un jeu plus retenus que Byron Janis.

Absent jusqu ’ici de la discographie de Fricsay, le Concerto pour hautbois de 1949 est une pépite d’autant plus précieuse qu’on y retrouve Léon Goossens (1897-1988), star du London Philharmonic en ses glorieuses années Beecham, qui avait gravé l’œuvre de manière inoubliable avec Galliera deux ans auparavant.

Du Concertino pour clarinette et basson, Audite reprend simplement l’enregistrement officiel d’avril 1953. Servi notamment par Heinrich Geuser, légendaire clarinettiste solo du RIAS, il ne lui manque qu’un supplément de finition pour égaler tout à fait la version Kempe/Dresde. Le Till l’Espiègle qui referme l’album provient d’un concert donné au Titania-Palast en février 1952. Par rapport à la ravageuse version studio de 1950 avec les Berliner Philharmoniker, on perd légèrement en qualité instrumentale, sans pour autant gagner en spontanéité. Mais l’adrénaline propre au live est bien palpable. Magnifiques documents, qui s’adressent aux fanas du chef hongrois.
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 31 October 2018 | Jean-Charles Hoffelé | 31. Oktober 2018 Le Concerto de Milstein

Quelle interprétation magique ! [...] Milstein, il chante, éloquent mais stylé, archet tenu, phrasés parfaits, geste un rien hautain.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 09/11/2018 | Remy Franck | 9. November 2018 Alles andere als eine Kneipp-Kur

Seit Jahren schon spielt Andrea Lucchesini eine Mischung von Scarlatti-Sonaten und den sechs ‘Encores’ von Luciano Berio im Konzertsaal. Nun hat er dieses Programm den Mikrophonen anvertraut. Scarlatti-Berio, das ist gewiss ein interessantes Wechselbad, aber letztlich doch keine musikalische Kneipp-Kur, wie man anfänglich hätte annehmen können.

Zwischen der oft tänzelnden Musik Scarlattis und den irritierend klangpikturalen Berio-Stücken – wovon vier das Thema Erde, Wasser Luft und Feuer behandeln – entsteht eine Polarität, die aber letztlich nicht auseinandertreibt, sondern eher anzieht.

Andrea Lucchesini fordert mithin eine neue Art des Zuhörens und eine durchaus interessante Klangreise ohne Unterbrechung zwischen sechs Sonaten von Scarlatti und den ‘Encores’ von Berio. Er spielt quasi ohne die Hände von der Klaviatur zu nehmen und verbindet ein Stück unmittelbar mit dem anderen, so dass der Hörer den Wechsel vom Komponisten des 18. Jahrhunderts zu einem des 20. Jahrhunderts nicht immer direkt, sondern manchmal erst zeitverzögert wahrnimmt. Gewiss, der Pianist hilft uns dabei, weil er eher homogenisiert als differenziert, aber nur so kann das Experiment funktionieren.

Und wer befürchtete, die Gegenüberstellung von Franz Schubert und Jörg Widmann sei wegen der unterschiedlichen Gefühlswelten noch gewagter als die von Scarlatti und Berio, wird eines Besseren belehrt. Auch hier entsteht eine kontinuierliche Geschichte, und am Ende glaubt man, das sei im Original gar nicht mehr auseinander zu denken.

Lucchesini’s mix of Scarlatti with Berio as well as Schubert with Widmann is quite a stunning experience. In the Italian pianist’s playing opposites seem to attract themselves and form a new and very coherent musical story.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Dezember 2018 | Reinmar Emans | 1. Dezember 2018 Eine knappe Stunde Musik, die erkennbar von Begeisterung getragen ist. Denn ein...

Eine knappe Stunde Musik, die erkennbar von Begeisterung getragen ist. Denn ein vierjähriges interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Instrumentenbau im frühen 16. Jahrhundert will nun seine Früchte ernten. Die hier verwendeten Gamben verzichten auf Stimmstock und Bassbalken, was ihnen einen leichteren und helleren Klang verleiht. Auch neuere Erkenntnisse zur Verzierungspraxis fließen ein. Dabei versucht die Sopranistin Ulrike Hofbauer, das Artifizielle, das den üppigen Verzierungen nun mal anhaftet, nicht in den Vordergrund treten zu lassen. Aber wie zu fast allen Zeiten lässt sich über das rechte Maß von Verzierungen trefflich streiten. Interessant ist das allemal.
BRF 1 Radio

Rezension BRF 1 Radio Mittwoch, den 7. November 2018, Klassikzeit | Hans Reul | 7. November 2018 BROADCAST

Unter der Leitung von Heinz Holliger bringt das WDR-Sinfonieorchester beim Label...
Singende Kirche - Zeitschrift für katholische Kirchenmusik

Rezension Singende Kirche - Zeitschrift für katholische Kirchenmusik 3|2018 | Markus Schauermann | 1. September 2018 Tonträger bei denen lediglich – neben den Ausführenden – ein mysteriöser...

Über den virtuosen Anspruch braucht kaum gesprochen werden, da dieser sich besonders in den faszinierend differenzierten Klangregistern der Posaune ausdrückt. Beeindruckend ist ebenso die Stilsicherheit beider Ausführenden, die in Kombination mit kurzen Textpassagen im Booklet zu den einzelnen Tracks für ein außergewöhnliches Klangereignis sorgt.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 14.11.2018 | Uwe Krusch | 14. November 2018 Überzeugende Fortsetzung

Das ‘Swiss Piano Trio’ hat nunmehr wohl die letzte Ausgabe seiner erweiterten Sammlung der Klaviertrios von Ludwig van Beethoven vorgelegt und knüpft nahtlos an die vorherigen Leistungen an. Wiederum hat es den Kanon im Umfeld abgegrast und mit den Kakadu-Variationen, einem Allegretto-Einzelsatz und zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester das Tripelkonzert eingefangen. Die Aufnahme der beiden Kammermusikwerke ist wiederum makellos inspiriert gelungen, ohne vielleicht das funkensprühende Niveau der vorherigen Aufnahmen zu wiederholen.

Das Tripelkonzert wird in einer wunderbar rundum weichen Version geboten, die keine Schärfe in der Darstellung zulässt und trotzdem den Hörer unmittelbar mitnimmt auf die Erkundung dieses Kosmos, ohne in irgendeiner Form zu langweilen.

In its Beethoven series, the Swiss Piano Trio successfully combines the trios Nos. 9 & 11 with some off-road works and the Triple Concerto. The high quality level of the former releases is maintained.
www.schallplattenkritik.de

Rezension www.schallplattenkritik.de 16. Februar 2018 | Norbert Hornig | 3. Oktober 2018 Franziska Pietsch hat sich in den letzten Jahren als hoch expressiv gestaltende...

Franziska Pietsch hat sich in den letzten Jahren als hoch expressiv gestaltende Kammermusikerin profiliert, aus ihren Aufnahmen spricht eine bemerkenswerte künstlerische Individualität. In den Violinkonzerten von Sergej Prokofjew stellt sie die virtuos-geigerischen Effekte und die hoch expressive Lyrik in lebendigen Kontrasten gegenüber. Sie arbeitet Charaktere mit Deutlichkeit heraus und öffnet damit das Ohr für die immense Vielgestaltigkeit der musikalischen Gedanken, die Prokofjew in diese konzertanten Meisterwerken hineingelegt hat. Der Ausdruckswille der Geigerin ist bezwingend, in jeder Phase absolut glaubhaft. Ein Glücksgriff auch der junge rumänische Dirigent Cristian Mācelaru, er bewegt das DSO Berlin zu farbkräftigem Spiel. So runden sich diese Prokofjew-Interpretationen zu einem großen, schlüssigen Ganzen. (Für die Jury: Norbert Hornig)

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